Tag 180: Der Herbst wird das Fürchten lehren

Mein Problem mit der Corona-Ampel skizziert

In ganz Europa wird es nicht leicht werden, aber in Österreich klaffen Anspruch und Realität weit auseinander. Das gestrige zib2-Interview von Armin Wolf mit Bildungsminister Heinz Faßmann zeigte anschaulich das Dilemma. Ein realitätsferner Minister, der ernsthaft davon ausgeht, dass jeder Arbeitgeber in Österreich Verständnis dafür haben werde, wenn die Eltern wegen erkrankter oder in Quarantäne befindlicher Kinder zuhause bleiben müssen. Die Aussagen der führenden Experten in Österreich widersprechen sich. In meiner Corona-Übersicht habe ich alle mir bis dahin bekannten Experten aufgelistet, die sich bisher öffentlich geäußert haben.

Kinder, Kinder …

Da gibt es zum Einen Professor Wenisch vom Kaiser-Franz-Josef-Spital, der relativ flapsig sagte, dass Kinder nur eine untergeordnete Rolle spielen und er sich mehr Sorgen macht wegen dem Straßenverkehr am Schulweg als wegen dem Virus (hätte es gerne direkt zitiert, doch ist der Artikel über Nacht leider hinter der Paywall verschwunden, daher nur sinngemäß). Dem gegenübergestellt sind die Aussagen des Mikrobiologen Michael Wagner, der auch in der Pressekonferenz gemeinsam mit Faßmann zu hören war und feststellt: „Kinder sind keine Bremsklötze im Infektionsgeschehen.“ Leider ist auch dieses gute Interview über Nacht hinter der Paywall verschwunden. Damit ihr jetzt nicht ganz auf dem Trockenen sitzt, kann ich noch diesen Artikel vom 20. August empfehlen, demnach Kinder stille (symptomfreie) Verbreiter des Virus sind. Auch das Interview mit der Schweizer Virologin Isabella Eckerle ist diesbezüglich äußerst empfehlenswert (Registrierung mit gmail/kostenlos).

Wir wissen, dass Kinder meist nur mild erkranken, häufig haben sie gar keine Symptome. Aber Kinder sind in den bisherigen Studien kaum erfasst worden. Während des Lockdown waren sie zu Hause. Sie gingen nicht einkaufen, sie gingen nicht arbeiten. Kein Wunder, waren es die Erwachsenen, die den Erreger in die Familie trugen und die Kinder ansteckten. Aber diese Situation spiegelt nicht unser normales Leben wider.

und

In den USA steigen die Infektionen bei den Kindern viel stärker an als in der allgemeinen Bevölkerung. Am Anfang der Pandemie gab es zwei gute Nachrichten, nämlich dass Schwangere und Kinder keine Risikogruppen sind. Das war vielleicht ein Strohhalm, an den wir uns alle festgeklammert haben. Aber sie stimmen nicht. Wenn Kinder infiziert sind, haben sie eine genauso hohe Viruslast wie Erwachsene. Es kann sein, dass sie etwas weniger ansteckend sind, weil sie weniger husten und die Aerosole aufgrund ihrer Grösse etwas niedriger in den Raum abgegeben werden. Aber es gibt eigentlich keine Erkältungsviren, bei deren Verbreitung Kinder keine Rolle spielen.

Diese und auch die Aussagen meiner Experten-Ärzte/Wissenschaftler-Liste auf Twitter stützen mehrheitlich die Wagner-Schiene und nicht die Wenisch-Schiene und schon gar nicht die Faßmann-Glaubensschiene, dass man die Schulen nahezu im Normalbetrieb hochfahren kann, während das Infektionsgeschehen unter den Erwachsenen relativ hoch ist.

