Tag 740: Ende nie statt Endemie

Bis zum 1000. Tag nach Pandemiebeginn werde ich die Zählung der Ordnung halber noch beibehalten. Dann ist Schluss damit (aber nicht mit Beiträgen, sofern ich keine kognitiven oder neurologischen Symptome durch eine etwaige Infektion bekomme).

Österreich im Spitzenfeld der Neuinfektionen

Die WHO hätte BA.2 eine eigene Bezeichnung geben können, denn die starken Wiederanstiege nach OMICRON/BA.1 zeigen klar, dass es sich um eine neue Variante handelt. Das hätte allerdings nicht zu den vielfach politischen Aussagen gepasst, dass die Pandemie nach OMICRON vorbei wäre. Alles wiederholt sich, ohne dass bei Verantwortungsträgern ein wesentlicher Lerneffekt eingesetzt hätte.

„Österreich lockert in die B117 Welle hinein. Das werden dort viele mit dem Leben bezahlen, wenn man es ehrlich beschreiben darf. Zum Schluss wird dann wieder ein Lockdown kommen, für den sich die Verstorbenen nichts kaufen können… Kein Beispiel für uns.“

Karl Lauterbach, Epidemiologe, am 02.03.21, heute Gesundheitsminister in der SPD-FDP-Grüne-Regierung

Österreich hat in die BA.2-Welle hineingelockert, weil sie ihrem eigenen Narrativ weiterhin aufsitzen, dass OMICRON nur ein Schnupfen und die Pandemie für Geimpfte vorbei wäre. Das ist zumindest die Begründung nach außen. Nach innen wird klar, dass die Interessensverbände der Länder, von den Landeschefs über Seilbahn, Gastronomie, Handel, Tourismus bis zu Gewerkschaften, die die Minderheit der Verharmloser zur Richtschnur erheben, massiv Druck machen, immer den bequemsten Weg zu gehen.

Sie alle begreifen nicht, dass sie sich damit langfristig nur selbst schaden. Die großen Pleiten der Betriebe und Wirtshäuser kommen erst dieses Jahr, und zwar weniger, weil die Coronahilfen ausgelaufen sind, sondern weil durch ständige Personalausfälle die wiederholten Schließungen wortwörtlich hausgemacht sind. Wer dauerhaft offen und noch dazu viel Kundschaft haben möchte, muss dafür etwas tun – z.B. damit beginnen, nach Infektionsschutz zu rufen statt sich gegen entscheidende Schutzmaßnahmen wie Maske tragen, Testen und Impfen querzustellen. Natürlich fehlt auch die langfristige Sicht – so wie sauberes Trinkwasser die Folge von Cholera war, sollte saubere Luft die Folge von Corona sein.

Außer einer Durchseuchungsstrategie, die aber keine dauerhafte Immunität zur Folge hat, fällt unserer Regierung nichts ein, was eine mittel- und langfristige Perspektive geben würde. Man orientiert sich bewusst an den westlichen Ländern, die auch versagt haben, um die Pandemie als Naturkatastrophe zu betiteln, mit einem „dynamischen“ Virus, gegen das man nichts ausrichten könne. Höhere Gewalt also, die Politik kann da leider nichts dagegen machen. Eigenverantwortung my ass.

In diesem Beitrag möchte ich kurz den aktuellen Stand zur Lage des Gesundheitssystems erläutern, dann ein paar Bemerkungen zum wahren Gesicht von OMICRON und zum Schluss ein paar Worte zur aktuellen Regierungsstrategie.

