Tag 317: Locker flockig, aber fahrlässig

Auszeit mit einer Schneeschuhwanderung auf den Großen Otter (1358m) am Semmering, fernab von jedem Massenskitourismus

Es ist einfach so. Wer nüchtern-trocken hochwissenschaftliche Erklärungen anbietet, bei dem schlafen alle ein, brechen viele vorher ab, scheitern viele schon an den ganzen Fremdwörtern und geben auf. Es ist ein Klischee, das aber teilweise zutrifft, dass bundesdeutsche Wissenschaftler sich viel klarer ausdrücken als österreichische Wissenschaftler. Ob Mikrobiologe Michael Wagner oder Virologin Dorothee von Laer, auch andere befragte Experten mit bundesdeutschem Migrationshintergrund, ganz zu schweigen von Virologe Drosten oder Virologe Krammer [Österreicher im Ausland], fallen durch ihre klaren, direkten, manchmal schonungslosen Aussagen auf. Da wird nichts schwammig verklausuliert, oder durch einen kernigen Spruch zugespitzt oder abgeschwächt. Gegenüber stehen österreichische Mediziner und Wissenschaftler wie Wenisch, Allerberger oder Hutter, die schon optisch extrem lässig in Interviews herüber kommen und durch ihren Dialekt, den sie nicht einmal zu verbergen versuchen, eine Lockerheit hineinbringen, die dem Hochdeutschen grundsätzlich abgeht. Das ist mir in anderen Situationen ja auch durchaus sympathisch, das schafft „Volksnähe“, „das ist einer von uns“, das reißt die Leute mit und wenn er eine Wuchtel nach der anderen reißt, schlafen auch die Zuhörer nicht ein, sondern bleiben am Ball.

In einer Pandemie halte ich es aber für verkehrt, ja geradezu fahrlässig, wenn damit essentielle Botschaften verharmlost werden. Drosten, aber auch Wagner, Greil, Eckerle und viele andere bilden hier einen Gegenpol, weil sie ganz anders Wissenschaftskommunikation betreiben – nämlich vom Vorsichtsprinzip ausgehend. Ich spitze jetzt selbst zu, in dem ich das mit top-down und bottom-up approach vergleiche. Echte Experten sammeln erst möglichst viele Daten, möglichst unabhängig voneinander ohne Interessenskonflikte, und stellen darauf basierend ihre These auf. Verändert sich die Datenlage, muss man auch die These angepasst werden. Das wirkt nach außen so, als ob Wissenschaftler ständig ihre Meinung ändern, tatsächlich passen sie sie nur einer veränderten Ausgangslage an, etwa, dass ein Virus ansteckender ist, weil eine Mutation wichtige Gene im Spike-Protein verändert hat. In Wahrheit ändern sich in den wenigsten Bereichen Meinungen fundamental, sondern es wächst ein Konsens unter der Mehrheit, der nur noch wenig adaptiert werden muss. Ob das nun Kinder, Masken oder LongCovid ist – Drosten betonte bereits im April und Mai, dass sich Kinder anstecken und das Virus weitergeben können, man wusste lediglich nicht, in welchem Ausmaß. Aber basierend auf den Erfahrungen mit Influenza und den gewöhnlichen Coronaviren wäre es eine Überraschung gewesen, wenn Kinder ausgespart geblieben wären. Alle Jungeltern wissen das, wenn ihr Kind einen Infekt aus dem Kindergarten oder der Schule mit ins Haus schleppt, die Lehrer wussten das seit März (siehe Interview mit Niki Glattauer). Warum sollte das bei SARS-CoV2 anders sein? Bottom-up heißt verkürzt gesagt, ich sichte erst die Daten und basiere darauf meine Schlussfolgerungen. Ist die Datenlage noch unklar, äußere ich mich vorsichtig „wir wissen es noch nicht“ bzw. „Die Datenlage ist unklar, wir müssen noch weitere Studien auswerten.“ Genau das Drosten von Beginn an gemacht.