Ampel-Verwirrung

In der obigen Karte (die Karte ist vom Vortag, die Anmerkungen von mir) ist von mir skizziert worden, weshalb ich den gemeldeten Fallzahlen pro Bezirk von Beginn an skeptisch gegenüberstehe, insbesondere die Auswirkung für mich. Ja, für Behörden (Tracing, Spitäler, Hausärzte, etc.) mag die Ampel einen Sinn haben, um zu erkennen, wie stark die Auslastung ist und Ressourcen anders verteilt werden müssen. Es geht für mich aufgrund der Einfärbung nicht hervor, wo sich die Person X angesteckt hat und wo sie sich derzeit aufhält. Die bekannten Fälle sind nicht das Problem, die sind in Quarantäne und stellen keine Ansteckungsgefahr mehr da. Was uns ja maßgeblich beeinflusst, ist der unbekannte Prozentsatz an infektiösen Menschen, die das Virus in einer bestimmten Region bzw. in einem sich ausweitenden Cluster zirkulieren lassen. Am Beispiel meiner Skizze: Die Index-Person hat sich in Innsbruck infiziert (Bezirk grün), lebt in St.Pölten-Land, arbeitet am Flughafen und infiziert präsymptomatisch Kollegen, geht dann an seinem Wohnort zum Hausarzt/ruft 1450 und wird unter St.Pölten-Land registriert. Die Kinder gehen nebenbei in St.Pölten-Land in die Schule und verbreiten dort das Virus, die Ehegattin arbeitet in St.Pölten-Stadt. Die Erkrankung nimmt einen schweren Verlauf und der Betroffene muss in Wien auf die Covid-Station. Je nachdem, welcher Faktor gewichtet wird, erscheint die Ampelfarbe, bedeutet aber mitunter nur, dass die Kapazitäten in Wien geringer werden, nicht aber zwangsläufig, dass in Wien die Ansteckungsgefahr besonders groß ist. Die Quelle der Infektion – in Innsbruck – bleibt unentdeckt.

Drosten nannte in seinem letzten Podcast (in Spielfilmlänge) auch die höhere Gefahr in der Community-Ausbreitung, wenn sich jemand im Inland infiziert und sich das Virus vor dem Auftreten der ersten Symptome verbreitet, wohingegen Reisende, die das Virus im Ausland aufschnappen, nach der Rückkehr womöglich nicht mehr infektiös sind. Ein weiteres Problem können insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene sein, die an „illegalen“ Partys teilnehmen und dann das Auftreten von Symptomen verschweigen, um sich nicht outen zu müssen. In jedem Fall interessiert mich als Bürger nur, wo die Wahrscheinlichkeit, sich anzustecken, gerade am höchsten ist. Das kann ein Ort innerhalb eines Bezirks sein, was ja leider in dieser Genauigkeit nicht bekanntgegeben wird, oder vielmehr Situationen, bei denen es vermehrt zur Clusterbildung kommt, z.b. Restaurant, Fitness-Center, Bridge-Club, Berghütte, etc.

„Was ist vernünftig?“ statt „Was darf ich?“

In meinen Augen führt die Ampel für den Durchschnittsbürger zur falschen Fragestellung: „Was darf ich?“ und nicht „Was ist vernünftig?“ Ich will das an einem Beispiel festmachen. Viele fragen ihre Mitmenschen vor dem Betreten eines Geschäfts: „Brauch ich da eine Maske?“ und beziehen sich dabei auf die gesetzliche Regelung, wo Masken vorgeschrieben sind und wo nicht. Die Frage, die sich jeder selbst stellen müsste, ist aber vielmehr: „Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr?“ Das hängt von den bekannten Faktoren ab (alles zur Übertragung über Aerosole – vieles davon in Österreich nicht bekannt – in diesem großartigen „Häufig gestellte Fragen“-Dokument von Aerosolwissenschaftler Jose-Luis Jimenez):

