Wiener Linien: Rückschritt in der Mobilität

Wasserpark Floridsdorf mit S-Bahn-Garnitur im Hintergrund

Heute ausnahmsweise wieder ein Text, der sich mit dem Titel meines Blogs beschäftigt. Es geht um die überraschende Ankündigung der Wiener Linien, die Fahrpläne am Wochenende teils deutlich auszudünnen. Das trifft vor allem Mitarbeiter der systemkritischen Infrastruktur, die seit Beginn der Pandemie den Laden am Laufen hält, und das ohne je besondere Wertschätzung, Personalaufstockung oder Gehaltssteigerungen erfahren zu haben. Es sind gerade Krankenhaus- und Pflegepersonal, Sanitäter und generell Schichtarbeiter, die frühmorgens unterwegs sind. Das betrifft auch mich direkt, der zum Tagdienst zwischen 5.50 und 07 Uhr unterwegs ist, und nach dem Nachtdienst zwischen 07 und 08 Uhr zurückkommt.

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Tag 290: Die Wucht der zweiten Welle (Kurzversion)

Zitatsammlung von Gesundheitsminister Anschober (zur Vergrößerung anklicken)

Gesundheitsminister Anschober kann sich die „Wucht und Dynamik“ der zweiten Welle immer noch nicht erklären. Ich übersetzte am 06. Juni (Tag 87) ein Statnews-Artikel, wie man einen zweiten Lockdown verhindern könne. Österreich hat davon fast alles falsch gemacht: Die Regierung hat nicht auf kleine Zahlen geachtet (Nr.2), hat zu langsam gehandelt (Nr.3), hat bei prekären Jobs nicht aufgeklärt und für mehr Schutz gesorgt (Nr. 5), sie haben die Wahrheit verborgen (Kinder sind Teil des Infektionsgeschehens, schwere Verläufe betrifft auch junge Menschen, Triage wurde nötig; Nr. 6) und die Abstandsregel nie an neue Erkenntnisse über Aerosole angepasst, wodurch man deutlich mehr dafür hätte werben müssen, draußen zu feiern statt drinnen einen Meter Abstand zu halten (Nr. 7), milde Fälle mit Schnupfen wurden aus den Testkriterien gestrichen (Nr. 8), man hat zu wenig getan, um infizierte Personen eines Haushalts zu isolieren (z.b. Quarantäne in Hotels verbringen statt zuhause; Nr. 9) und Quellcluster herauszufinden (Nr. 10) zu viel auf Wunschdenken gesetzt (Kinder weniger infektiös; Nr. 13) und schlecht kommunziert (Nr. 14).

Am 13. Oktober (Tag 216) rantete ich mich auf Englisch aus und beschrieb schon ausführlich, weshalb Österreich die zweite Welle versaut hat. Eine längere Fassung auf Deutsch schrieb ich am 22. November (Tag 254). Jetzt ist Ende Dezember und Gesundheitsminister Anschober kann sich immer noch nicht erklären, warum die zweite Welle so viel stärker ausfiel als die erste.

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Tag 286: Allerbergers AGES-Agenda?

