Tag 20: Es is ois Oasch

Die Landwirtschaftsministerin Köstinger lehnt die Öffnung der Bundesgärten damit ab, dass das jetzt das falsche Signal sei, weil man sich auch draußen anstecken könne. Klar kann man sich draußen anstecken. Man kann auch das Virus bekommen, wenn man einatmet. Atmen verbieten!

Neues zur Maskenpflicht in Supermärkten – diese gelte nicht ab Mittwoch, wie gestern in der Pressekonferenz verkündet, sondern erst ab 6. April, also in einer Woche, die Ausgabe müsse über den Handel erfolgen. Davon ausgenommen – österreichische Lösung – sind kleine Geschäfte mit unter 400 qm, sprich also gerade jede Geschäfte mit kleinerem Atemvolumen, das schneller von Virenpartikeln durchseucht ist als in großen Geschäften, wo man leichter einander ausweichen kann und sich das Virus besser verdünnt. Richtige Blitzgneißer in der Regierung.

Ich hab meine eigenen Masken, die ich immer tragen und regelmäßig in kochendem Wasser mit Seife waschen werde, aber nur beim Einkaufen und – bei seltenen Gelegenheiten – in den Öffis. Wie vom Virologen Drosten angemerkt, ist das Tragen der Masken durchaus anstrengend, man muss sich beim Atmen stärker anstrengen wegen dem „Totvolumen“, das die Maske vor Mund und Nase verursacht. Außerdem durchfeuchten die Masken relativ schnell, werden nicht nur undicht, sondern sich auch der Nährboden für Bakterien, Sporen, Keime. Also nicht für den Dauergebrauch gedacht.

Beim Radfahren keine praktikable Lösung, die Maske, Schal oder was auch immer sind innerhalb weniger Minuten durchfeuchtet – kenne das ja bei kaltem Wetter genug. Nach dem ich heute – das erste Mal – den 31er benutzt habe, um einzukaufen – mit Maske, bin ich im Anschluss mit dem Rad noch bis nach Klosterneuburg gefahren. Am Donaukanal die üblichen Jogger und einzelne Radfahrer, aber insgesamt wenig los – beim kalten Nordwind auch nicht wirklich gemütlich.

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Nach dem Kampf um die Dame fliegt der Verlierer davon.

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Aufziehender Schneeschauer

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Trügerische Idylle