Der erneute Kollaps des Gesundheitspersonals

Die Durchseuchung geht weitgehend ohne Schutzmaßnahmen ungebremst weiter. Heute kamen erneut über 50 000 positiv getestete Personen hinzu. Davon werden wieder einige sterben, einige werden LongCOVID bekommen und einige werden zwar weder sterben noch LongCOVID bekommen, aber es wird ihnen richtig dreckig gehen und sie werden durch Krankenstand einige Tage oder sogar Wochen ausfallen. Die Isolationszeit bei positiv getesteten Gesundheitspersonal zu lockern, oder gar zur Gänze in der Bevölkerung, hätte also zur Folge, dass das Risiko für Komplikationen wie LongCOVID steigt. Ärzte raten nämlich nach einer Infektion zur Ruhe, wenn man LongCOVID-Prophylaxe betreiben will – und zwar mindestens sechs Wochen lang schonen, egal, ob man leichte oder mittelschwere Symptome hatte! Unabhängig vom Impfstatus übrigens, denn eine Durchbruchsinfektion nach Impfung geht zwar mit verringertem LongCOVID-Risiko einher, es liegt aber weiterhin bei rund 10%. Auf Medikamentenverpackungen wäre das eine „häufige“ Nebenwirkung!

Fortschritt der Durchseuchung, vor allem Kinder infizieren sich derzeit schon das zweite oder gar dritte Mal.

Die Durchseuchung der Kinder führt in vielen Fällen zur Ansteckung des Gesundheitspersonals, das durch Masken und Schutzkleidung im Spital häufig besser geschützt ist als im gemeinsamen Haushalt mit kindergarten– oder schulpflichtigen Kindern. Dabei ließen sich die Schulen offen halten, und das Infektionsrisiko um 80% senken, wenn man mittels Raumlufttechnik die Luft viermal pro Stunde austauschen würde, wie eine aktuelle italienische Studie zeigt. Der ÖVP-Bildungsminister, der sich kürzlich in der ORF-Pressestunde als ignoranter Menschenfeind entlarvt hat, hält aber an “keinen Maßnahmen“ fest und hat die Chuzpe zu behaupten, die Experten hätten kein Veto eingelegt. Tatsächlich haben die Experten klare Empfehlungen für mehr Infektionsschutz in Schulen abgegeben. Wir wissen aber bis heute nicht, wer Polaschek eigentlich berät (bei Vorgänger Faßmann waren es die Leerdenker Strolz, Kerbl und Apfalter).

Im Spital selbst waren die risikanten Situationen immer im Sozialraum oder in der Kantine beim Essen und Trinken, der Kaffeepause. Waren deswegen, weil aufgrund des prekären Personalmangels durch Krankenstand, Pflegefreistellung und Quarantäne, aber auch Kündigungen diese Pausen kaum noch realistisch sind.

Stabile Intensivbettenzahlen, aber Normalbetten am Niveau der DELTA-Welle.

Die Inzidenz der 55+ steigt stark an, bei ihnen liegt die dritte Impfung meist schon mehrere Monate zurück, bei lausigen 53% Boosterquote sind das aber viel zu wenig. Die zweite Impfung liegt sogar schon bald ein Jahr zurück. Die Immunantwort hat also schon deutlich nachgelassen. Dazu kommen immer noch ungeimpfte Mitbürger. Die Hospitalisierungszahlen werden also das Niveau der DELTA-Welle deutlich übertreffen. Das hieß damals schon Triage und hohe Kollateralschäden, und das heißt es jetzt auch wieder. Nur: Wo scheinen die Zahlen derer, die aufgrund verschobener Behandlungen, Vorsorgeuntersuchungen und OPs sterben oder behindert sind, medienwirksam auf? Richtig, nirgends.

Der alleinige Blick auf Intensivstationen war schon immer ein Schwachsinn, um daran die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems zu beurteilen. Das System besteht aus Menschen, nicht aus Betten. Wenn man diesen Blödsinn aber unbedingt weiterführen will, sollte das Kriterium jetzt die Auslastung der Normalbetten sein. Denn es haben auch Menschen eine Behandlung verdient, die nicht so schwer krank sind, dass sie auf die Intensivstation müssen.

Im Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Wien und in der Steiermark sind die Normalbetten um oder über dem „Systemrisiko“, aber auch in allen anderen Bundesländern kann die bestmögliche Gesundheitsversorgung nicht mehr gewährleistet werden. Das Doppelspital Mödling/Baden läuft seit Wochenbeginn im Notbetrieb.