Ich kann das hier höchstens anreißen. Vor kurzem stieß ich auf einen Vortrag von Franz Allerberger auf der Uni Salzburg vom 12. Februar 2020. Das Video ist in vielerlei Hinsicht demontierend, und zwar sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Es wirft weder ein gutes Licht auf Allerberger selbst noch auf die Regierung. Allerberger ist Leiter des Geschäftsfelds für Öffentliche Gesundheit (Public Health) bei der AGES. Er fiel seit dem ersten Lockdown immer wieder durch flapsige Aussagen auf und scheint zu vergessen, dass er als Amtsträger in einer der wichtigsten Rollen während der Pandemie private Meinungen auch so kennzeichnen muss. Für die strategische Ausrichtung der Pandemiebekämpfung durch die Regierung und deren Kommunikation an die Bevölkerung besitzt Allerberger einen hohen Stellenwert. Die Sprecherin der Corona-Kommission ist die Chef-Epidemiologin der AGES, Daniela Schmid, deren Stellvertreter Allerberger ist. Allerberger sitzt auch in der Taskforce, dem Beraterstab des Gesundheitsministeriums, dort befindet sich u.a. auch Infektiologe Weiss, der im Mai bereits die Lockerung der Maskenpflicht in Aussicht stellte und im September zu den Verharmlosern der zweiten Welle gehörte. Er ist regelmäßiger Gast bei Interviews in Zeitungen und Fernsehen. Wenn Allerberger nur eine Person unter vielen ExpertInnen in Kommission und Beraterstab ist, woher kommt der starke Einfluss auf Anschobers Politik? Diese Frage hat – nicht ahnend, welche Folgen das haben könnte – die FALTER-Journalistin Barbara Tóth in der letzten FALTER-Ausgabe mit einem Porträt Anschobers beantwortet:

Allerberger und ihn [Anschober] verbindet der regelmäßige Corona-Test, den der Arzt beim Minister persönlich vornimmt. In den zehn Minuten, bis das Ergebnis da ist, tauschen sie sich aus, unter vier Augen. „Da ist oft Zeit für das Fachgespräch. Beratung heißt auch, unterschiedliche Einschätzungen zu hören und sich daraus eine eigene Meinung zu bilden.“ Das klingt ganz anders als bei Kanzler Kurz, der Wissenschaftler schon einmal in „richtige“ und „falsche“ Experten einteilte, je nachdem, ob ihre Ratschläge in sein politisches Konzept passen oder nicht – und Allerberger ganz sicherlich letzteren zuordnet.

Barbara Tóth, FALTER

Hier zeigt sich bereits ein grundlegendes Missverständnis beim grünen Gesundheitsminister:

Wissenschaft ist nicht die Meinung des Klügsten, sondern ein Geflecht an Fakten, die einander gegenseitig stützen.

Physiker Florian Aigner, 22. August 2020 (Twitter)

Kanzler Kurz‘ Einteilung in richtige und falsche Experten ist näher an der Realität der Experten und Scheinexperten zu sprechen, allerdings liegt das weniger daran, dass Kurz aus Vernunft auf Drosten & Merkel hört, sondern, dass er im Vergleich zu den Nachbarländern nicht zu weit zurückfallen möchte und daher ein paar sinnvolle Maßnahmen kopiert (Quelle). Denn konsequent ist seine Umsetzung nicht: Homeoffice wird erst im März geregelt und die Schulen sind bis heute nicht der sichere Ort, von dem Bildungsminister Faßmann immer redet.

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Tag 279: Wir müssen über Spätfolgen einer Covid-Infektion reden

Quelle: Covid-19 „Long Hauler“ Symptoms Survey Report, Indiana University Schoolf of Medicine and Survivor Corps, not peer-reviewed

Der Beginn des ersten Lockdowns war vor recht genau neun Monaten. Wir, und damit meine ich alle, die seit Beginn auf Wissenschaftler hören, die unbequeme Fakten aussprechen, wissen, dass Aerosole eine zentrale Rolle in der Verbreitung des Virus spielen, können nicht leugnen, dass Kinder sich infizieren und andere anstecken können, und das bei der Wahl der Schutzmaßnahmen eine gewichtige Rolle spielt, egal wie viel oder wenig sie zum Infektionsgeschehen beitragen. Wir wissen, wie effektiv Masken sind und wir wissen seit Monaten schon, dass Langzeitfolgen existieren. In Österreich gibt es weiterhin nur die Unterscheidung in „gesund“, „genesen“ und „Intensivstation“, „tot“ und keinen Graubereich dazwischen.

