Forschung über LongCOVID

aus Klein et al. (10.08.22 – ganz wichtiger Übersichtsartikel, speziell Punkt 1: Ordentliche Anamnese reicht aus, um LongCOVID mit hoher Genauigkeit zu diagnostizieren!)

Komplikationen und Spätfolgen lassen sich mittlerweile in drei Gruppen einteilen:

  1. Schwerer akuter Verlauf (Hospitalisierung/Intensivstation) mit Organschäden und Rehabedarf
  2. Milder akuter Verlauf mit LongCOVID
  3. Milder akuter Verlauf mit Spätfolgen, die sich erst Jahre später zeigen (noch unklar, v.a. für Kinder, aber generell Alzheimer/Demenz-Risiko)

Therapien

Long COVID – Suche nach Biomarkern

Vorwort: Es gibt derzeit noch keinen spezifischen Biomarker für LongCOVID/MECFS, sondern immer nur Puzzlestücke, ggf. gibt es keine oder es sind nur Kombinationen von mehreren relevant. LongCOVID ist eine Zusammensetzung aus verschiedenen Zuständen und Erkrankungen. Problematisch sind bereits die Diagnosekriterien. Wahrscheinlich wird es später bestimmte Phänotypen geben (Autoimmun, Neuroinflammation, etc…).

Die hier aufgelisteten Studien spiegeln also nur die Suche nach möglichen Ursachen für bestimmte Phänotypen wieder. Bitte auf Einschränkungen der Studien achten: Teilnehmerzahl, Studiendesign, Auswahl der Teilnehmer, Peer Review-Stadium, etc.

Long COVID bei Kindern und Jugendlichen

siehe Menüpunkt Kinder

Long COVID nach schweren Verläufen (Hospitalisierung)

Long COVID nach Impfdurchbrüchen (ca. 5-15%)

Long “COVID”-artige Symptome nach Impfung (extrem selten)

Wissenschaftliche Kommentare (keine Studien)

Meta-Analysen, Systematic Reviews und White-Papers

(Follow-Up)-Studien über Häufigkeit und Dauer von Spätfolgen

Wissenschaftliche Studien über Ausprägung und Ursachen von Spätfolgen

Herzerkrankungen durch Covid19

Neurologische Erkrankungen durch Covid19

Gastrologische und urologische Erkrankungen durch COVID19

Gefäßerkrankungen durch COVID-19

LongCOVID nach Reinfektionen