Dann gibt es aber noch eine zweite Näherung, den top-down approach. Ich stelle meine These zuerst auf „Kinder nehmen nicht am Infektionsgeschehen teil.“ oder „Kinder sind keine Treiber in der Pandemie“ oder „Kinder erkranken nicht schwer.“ Dann picke ich alle Studien und Beobachtungen heraus, die meine Annahme bestätigen und ignoriere gegenteilige Beobachtungen. In Österreich ging man sogar einen Schritt weiter, als die ÖGKJ im Herbst empfahl, Kinder unter 10 Jahren nicht mehr zu testen bzw. als K2 einzustufen, weil sie keine bzw. nur eine geringe Rolle spielen würden. Das hat dazu geführt, dass vor allem Kinder und teilweise Jugendliche wahrscheinlich dramatisch untertestet sind. Der berühmte Familiencluster: Das symptomfreie Kind bringt das Virus aus der Schule mit, die Eltern entwickeln Tage später Symptome und lassen sich testen. Bis das Ergebnis da ist, ist das Kind längst wieder virusfrei, wurde entweder gar nicht getestet, weil keine Symptome oder zu spät, wenn die PCR wieder negativ ist. So schaut es aus, als ob die Erwachsenen das Virus aufgeschnappt hätten und nicht die Kinder. Später kann man aufgrund der geringen Anzahl positiv getesteter Kinder behaupten, die Grundannahme, sie würden keine Rolle spielen, wäre bestätigt. Das ist keine seriöse Wissenschaft, man könnte sogar von Täuschung oder Betrug reden. Viele der *echten* Experten haben selbst Kinder, das Argument, sie würden nur Panik schüren wollen, zieht nicht. Einem Wagner oder Drosten wäre nichts lieber, als sie Unrecht hätten und (ihre) Kinder tatsächlich ungefährdet wären. Mal davon abgesehen, dass jeder von uns Freunde und Angehörige mit Kindern hat. Das ist ein ziemlich plumpes Argument, um von den Fakten abzulenken.

Wenn ich aber vom Vorsichtsprinzip ausgehe, aufgrund der unklaren Datenlage nicht sagen zu können, wie stark Kinder das Virus weitergeben oder wie hoch ihr Risiko ist, zu erkranken, dann würde jeder vernünftige Mensch sagen: Better safe than sorry! Gehen wir auf Nummer sicher. Wir reden so oft davon, dass unsere Kinder das höchste Gut sind, möglicherweise die Generation ist, die die Klimaerwärmung noch begrenzen kann, ziemlich sicher aber mit ihren Folgen leben muss. Wir reden davon, wie wichtig die Bildung für sie ist und die sozialen Kontakte in der wichtigsten Phase ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Wäre es dann eine Option zu sagen, das Risiko gehen wir ein, auch wenn es schiefgeht? Kosten-Nutzen …. Verstorbene bleiben tot, chronisch Kranke werden nie mehr richtig gesund. Ein verlorenes Schuljahr oder zwei lassen sich aufholen, speziell, wenn man darüber nachdenkt, für alle den Schulstoff zu reduzieren, und an die neue Realität anzupassen. Immerhin gibt es gerade auch global, national, regional wirtschaftliche Verwerfungen, auf die die Schule in der jetzigen Form wohl kaum vorbereitet. Und wie ein Bekannter so treffend sagte, die jetzige Generation an Heranwachsenden lernt, noch viel früher als Studenten, sich selbst zu organisieren. Diese Erfahrung wird ihnen später nützen. Aber das ist ein gesellschaftliches Thema, kein medizinisches. Wir könnten ja die Schulen bedenkenloser öffnen, wenn wir Inzidenzen nahe Null hätten, bzw. in sogenannten Grünen Zonen, wo seit Wochen keine neuen Fälle aufgetreten sind.