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Tag 276: Erfolglose versus erfolgreiche COVID-Strategien (Übersetzung)

von Yaneer Bar-Yam, der seit fünfzehn Jahren mit Pandemie-Ausbrüchen arbeitet. Er zeigt die Differenzen in der Pandemiebekämpfung zwischen dem Westen (großteils erfolglos) und erfolgreicher Länder einschließlich Neuseeland und Australien in diesem Grundsatzartikel auf. Eine originalgetreue Übersetzung ist leider wenig verständlich für die meisten. Daher nachfolgend eine sinngemäße Übersetzung:

Erfolglose StaatenErfolgreiche Staaten
reagierendproaktiv und zielorientiert agierend
Abschwächung (Übertragung verlangsamen)Vernichtung (Übertragung stoppen)
Langsam auf steigende Infektionszahlen reagieren, indem man härtere Maßnahmen einführt (Wachstum nicht gestoppt)Massive Beschränkungen zu Beginn, erst lockern, wenn die Zahl der Neuinfektionen so gering ist, dass Contact Tracing und lokale Cluster-Bekämpfung funktionieren
Wirtschaftliche Tätigkeiten und Reisen so lange wie möglich offen lassen, mit Hammer und Dance wirtschaftlichen Schaden verlängern.Großes Opfer zulasten der Wirtschaft und Reisetätigkeit zu Beginn, dann profitieren von rascher Wiederaufnahme wirtschaftlicher Tätigkeit
Fokus auf wenige SolidaritätsverweigererAnerkennung, dass Mehrheit solidarisch ist, wenn man klare Richtlinien und Unterstützung vorgibt – das alleine zählt für Erfolg, da Vernichtung eine zuverlässige Strategie ist.
Falsche Annahme, dass eine Pandemie eine stabile Situation wäre, wo man das Gleichgewicht zwischen Gegenkräften aufrechterhalten muss.Dynamische Situation, wo rasch gehandelt werden muss, so kann man aus einer Situation der Verlierer zum Gewinner werden.
Naive wirtschaftliche Denkweise, nach der ein Kompromiss zwischen Wirtschaft und Virusbekämpfung möglich istNur ein kurzfristiger wirtschaftlicher Rückschlag ermöglicht, die Wirtschaft normal zu öffnen ((wie korrekt durch McKinsey, BCG, IMF und andere zutreffende wirtschaftliche Analysen erkannt)
Wir müssen „mit dem Virus leben“ *Wir können das Virus vernichten und zu unserem gewohnten sozialen und wirtschaftlichen Leben zurückkehren.
Auf einen High-Tech-Impfstoff warten, der uns alle heiltKlassische effektive Pandemiebewältigung anwenden, wie Isolierung/Quarantäne von Individuen und größeren Gruppen, um die Übertragung vollständig zu stoppen.
Virus als medizinisches Problem des Einzelnen und Eigenverantwortung, sich selbst anzusteckenVirusbekämpfung als kollektive Anstrengung mit Führungspersönlichkeiten, die klare Informationen bereitstellen, ein öffentliches Gesundheitssystem, das sich bevölkerungsweit um den Schutz vor Übertragung kümmert und gesundheitliche Folgeschäden durch niedrige Infektionszahlen so niedrig wie möglich gehalten werden können

* Währenddessen in Österreich ….

Chefepidemiologin der AGES, Daniela Schmid:

„Wir werden mit SARS-CoV-2 leben. Es wird sich etablieren wie Influenza.“ (21.09., „ImZentrum“)

Leiter der Sektion für Öffentliche Gesundheit der AGES, Franz Allerberger:

„Die Hoffnung, dass wir das Virus mit strengen Maßnahmen ausrotten können, können wir abhaken.“ (18.09., Linz)

Präsident der Ärztekammer Oberösterreich, Peter Niedermoser:

Viren gibt es schon immer und wir leben damit.“ (18.09.. Linz)

Infektiologe Günther Weiss:

„Wir müssen trotz Corona-Virus ein normales Leben führen“ (08.10., Tirol TV)

Mikrobiologin Lass-Flörl:

Mit dem Virus leben lernen“ (10.06., TT)

Tag 273: Über Opfer und Verstrickungen

#Dontyouforgetaboutme – Opferkerzen vor dem Bundeskanzleramt, Bild: anonym

Wie feiern wir jetzt Weihnachten? Am besten gar nicht. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Deutschland empfiehlt einen harten Lockdown. Die österreichische Regierung, namentlich Kurz, hat die Chuzpe, ihre Politik der verschlafenen Maßnahmen bestätigt zu sehen.