  • Menschenansammlungen
  • Enger Kontakt zu anderen
  • Schlecht belüftete Räume
  • Lange Aufenthaltsdauer
  • Orte, wo Menschen keine Masken tragen
  • Sprechen und vor allem lautes Sprechen/Schreien/Singen
  • Hohe Atemfrequenz (z.b. Fitness-Studio)

Daraus ist naheliegend, dass ich ein beengtes Geschäft mit vielen Kunden (z.b. meine beiden Standard-Bergsportgeschäfte) nur mit Maske betreten würde, aber im großräumigen, halbleeren Baumarkt notfalls auch ohne Maske auskommen könnte. Immer dann, wenn ich mit Menschen (indoor) zu tun habe, die potentiell viel Kontakt zu anderen haben (Kellner, Wirte, Ärzte, umtriebige Bekannte), ist eine Maske angebracht. In Aufzügen empfiehlt Jimenez grundsätzlich, Maske zu tragen und möglichst nicht zu sprechen. Stiegenhäuser sollten nur bergab begangen werden, weil die erhöhte Atemfrequenz bergauf mehr Aerosole freilässt. Bergauf nur mit Maske. Das geniale an dieser FAQ ist, dass jede Verhaltensempfehlung wissenschaftlich begründet und mit anschaulichen Beispielen (z.b. das Zigarettenrauch-Analogon) nachvollziehbar ist. In dieser Form fehlt das in Österreich völlig. Die Leute richten sich nur nach dem, was die Obrigkeit ihnen vorsagt und schalten beim Thema „Eigenverantwortung“ auf Durchzug. Dazu könnte z.b. ein Cluster-Tagebuch wie von Drosten vorgeschlagen zählen. Kein (enger) Kontakt-Tagebuch, dafür könnte man die App verwenden, sondern Alltagssituationen mit vielen Menschen. Dafür sollte es eine ausführliche Liste potentieller Situationen (Supermarkt, Clubabend, Vereinstreffen, Hochzeit, Büromeeting, etc.) geben, die man immer parat hat und einzelnen durchgehen kann. Das sei viel effektiver als nur zu fragen, wo man „vergangene Woche so alles gewesen sei.“ Daran können sich die wenigsten Menschen genau erinnern.

Vernünftig ist es derzeit alles andere, auf Geburtstags- oder Hochzeitfeiern zu gehen, die großteils indoor stattfinden. Sobald sich die Gesellschaft also vom Freien ins Innere verlagert, etwa, weil es abends kalt wird oder regnet, ist es ratsam, sich zu verabschieden. Für mich heißt das, dass nach Ende der kommenden Schönwetterperiode, die wahrscheinlich bis in die dritte Septemberdekade dauern wird, wieder die Zeit kommt, wo ich vermehrt daheim koche oder Essen bestelle. Es heißt aber auch, dass die Hütteneinkehr tabu ist, auch wenn das heißt, sich den Proviant selbst mitzunehmen und selbst an einem kalten, windigen Tag mit Schneesturm die wärmende Suppe in der Hütte ausfallen muss. Meine Erfahrung mit Berghütten war die letzten Wochen leider sehr ernüchternd. Keinerlei Prävention, keiner trägt Masken, die Wirte und Kellner schon gar nicht, obwohl sie teilweise eng in der Küche zusammenstehen und mit hunderten Menschen Kontakt haben, die aus verschiedenen Regionen oder Ländern kommen. Stattdessen wird man noch lächerlich gemacht, wenn man als Einziger mit Maske in der Stube an der Theke ansteht (Selbstbedienung) und nach dem Bezahlen der Getränke den Kommentar mitbekommt „Die Maske vor dem Trinken aber abnehmen!“

Selbst im engen Umfeld gehen Menschen auf Indoor-Geburtstags- oder Hochzeitfeiern mit vielen Gästen, dabei gibt es dazu genügend Medienberichte über stattgefundene Infektionen. Es wird nun mal viel (laut) geredet, getanzt und gesungen und wenn die Hintergrundmusik laut ist, muss man enger zusammenstehen und sich beinahe schreiend unterhalten. Einer der wesentlichen Gründe, weswegen Bars und Nachtclubs am stärksten gefährdet sind.