Selbst wenn man als immunkompetenter Mensch mit der dreifachen Impfung davon ausgehen kann, nicht mehr wegen COVID ins Spital zu müssen, sind diese Zahlen zutiefst beunruhigend. Unfälle passieren eben, unvorhergesehene Erkrankungen auch. Nun könnte man sagen, das muss nicht unbedingt jetzt sein, aber was ist mit chronisch kranken Menschen, die ein erhöhtes Risiko haben, wegen ihrer Erkrankung eine Behandlung im Krankenhaus zu benötigen? Ich hatte in den letzten 15 Jahren immer wieder mal Nierensteine, einmal mit operativer Entfernung, sonst ein klassischer Fall für Ambulanz und Infusionen. In meiner Gallenblase ruht ein stetig wachsender Gallenstein, der samt Galle irgendwann raus muss. In beiden Fällen hoffe ich, dass es nicht in nächster Zeit akut wird, aber wie lange wird „in nächster Zeit“ noch dauern? Dann besteht bei diesen Fallzahlen auch die Gefahr, dass man sich im Krankenhaus selbst ansteckt, wie es derzeit leider häufig vorkommt, weil das Testregime unzureichend ist. Patienten müssten täglich getestet werden, und nicht nur alle paar Tage mal bzw. nicht nur bei Neuaufnahme. Eine Covid-Infektion kann eine bestehende Grunderkrankung verschlechtern, sie ist aber vor allem ein Ausschlussgrund für eine Operation aufgrund der Gefahr von Komplikationen bei der Narkose – und das für mindestens 7 Wochen nach dem Infektionszeitpunkt. 7 Wochen können ziemlich lang werden.

Also nein, die Bevölkerung, die nur die „stabilen“ Intensivbettenzahlen sieht und denkt, passt eh alles, hat erschreckend wenig Ahnung, wie weitreichend die Implikationen der hohen Fallzahlen aktuell sind.

OMICRON führt zu Aha-Effekten in der Bevölkerung

Zur angeblichen Milde:

„Angenommen, Produkt besteht aus 2 Faktoren, und ein Faktor sinkt minimal, während der andere massiv steigt, dann kannst in der Regel sicher sein, dass das Produkt auch wächst. Genau das passiert jetzt, siehe Spitalszahlen.“

Twitter-User @arkoliest, 18.03.22

OMICRON ist zwar weniger schwer als DELTA, infiziert dafür viel mehr Menschen, und das führt in der Summe auch zu steigenden Krankheitsfällen. Diese Erkenntnis ist nicht neu, sie existiert seit ALPHA.

  1. OMICRON IST GAR NICHT MILD!

Mild heißt je nach Definition nur, dass man nicht intubiert werden muss, da sind die richtigen dreckigen Verläufe trotzdem mit dabei. „Stacheldraht im Hals“

2. OMICRON MACHT GAR NICHT IMMUN!

Die Immunantwort bei OMICRON ist viel schwächer als bei DELTA, das gilt auch für Durchbruchsinfektionen nach Impfung. Vor allem ungeimpfte Kinder infizieren sich derzeit schon das zweite Mal, dritte Mal, aber auch Erwachsene können sich schon nach vier Wochen erneut anstecken. Das heißt, erneut Isolation, Pflegefreistellung für kranke Kinder. Von wegen Herdenimmunität.

3. DIE ZWEITE INFEKTION IST NICHT MILDER ALS DIE ERSTE

Jedenfalls nicht zwingend. Ein gängiges Narrativ war, dass die Infektion mit erneuten Infektionen immer milder wird. Das Immunsystem lässt sich aber durch die Infektion nicht „trainieren.“ Reinfektionen können sogar schlimmer ausfallen als die erste Infektion. Anekdotisch ist das vor allem bei ungeimpften Kinder vermehrt der Fall. Mehrfach infizieren ist daher keine gute Idee, um dauerhaft geschützt zu sein. Das kann nur ein angepasster Booster oder Nasen-Impfschutz, die effektiveren Schleimhautschutz erzielen als über den Muskel injizierte Impfstoffe wie die aktuellen Impfstoffe.