„Die große Katastrophe konnte verhindert werden“, sagte Anschober auf einer Pressekonferenz am 10. Dezember. Der Minister meint damit die kritische Grenze von rund 800 Betten. Spitalsmitarbeiter sehen das anders. Die Angehörigen von über 4200 Covid-Toten bei täglich über 100 Toten auch. Geradezu schizophren, dass Anschober ausgerechnet am ersten Tag nach dem Lockdown mit Spitalsmitarbeitern vor Ort spricht, und trotz der „extremen Ausnahmesituation“ an die Eigenverantwortung der Menschen appelliert.

Gelernt hat man seit März nichts, wenn man sich ansieht, was heute angekündigt wird: Da ist von Maskenpflicht am Arbeitsplatz die Rede, wenn der Abstand nicht eingehalten werden könne. Das ist bereits jetzt in vielen Büros der Fall, nützt aber NÜSSE gegen Aerosolübertragung!

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Tag 270: Für den guten Zweck

Auch für das Jahr 2021 wird es wieder einen Wand-Kalender geben. Motive sind ausschließlich von meinen Wanderungen im Jahr 2020, einschließlich der Katze am Deckblatt (es hat sich mittlerweile zu einem Spleen entwickelt, dass ich bei jeder Wanderung eine Katze oder alternativ ein anderes Tier fotografiere), meistens Landschaften, Berge, Naturdetails. Alle Bilder unterliegen meinem Copyright.

  • Größe: A3, waagrecht, Hintergrund: schwarz
  • Mindestbetrag: 20 Euro (inklusive Versand)
  • Bezahlung: per Überweisung
  • Bestellschluss: Nachfrist bis zum 22.12.20, 12 Uhr , im Anschluss wird als Sammelbestellung versendet
  • Versand: Der Kalender wird in Deutschland produziert, Versand per Post bzw. Paketdienst (Österreich)
  • Spendenerlös: Aus aktuellem Anlass wird der Erlös ausschließlich an die CFS-Hilfe Österreich gespendet.

ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis, auch Chronic Fatigue Syndrome oder Chronisches Erschöpfungssyndrom) ist eine schwere Multisystemerkrankung. Vermutlich sind mindestens 25.000 ÖsterreicherInnen betroffen. Hauptsymptom ist eine allumfassende körperliche sowie geistige Erschöpfung und Schwäche, die durch Ruhe nicht verbessert wird. Die Lebensqualität bei ME/CFS ist im Schnitt schlechter als bei anderen schweren Erkrankungen, wie etwa MS oder Lungenkrebs.

  • Hintergrund: Die Spätfolgen von Covid19 können jenen von ME/CFS ähneln oder sich dahin entwickeln. Angesichts der hohen Zahl an Neuinfektionen ist zu erwarten, dass die Zahl der Betroffenen in den kommenden Jahren deutlich zunimmt. ME/CFS ist nicht selten, dennoch ist in Österreich ME/CFS praktisch unbekannt, es gibt nur wenige Ärzte, die sich damit auskennen, z.b. Michael Stingl.

Bei Interesse schreibt bitte ein E-Mail mit Eurer Postanschrift an outflowboundary (at) gmx.at – ich sende dann die IBAN, auf die der Betrag überwiesen wird, ggf. kann ich eine Auswahl der Kalenderbilder zeigen.