Alternative zu „1-Meter-Abstand, mindestens 15min Sprechen“

Übertragungsrisiko mit und ohne Maske bei symptomfreien Überträgern

Diese Ampel ist ein Anhaltspunkt beim Aufenthalt indoor und outdoor, mit und ohne Maske, bei wenigen und vielen Menschen und abhängig davon, ob niemand spricht, Leute sprechen oder gar schreien bzw. singen. Solche Schaubilder bräuchten wir viel mehr als der berühmte „Meter Abstand“, der sich vor allem an der Tröpfcheninfektion und Aerosolwolke orientiert, aber nur eine Risikominimierung und keine 100%ige Sicherheit bietet. Daher darf niemand verwundert sein, wenn in einem Restaurant die Tischabstände passen, aber es trotzdem am Nachbartisch zu Infektionen gekommen ist. Jimenez empfiehlt übrigens, sich auch im Freien (z.b. Gastgarten) nicht in Windrichtung nach einem vollen Tisch zu setzen. Würde man das ernsthaft durchziehen, wären die meisten Gast- und Schanigärten wohl gähnend leer. Zumindest zeigt der Zigarettenrauch relativ deutlich an, woher der Wind weht.

Es gibt 4 Übertragungswege

Die 4 möglichen Übertragungswege einer SARS-CoV-2-Infektion, Quelle

Der dominante Übertragungsweg geschieht über Aerosole und Schaubilder wie dieses zeigen auch gut, warum. Große Tröpfchen müssen erst einmal auf die Schleimhäute von Augen, Nasen und Mund gelangen. Das geht nur im direkten Kontakt. Cluster-Infektionen wie bei Hochzeitsfeiern, Fitnesscenter, Chorveranstaltung oder im Restaurant können so nicht erklärt werden. Aerosole hingegen werden direkt eingeatmet und gelangen so in die oberen bzw. unteren Atemwege. Beim Händeschütteln oder Umarmungen kann der Erreger über Schmierinfektion übertragen werden. Eine geringere Rolle spielen infektiöse Partikel auf toten Oberflächen (fomites). Wenn man sieht, wie sich Aerosole ausbreiten, ist auch ohne Studie einleuchtend, weshalb Gesichtsvisiere und schon gar nicht die immer mehr in Mode kommenden Halbvisiere kein adäquater Ersatz von Masken sind.

Quo vadis Herbst?

Zurück zum Ausgangsthema, weswegen mir der Herbst das Fürchten lehrt. Aktuell steigen die Infektionszahlen stark ein, nicht nur wegen Reiserückkehrern, sondern auch weil viele Menschen die Pandemie schlicht nicht (mehr) ernstnehmen und sich verhalten wie vor Corona. Auf den Berghütten hab ich selbst erlebt (Tag 165), wie egal das den meisten ist und wie wenig die Bevölkerung von den Infektionsrisiken versteht, sowohl was die Übertragung betrifft als auch die Gefährlichkeit des Virus. Es besteht dann die Gefahr, dass wir durch den Perkolationseffekt (erklärt durch Christian Drosten in Folge 54 des NDR-Podcasts) einen Schwellenwert an Neuinfektionen erreichen, ab dem die Pandemie unkontrollierbar wird, wie es in Israel frühzeitig geschah, als man die Schulen zu früh öffnete, und wie es in Spanien und Frankreich aktuell wieder geschieht, weil der Lockdown dort zu spät kam und zu viel stilles Hintergrundgeschehen bis in die Lockerungsphase aufrechterhalten wurde. Drosten erläuterte das anschaulich durch einen Kaffeefilter, bei dem kontinuierlich nachgegossen werde, bis er von einzelnen durchsickernden Tröpfchen in einen Schwall Kaffeewasser übergeht. Um ehrlich zu sein … ich bin ich nicht davon überzeugt, dass die AGES auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand Maßnahmenempfehlungen ausspricht, die ÖVP hat wiederholt ihre Inkompetenz in den vergangenen Monaten bewiesen, wie man günstige Bedingungen schaffen kann, um das Risiko zu gering halten. Der jüngste Skandal war die Einstellung der telefonischen Krankmeldung zum 1. September aufgrund der Skepsis (Misstrauen) der Arbeitgebervertretung in der fusionierten Krankenkasse, wo sich die Entscheidungsgewalt aufgrund der schwarzblauen Reformpläne zugunsten der Arbeitgeber verschoben hat.

