Positive Signale aus der Politik: Reicht das?

Die seit Freitag, 25. Mai, konstitutierte Landesregierung aus ÖVP, Grünen und NEOS (was für eine Kombination!) hat ein paar Lebenszeichen von sich gegeben, was die öffentliche Mobilität im Land Salzburg betrifft. So soll endlich ein 365€-Ticket für das ganze Bundesland eingeführt werden – das sind 1000€ weniger als bisher! Das dürfte etliche Pendler zum Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel bewegen – vorausgesetzt, und hier ist das große Aber, die Intervalle werden erheblich verdichtet. Das gilt nicht nur für die Verbindungen zwischen den umliegenden Gauen und Salzburg-Stadt, sondern auch innerstädtisch. Die Zukunftsversion der Landesregierung ist ein Ausbau der Lokalbahn über den Mirabellplatz hinaus bis Hallein, was naturgemäß noch Jahrzehnte dauern wird, wenn bereits rund 700m Strecke bis Mirabellplatz sechs Jahre in Anspruch nehmen sollen. Weiterlesen

„Integration“ in Österreich

Selbst ein ehemaliger FPÖ-Nationalratsabgeordneter schreibt …

Integrierte Asylbewerber abzuschieben ist unverständlich und dumm. Wir müssen uns glücklich schätzen, gut ausgebildete, integrierte Menschen im Land zu halten.

Der „Trend“ berichtet über Erfolgsgeschichten.

Und „NEWS“ resümiert, dass Erfolgsgeschichten nichts gegen Abschiebung nützen.

Morgenkatzen

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Eine der wenigen schönen Erlebnisse innerhalb Salzburgs sind die vielen Katzenbegegnungen zu den Randzeiten. Weil ich sehr zeitig in der Früh mit dem Rad in die Arbeit fahre (meist gegen 5.00), sehe ich sie immer wieder in den verschiedensten Posen nachdenklich, sinnlich, verträumt, schläfrig, aufmerksam und auf mich wartend mitten auf der Straße sitzen, am Straßenrand, neben Autos, auf Hausmauern. Ich strahle sie mit meiner Leuchte an, sie reagieren meist zeitverzögert. Schauen mich fragend an, bleiben sitzen oder stehen sehr behäbig auf und gehen weiter. Viele Katzen habe ich schon mehrfach gesehen. Sie sind nicht scheu, außer ich erschrecke mich, weil ich nicht mit ihnen rechnete, dann erschrecken sie auch, wenn ich zusammenzucke. Katzen spüren, dass sie von mir nichts zu befürchten haben. Eine Begegnung auf Katzenaugenhöhe.

Verbindungssteig und neuer alter Aufstieg

gaisbergrouten

Quelle: AMAP

Viele Anstiege fehlen mir ja nicht mehr. Am vergangenen Montag inspizierte ich den mit [15] markierten Verbindungssteig zwischen Nockstein und meiner Standardaufstiegsroute [7]. Jeweils zu Beginn und am Ende findet man dort an den Bäumen fast gänzlich verrostete, vom Baum verschluckte Schilder, die ihn ehemals kennzeichneten. Die erste Rinne war voller Laub, weswegen ich den Steig nicht weiter erkundete. Von einer Begehung würde ich eher abraten.

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Aufgelassener und verfallener Verbindungssteig [15]

Dabei stieß ich auch auf eine Holztafel mit „Gaisberg Nr. 2“, die vor der Nocksteinschlucht nach rechts weist. Wenn man dort weitergeht, kommt man zuerst zu einer kleinen Jagdhütte. Links geht es anfangs mäßig, später in steilen erdigen Serpentinen zum Rundwanderweg hinauf (oben blau eingekreist).

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Schwarz eingekreist der Verbindungssteig, blau ein nicht eingezeichneter, aber gut ausgetretener Steig zum Rundwanderweg hinauf.

Der Steig ist ganz hübsch und vom Gaisberg-Rundwanderweg kommend nicht näher ausgewiesen.

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Steig Nr. 2

Zuletzt hatte ich noch überlegt, Steig [14] über die Steinwänder zu erkunden. Dazu wäre ich gerne das Verbindungsstück vom Hotel Cobenzl nach Süden gegangen, das in der Kompasskarte noch als markierter Weg eingezeichnet ist. Den gibt es schlichtweg nicht mehr. Um nicht plötzlich mitten im Grundstück eines Hofs zu stehen, hab ich das dann aufgegeben.

Sieht man davon ab, habe ich jetzt alle Steige auf den Gaisberg hinauf erkundet. In den nächsten Blogeinträgen möchte ich auf die bunte Flora und Fauna aufmerksam machen.