Nun zum Anlass meines Beitrags. Ich bin auch nicht frei von Fehlern und die Pandemie zehrt wie schon gesagt an den Nerven. Gestern hab ich spät in der Nacht nur eine Aussage aus einem Vortrag gesehen, und bin sofort darauf angesprungen, ohne den Kontext einzubeziehen. Dabei ging einiges an Information verloren, die nötig gewesen wäre, das Gesagte richtig zu interpretieren. Ich versuche das nun klarzustellen. Prof. Wenisch hielt am 21. Jänner einen Vortrag vor Ärzten im St.Josef-Krankenhaus. Zwar ist der Beitrag nicht gelistet, aber in der Playlist des Youtube-Kanals öffentlich einsehbar. Es ging vor allem um das Thema Impfen und wie wichtig diese ist, um die Pandemie einzudämmen. Der Vortrag ist eigentlich gut, das mit den ACE2-Rezeptoren wird gut erklärt, ebenso die Unterschiede bei den Impfstoffen und wie wichtig es wäre, der schnellste zu sein beim Impfen.

Kontext ist aber nicht nur der ganze Vortrag vor einem Fachpublikum, wo man auch genau sein sollte, denn gerade seltene, schwerwiegende Verläufe bei Kindern muss man auch rechtzeitig erkennen können, um den Verlauf noch positiv zu beeinflussen. Als Betroffener eines *seltenen* genetischen Syndroms weiß nich nur zu gut, wenn selbst Fachmediziner Symptome oder Folgen abstreiten, weil sie davon nie gehört haben. Dieses Leid sollte keine Familie und kein Kind durchmachen, das von Long Covid betroffen ist, das gilt übrigens auch für Erwachsene.

Die fragwürdigen Aussagen werden ganz am Anfang (ca. Min 1:19) und ab Min 32 getroffen:

Ist das ein harmloser Corona-Kinderschnupfen oder eine zum Tod führende, schwere Virusinfektion? Die Antwort ist inzwischen auch jedem klar, es ist beides.

Jetzt bin ich Egoist, pass auf….Wenn ich mich schütze, dann kann
ichs nicht kriegen. Wenn ihr euch schützt, dann könnts es auch nicht
kriegen. Und wenn ihrs nicht kriegen könnt, alle mitanand, dann ist
mir die Übertragung wurscht. Dann sollen sies übertragen die Kinder,
sie sollen es übertragen in der Schule, es ist mir egal.
Wenn der
Lehrer geschützt ist, ich werd eh net krank. Tschuldigung. Die Kinder
sind mir so wurscht.
Die Lehrer müssen mir da schützen, dass sie das
nicht kriegen, und dann weiter, weiter…weil die können mit 20+, sag
ich, kann man da schon eine Krankheit kriegen, die auch wirklich
schirch ist, und deswegen muss man da jetzt impfen und schützen.
Aber die Kinder, die haben so wenig ACE2-Rezeptoren, gutes
Immunsystem, dass die das wegstecken wie ni
x.

Hier wird an zwei Stellen eindeutig suggeriert, dass Kinder aufgrund der geringeren Anzahl an ACE2-Rezeptoren höchstens einen harmlosen Verlauf (Kinderschnupfen) haben. Gut, jetzt könnte man sagen, er spitzt hier zu, aber auch diese Aussagen haben einen Kontext. Ich verfolge die Aussagen diverser Mediziner ja schon viel länger.

Am 25. Mai sagt Wenisch in Puls24, dass Kinder bei der Übertragung eine geringe Rolle spielen würden, das Tragen von Masken und Abstandsregeln wäre nicht notwendig. Er sei für eine Öffnung der Pflichtschulen, da das medizinisch sicher möglich wäre. Drosten spricht sich bereits am 30. April im NDR-Podcast dagegen aus, weil die Viruskonzentrationen in den Atemwegen ähnlich wie bei Erwachsenen wären und sie daher gleich ansteckend sein könnten.

Am 26. Mai im „Wien Heute„-Gespräch:

Im Studiogespräch berichtete Wenisch von einer aktuellen Studie zur Verbreitung des Coronavirus durch Kinder. Laut dieser zeigt sich, dass die Anzahl von Rezeptoren in der Nase, die das Virus zum Andocken braucht, vom Lebensalter abhängt. Kinder unter zehn Jahren hätten deutlich weniger Rezeptoren als Menschen im Alter von über 25 Jahren. Das heißt, so Wenisch, „Kinder können weniger leicht angesteckt werden, dadurch können sie auch weniger die Viren verbreiten.“ Das würden auch Beobachtungen der vergangenen Monate unterstreichen.