4. ICH DACHTE, DIE IMPFUNG SCHÜTZT!

Schon mit zwei Impfungen war man kaum gegen eine INFEKTION durch DELTA geschützt, dasselbe gilt mit drei Impfungen gegen OMICRON. Der Schutz lässt innerhalb 3-4 Monate nach der dritten Impfung deutlich nach. Schutz vor Hospitalisierung/Tod ist weiterhin sehr hoch (über 90%), aber eben nicht vor einem symptomatischen, richtig dreckigen Verlauf.

5. LONGCOVID NACH INFEKTION TROTZ IMPFUNG?

Auch hier bitte berücksichtigen: Die Impfung reduziert das LongCOVID-Risiko, aber sie „schützt“ nicht vor LongCOVID wie öffentlich kommuniziert wurde. Der beste Schutz ist, sich gar nicht erst anzustecken. Die meisten Studien mit verringertem LongCOVID-Risiko stammen übrigens aus der Zeit vor OMICRON.

Das heißt im Klartext, dass auch nach drei mRNA-Impfungen LongCOVID-Symptome nach der Infektion auftreten können, anekdotisch bei OMICRON vor allem neurologische Symptome (Plexusneuritis, Rückenschmerzen, Migräne/Aura, Augenprobleme). Wer sich jetzt über die Impfung beklagt, LongCOVID war nie am Schirm – weder der Bevölkerung noch der Politik, die beste LongCOVID-Vermeidung wäre NoCOVID gewesen. Das wollte niemand.

6. WOZU DANN IMPFEN?

Weil man den *schweren* Akutverlauf nicht kriegen will. Weil man nach Intubation definitiv Langzeitschäden davonträgt, mitunter irreparable Einschränkung der Lungenkapazität/Leistungsfähigkeit, hohes LongCOVID-Risiko, erhöhtes Sterberisiko im Folgejahr.

7. ICH DACHTE, NUR VULNERABLE WÜRDEN SCHWER ERKRANKEN.

Wenn man LONGCOVID berechtigt als schweren Verlauf annimmt: Ob man Kandidat für LongCOVID ist, weiß man oft erst NACH der Infektion. Zwei X-Chromosome erhöhen das Risiko für LongCOVID jedenfalls deutlich, da COVID Autoimmunreaktionen triggert, die bei Frauen gehäuft vorkommen.

Übrigens haben COVID-Genesene ein deutlich erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken. (Xie et al., 21.03.22)

Das Narrativ der Regierung

Die Regierung tut immer noch so, als würde der Wildtyp dominieren und die zweifache Impfung dagegen steril schützen. Sie hat verpasst, dass sich die Welt seitdem weitergedreht hat. Wir haben BA.2, viel ansteckender, umgeht Immunantwort bei Geimpften und Genesenen, und nur eine dreifache Impfung schützt effektiv vor schweren Akutverläufen und Tod. Vor LongCOVID ist der Schutz nicht ausreichend.

Die aktuelle Welle hat mehrere Ursachen:

  • BA.2 ist ansteckender als BA.1
  • Nachlassende Immunität in der Bevölkerung nach der zweiten bzw. dritten Impfung
  • Niedrige Boosterquote und immer noch 25% Ungeimpfte
  • Offene Schulen und extrem niedrige Impfquote bei Kindern (unter 25%)
  • Wegfall der Maskenpflicht und 2/3G-Regeln
  • Offene Gastronomie, Nachtclubs und Après-Ski

Dazu kommt ab April leider noch das Ende der regelmäßigen Gratistests, was vor allem Wien betrifft, wo die Infrastruktur hervorragend ist. Das Gratis-Gurgel-PCR-Testsystem existiert jetzt seit einem Jahr wienweit, davor gab es ein Pilotprojekt in den Schulen. Mit fünf PCR-Tests pro Monat pro Person werden die Infektionszahlen weiter steigen und mitunter auch die Zahl schwerer Verläufe bei immunschwachen Personen, die die prophyaktische Wirkung von Medikamenten nicht ausnützen können, weil sie nicht wissen, ob sie Kontakt zu Infizierten hatten oder selbst schon präsymptomatisch sind. Je früher ein antivirales Medikament gegeben wird, desto effektiver – was logisch ist, denn man möchte verhindern, dass die Viruslast stark ansteigt und die Organe befällt, und nicht erst dann eingreifen, wenn das Virus schon im ganzen Körper ist.