Das zweite Problem ist eben die Verharmlosung der Spätfolgen. Der Epidemologe Karl Lauterbach liest nach Veröffentlichungen immer dieselben zwei Repliken: „gibt es bei anderen Viren auch“ und „das sind Einzelfälle“ und entgegnet: Bei der Influenza sind derart massive Dauerschäden nicht beschrieben, und nach Spitalsaufenthalten sind Spätfolgen häufig. Meine immer länger werdende Liste an Studien und Medienberichten zu Spätfolgen verdeutlicht diese Ansicht.

Mir geht es da inzwischen so wie dem Covid-Spezialisten und Allgemeinarzt Ramin Nikzad, der am 21. August in einem Facebookposting schrieb:

Im März und April 2020 hatte ich mir sogar insgeheim noch gedacht: „…Ich hätt’s am liebsten, dann hätt ichs hinter mir und könnt entspannt meine Eltern treffen und entspannter zur Arbeit gehen.“

Heute denke ich: „Oh bitte nicht! Ich will es nicht kriegen! Niemals! Ich will gesund bleiben, bis eine Impfung gibt!“

Es ist leider absehbar, dass es vor Mitte 2021 keine Impfung für die breite Bevölkerung geben wird und das ist noch ein verdammt langer Zeitraum, in dem man sich anstecken kann – am ehesten im Kollegenkreis, und mit Pech bei einer unvorsichtigen Aktion.

So waren wir am vergangenen Freitag zu dritt in einer Almhütte in der Steiermark, relativ spät am Abend. Draußen war es schon recht frisch und nachdem die Hütte schon leer war, gingen wir hinein. Die Fenster in der Stube waren natürlich geschlossen und das ältere Ehepaar, das die Hütte bewirtschaftete, trug natürlich keine Masken. Die Frau hatte sich an der Brotschneidemaschine schwer am Daumen verletzt und konnte die Brote nicht herrichten, gab diese Aufgabe an den Mann ab in einem Tonfall, dass er das gerade noch schafft. Soweit so gut. Leider hat der Mann ständig schwer gehustet und beim Sprechen kaum noch eine Stimme. Später setzten sich beide an den Nachbartisch zu uns, sprachen zwar kaum, aber der Mann musste trotzdem husten. Später kamen noch zwei Einheimische und setzten sich an den Tisch, wir standen kurz darauf auf. Insgesamt waren wir etwa 45 Minuten lang in der Hütte, davon rund 20 Minuten alleine. Seitdem hoffe ich, dass der Mann sich nicht infiziert hat und ich die mögliche Inkubationszeit überstehe, ohne Symptome zu entwickeln. Wäre ich alleine gewesen, hätte ich mich wohl hinausgesetzt und lieber gefroren. Ohne den Husten des Mannes hätte ich mich immer noch wohler gefühlt. Und hätten beide Masken getragen, hätte das das Risiko deutlich gesenkt. Die Lektion aus diesem Erlebnis: Schon einmal unvorsichtig sein kann sich rächen – ich möchte weder Covid noch Longcovid kriegen, sonst kann das rasch meine letzte Bergwanderung gewesen sein, für Monate oder für immer.