Wenisch sprach von Covid-19 als Erwachseneninfektion. Ist ein Kind infiziert, kann es Viren genauso wie ein Erwachsener produzieren. Nur sei die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Kind infiziert, viel geringer, eben weil Kinder viel weniger Rezeptoren haben als Erwachsene. Laut Wenisch sind ein infiziertes Kind und ein infizierter Erwachsener gleich infektiös. Aber alle Kinder mit allen Menschen über 25 Jahren verglichen, da werde man sehen, dass Kinder viel weniger betroffen sind.

Am 27. August behauptet Wenisch in Ö1, dass auch in der Praxis das wesentliche Problem in der Schule die Grippe sein würde, nicht Corona und man daher die Kinder gegen Grippe impfen lassen soll.

Am 28.10. in der zib2 zu möglichen Schulschließungen: Kinder sind die Zukunft. Ich schließe ja auch keine Spitäler im Lockdown.

Am 09. November, wieder Puls24, äußert er sich so:

Ich weiß, dass sich Kinder auch anstecken können und auch von Lehrern angesteckt werden können. Kinder sind Teil des sozialen Lebens und spielen natürlich da auch eine Rolle. Aber Kinder verdienen unseren besonderen Schutz. Bei den Kindern geht es nicht nur um die Gesundheit, denn die sind kaum betroffen. Es geht hier um das ganze Leben. Es geht um die Bildungskarrieren, die ich in die Waagschale werfe und die ökonomische Entwicklung von einem Kind. Kinder haben, mit ganz wenigen Ausnahmen kein Covid – das ist keine Kinderkrankheit worauf man den Fokus legen muss. Die würden nur draufzahlen wenn man ihnen Bildung, Schule und soziales Leben wegnimmt ohne dabei persönlichen Nutzen zu haben.

(Quelle: APA-Aussendung)

Am 10. November, auf ORF Wien:

„Jene, die ihre Geburtstagsfeiern mit 70 planen und sich ärgern, weil sie nicht ins Theater gehen können, haben das Wesen von Covid19 nicht erkannt. Dafür habe ich kein Verständnis. Und dass man auf Kinder quasi losgeht, die überhaupt keine Erkrankung haben, sondern nur eine Infektion, also einen milden Verlauf – das ist medizinischer Sicht überhaupt nicht nachvollziehbar“

Zusammengefasst: Wenisch hätte die Schulen immer offen gelassen, weil Kinder nur eine geringe Rolle spielen. Sie können sich zwar infizieren, würden aber nicht schwer erkranken, höchstens ein milder Verlauf, ein Kinderschnupfen. Bei der Begründung widerspricht er sich am 26. Mai aber inhaltlich. Erst sagt er, sie können weniger angesteckt werden und daher auch weniger verbreiten, dann aber, dass sie einmal angesteckt gleich infektiös wie Erwachsene wären. In keinem Land war die Pandemiebekämpfung bisher erfolgreich, wenn im Lockdown die Schulen offen gelassen wurden. In UK explodierten die Zahlen mit der Mutation B117 auch deswegen, weil die Schulen gerade offen waren. In Frankreich sieht man deutliche Anstiege bei den 0-9jährigen. Das mit der geringeren Anzahl an ACE2-Rezeptoren bei Kindern relativiert sich mit den neuen Mutationen, die effektiver an diese anbinden können. Damit können sich Kinder leichter infizieren. Schon vorher gab es mindestens unterschiedliche wissenschaftliche Ansichten dazu, wie viel geschützter Kinder vor Ansteckung wirklich wären, denn sie haben deutlich mehr Sozialkontakte als Erwachsene, sprechen lauter und schreien mehr, können im direkten Kontakt also auch mehr Virus inhalieren.