Wir WISSEN schon seit längerem, dass REINFEKTIONEN durch OMICRON wesentlich häufiger vorkommen. Wir WISSEN, dass Geimpfte sich und andere anstecken können, vor allem, wenn die letzte Impfdosis schon länger her ist. Wir WISSEN, dass die Viruslast rasch ansteigt und ein Antigentest morgens negativ und am Abend bereits positiv ausfallen kann. Wir WISSEN außerdem, dass etliche Antigentests bei OMICRON schlechter anspringen (Osterman et al., 2022), und die PCR-Testqualität mangels einheitlicher Laborstandards in Österreich regional stark unterschiedlich ist. Wir WISSEN, dass Masken effektiv schützen.

Was macht die Regierung? Erst wird die Wiedereinführung von FFP2-Masken in Innenräumen angedacht, dann stellen sich „Interessens“verbände der Wirtschaft dagegen und fordern stattdessen als Alternative zur Maske die 3G-Regel. Nichts gelernt, sechs, setzen. Am Tag, wo die Verordnung für die erneute Maskenpflicht hätte kommen sollen (heute), ist immer noch keine Verordnung vorhanden. Förderalismus tötet. Unterdessen ist die radikale Impfgegnerpartei MFG, von Rechten unterwandert, mit sechs Mandaten in die Ärztekammer eingezogen, sie hat außerdem den zweiten Platz bei den Allgemeinärzten erreicht.

Update, 19.30:

Die neuen Regeln sind da. Erwarungsgemäß wenig sinnvoll.

  • Veranstaltungen über 100 Personen und Nachtgastronomie können zwischen Maskenpflicht und 3G wählen.
  • Erkrankte mit leichtem Verlauf können sich nach 5 Tagen freitesten, sofern sie seit 48 Std. symptomfrei sind und PCR-Test negativ ausfällt, bzw. Ct-Wert über 30.
  • Nach fünf Tagen kann man auch ohne Test aus der Isolation entlassen werden, dabei muss man Maske tragen, kontrollieren wird das wie üblich niemand

Er [Rauch] sei froh, „dass wir hier nun eine verantwortungsvolle, gute Lösung“ gefunden haben, die vor allem das Gesundheitssystem deutlich entlaste – kurzfristig durch die Möglichkeit, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei personellen Notsituationen und unter strengen Auflagen früher wieder arbeiten zu lassen, wenn sie nach einer Infektion wieder gesund seien.

Beidl. Entlasten würde man das Gesundheitssystem, wenn es weniger Patienten gäbe und mehr Schutz für Kinder, die sich mehrfach infizieren können. Zudem sollte es auch eine Impfkampagne bei Kindern geben, die den Namen verdient.

Update, 27.03.22:

Die Verkürzung der Isolation in Österreich auf fünf Tage bei 48 Std. Symptomfreiheit mit „Verkehrsbeschränkung“ gilt nicht nur für Spitals- und Pflegepersonal, sondern für die gesamte Bevölkerung. „Symptomfreiheit“ ist auch gegeben, wenn sich Schnupfen und Husten „gebessert“ haben.

„Ich hatte keine Symptome, aber einen nervigen Husten und konnte nur schriftlich kommunizieren.“

Bildungsminister Polaschek, ORF-Pressestunde

Testet sich jemand, der den Verkehrsbeschränkungen nach 5 Tagen „symptomfrei“ unterliegt und hat einen CT-Wert unter 30, kommt er nicht, wie man erwarten würde, in Isolation, sondern unterliegt nur weiterhin den Verkehrsbeschränkungen.

Das Ganze ist übrigens eine Empfehlung, kein Erlass. Es entscheidet das regionale Gesundheitsamt. Wien macht nicht mit, die anderen Bundesländer schon.

Maskenpflicht gilt weiterhin nicht im Unterricht.

Ein Gedanke zu “Tag 740: Ende nie statt Endemie

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