Beispiel für meinen Kalender vom Vorjahr

Tag 266: Fahrplan zur Hölle

Todesfälle pro 100 000 Einwohner, Stand 03.12.2020

Wir hatten im Sommer sehr sehr niedrige Ansteckungszahlen nach dem Lockdown und haben dann durch Reiserückkehrer, und insbesondere auch durch Menschen, die in ihren Herkunftsländern den Sommer verbracht haben, uns Ansteckungen wieder ins Land hereingeschleppt.

Bundeskanzler Kurz am 02. Dezember 2012, Pressekonferenz

Als ich das das erste Mal gelesen habe, fehlten mir die Worte. Meine Mitbürger, die wie ich einen Migrationshintergrund aufweisen, aber im Gegensatz zu mir hier vor allem gemeint sind, haben die richtige Antwort gegeben:

Als jemand, der seit seinem dritten Lebensjahr in Österreich lebt, hier zur Schule gegangen ist, studiert hat, arbeitet, Steuern zahlt, kann es doch nicht sein, dass mir der Bundeskanzler während einer Pressekonferenz das Gefühl gibt, dass ich nicht zu Österreich gehöre und Schuld an einer zweiten Corona-Welle und Hunderten Toten bin. Was soll das?

Amra Duric, 02.12.20, „Nicht mein Kanzler“

Einen fundierten Faktencheck gab es auch von Puls24 und eine Menge von Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund waren über diese Worte erschüttert, sowohl inhaltlich als auch von der Wortwahl. Assoziationen mit der „Balkan-Schlepperroute“, mit „Migranten, die Krankheiten einschleppen“ waren wohl nicht zufällig. Das ist übrigens klar rechtsradikal und erinnert daran, wie Juden in den 30er Jahren zu Sündenböcken gemacht wurden. Wehret den Anfängen, warne ich da.

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Tag 263: Erinnerungen an die (alte) Normalität

Es ist schon eine Laune des Schicksals, wie das Leben innerhalb kurzer Zeit durch eine Pandemie völlig auf den Kopf gestellt wird. Aus beruflichen Gründen verließ ich nach sechs Jahren Wien Anfang 2017 nach Salzburg (Stadt). Nach kurzer Zeit fühlte ich mich dort schon unwohl, zwei harte Jahre ohne Auto, angewiesen auf Salzburgs öffentlichen Verkehr. Der Massentourismus in der Stadt, im Salzkammergut und im angrenzenden Berchtesgadener Land machte mich fertig. Ich wollte wieder zurück nach Wien, wo man auch ohne Auto ziemlich mobil ist und wo einem zahlreiche Wanderziele offenstehen. Was nützten mir die hohen Berge in Salzburg, wenn ich mangels öffentlicher Anbindung kaum hinkam? Ich wollte auch zurück wegen der Kultur, wegen der Nähe zu Bratislava, der Anbindung nach Prag, die durchaus von Wien erreichbaren Ziele der slowakischen Tatra. Natürlich spielte der in Wien beheimatete Freundeskreis auch eine wichtige Rolle in den Rückkehrerabsichten. Im April 2019 kehrte ich zurück und war negativ überrascht, wie stark der Massentourismus sich auch in der (Inneren) Stadt und bei den üblichen Attraktionen gesteigert hatte. Viele der Gründe, weshalb ich nach Wien zurückgekehrt bin, habe ich vor Ausbruch der Pandemie nicht mehr in die Tat umgesetzt, ich war nicht im Ausland, ich ging auf nur wenige Konzerte, und so manche geplanten Wanderungen in erreichbarer Nähe scheiterten an einer ausheilenden Fußverletzung. Ich möchte die alte Normalität hier nicht verklären, die in ihren gesellschaftlichen Grundsätzen seit jeher abnormal war, die soziale Ungleichheit, bestehende Diskriminierung, Alltagsrassismus, usw. Ich habe seit 2013 immer wieder darüber gebloggt.

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