Der andere Punkt ist Long COVID bei Kindern. Zu diesem Zweck bitte dem Twitteraccount @long_recovery bzw. auf deren Webseite nachschauen. Ja, es sind wenige Betroffene verglichen mit den erwähnten 20+ von Wenisch, aber so wie jeder alte Mensch zählt, der jetzt eine Impfung bekommt, sollte auch jedes Kind zählen, das vor einem schweren Verlauf geschützt wird. Hier zu sagen, das wären nur Einzelfälle, trifft es mehrfach nicht. Nachdem Kinder unter 10 Jahren auf Empfehlung des ÖGKJ nicht getestet bzw. als K2 eingestuft werden, frag ich mich, wie hoch die Dunkelziffer der unerkannten Covidfälle bei Kindern ist, die später Long-Covid oder MIS-C entwickeln, dann aber nicht in der COVID-Statistik auftauchen. Gleiches gilt natürlich auch für Erwachsene. In Österreich verhindern Amtsgeheimnis und Datenschutz sowie die Ideologie der Durchseuchungsstrategie nach schwedischem Vorbild diese wichtige Datentransparenz. Die Betroffenen haben das Recht darauf, gehört zu werden. Je weniger bekannt ist, dass Kinder *auch* betroffen sein können, desto höher die Gefahr, dass Symptome als psychosomatisch abgestempelt werden.

Nachtrag: Warum die konsequente Verharmlosung der Ansteckungsgefahr bei Kindern? Damit Schulen möglichst lange offen halten können, damit die Wirtschaft nicht eingebremst wird. Hier kommt dann politische Ideologie ins Spiel, hier unterstelle ich Interessenskonflikte, wenn die Infektion- und Erkrankungsrisiken bei Kindern monatelang kleingeredet werden, um wirtschaftliche Interessen nicht zu gefährden. Dabei würde ein scharfer Lockdown wie im März wirtschaftliche Interessen viel stärker schützen, weil die Pandemie ausgehend von einem niedrigen Inzidenzniveau viel leichter kontrollierbar wäre und sukzessive geöffnet werden könnte, sofern man bereit war, sofort scharf einzugreifen, wenn wieder Fälle auftauchen.

Belege für Betroffenheit der Kinder:

Die Zahlen sind gottlob gering, aber mit steigenden Infektionszahlen bei Kindern nehmen auch die absoluten Zahlen zu.

Hinsichtlich der Begrenzung hoher absoluter Zahlen ist mir noch diese Aussage von Wenisch negativ aufgefallen:

Wir kommen aus der ganzen Sache nur dadurch heraus, dass wir eine Immunität aufbauen in einem Großteil der Bevölkerung, da gibt es nur zwei Wege hin, das eine ist Krankheit durchmachen oder sich halt impfen lassen. Andere Wege gibts nicht.

Das ist nicht wahr, siehe das Strategie-Paper zu NOCOVID für die deutsche Bundesregierung oder die hier aufgelisteten zahlreichen Positivbeispiele.

16.12. Premierministerin von Neuseeland, Jacinda Ardern:

„Either you set this goal [elimination] and you don’t achieve it, but in the
process, you certainly are reducing the number of lives lost. The alternative is
to set a lesser goal and then still misfire.“

Jetzt ist mein Text eh schon wieder so lang geworden, aber eines möchte ich aus dem Vortrag von Herrn Wenisch ausdrücklich lobend erwähnen, nämlich seine klaren Aussagen zu schweren Verläufen:

Der Respekt von COVID kommt ja vor die Folgeerkrankungen,
der erhöht sich ja. Wenn ich weiß, ich bin drei Tage krank, das halte ich schon
aus, das ist so wie ein schlechtes Essen, des geht, aber immer schlechtes Essen,
das ist schon was anderes. Genauso ist es mit der Erkrankung, Myokarditis,
immer schwach, kognitive Störungen, nie wieder einen Vortrag halten, nie
wieder, du bist weg da, keine Luft kriegen, du kannst nimmer Ski fahren gehen,
laufen, nix mehr kannst, da wird richtig der Stecker aus dem Leben gezogen.
Und das ist das, was 50% der COVID-Patienten betrifft. Die nicht betreffenden
können eh, aber das ist ein Thema, das man mit dem Impfen auch weggekriegt,
das ist eine Bedeutung, die ein bissl unterschätzt wird.

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