Tag 604: Die Durchseuchung geht weiter und das System wird kollabieren

Anteil der Vollgeimpften in der Bevölkerung (links) und tägliche Neuinfektionen pro Million Einwohner (rechts). Impfmüde Staaten haben deutlich höhere Infektionsraten als jene mit höherer Impfquote.

Gestern kündigten Kanzler “man müsse die Taliban an ihren Taten messen”-Schallenberg und Gesundheitsminister “Meine Aufgabe war es von Beginn an, die Intensivstationen zu schützen” Mückstein an, österreichweit ab Montag, 08. November 2021, 2G einzuführen. Für eine Übergangszeit von 4 Wochen gilt die Erstimpfung in Verbindung mit einem PCR-Test wie ein 2G-Nachweis, um zur Impfung Anreize zu schaffen. Außerdem gilt der Grüne Pass nur noch 9 Monate, bis dahin sollte man sich spätestens seine dritte Teilimpfung abgeholt haben. Kein Wort wieder einmal zu den Schulen, aber Faßmann hatte ja wiederholt versprochen, dass die Schulen offen bleiben werden.

Es stellt sich heraus, die schiere Ankündigung von 3 G am Arbeitsplatz hatte bereits die Zahl der Erststiche gesteigert und mit 2G ab Montag bildeten sich heute lange Schlangen vor den Impfstellen. Auf der einen Seite find ich es gut und wichtig, dass jetzt wieder was weitergeht mit der Impfquote und welcher Anreiz sich als effektiv darstellt, ist letzendlich vom Ergebnis her egal. Auf der anderen Seite fällt es mir schwer, die Beweggründe dieser Menschen nachzuvollziehen, dass ihnen der Wirtshausbesuch wichtiger ist als krebskranke Patienten zu schützen, deren OPs wegen Ungeimpften verschoben werden müssen, oder ihre immunsupprimierten Nachbarn, oder die Hochrisikomutter, die täglich zittert, ob ihr Kind Covid von der Schule oder aus dem Kindergarten nach Hause bringt.

Es scheint so, als ob das erzeugte Gefühl, dass einem etwas (z.B. Wirtshausbesuch) weggenommen wird, erfolgreicher ist als an Nächstenliebe und Solidarität zu appellieren. Das ist eigentlich ziemlich traurig. Aber ich möchte nicht unfair sein – aufgrund des bisherigen Pandemieverlaufs und persönlicher Erfahrungen glaube ich, dass darunter eine Menge einfach uninformiert oder desinformiert ist, sich ihres eigenen Risikos nicht bewusst waren und sind, und zumindest nicht so radikal ablehnend waren, dass man sie nicht mehr erreichen konnte. Es reicht nämlich nicht, über die Sicherheit eines Impfstoffs aufzuklären, ohne über das Risiko einer Infektion aufzuklären, z.B. Long COVID/MECFS – was in der öffentlichen Risikokommunikation großteils fehlt, wie auch in der gestrigen Pressekonferenz. Die mangelnde Solidarität gegenüber der Gesellschaft als Ganzes – das bleibt aber hängen, und das kann ich nicht so schnell vergessen und verzeihen.

Sei es wie sei, wir steigern jetzt also die Impfquote wieder, aber das wird uns nicht vor dem Zusammenbruch des Gesundheitswesens in Österreich in den nächsten Wochen und Monaten retten. Dafür bräuchte es echte Kontaktreduktionen, wie Veranstaltungen absagen, Schulen im Distance Learning, Gastro auf Take-Away und dadurch gleichzeitig die Mobilität zu reduzieren. Private Coronapartys gefährden dann wenigstens den öffentlichen Raum nicht mehr. Außerdem (allgemeine) Impfpflicht bzw. 2G am Arbeitsplatz. Gleichzeitig sollten sich auch Geimpfte und Genesene wieder regelmäßig testen, auch am Arbeitsplatz und überall dort, wo sie in geschlossenen Räumen ohne Maske mit anderen Menschen zusammenkommen – jedenfalls bis zur dritten Impfung.

Wenn es vernünftige Maßnahmen bei Schulen geben würde oder auch Geimpfte getestet würden, könnte das vielleicht funktionieren. So werden sich wahrscheinlich viele Erstimpflinge vor oder nach ihrem Erststich anstecken, und schieben im schlimmsten Fall vermeintliche Nebenwirkungen auf die Impfung, wenn es sich tatsächlich um eine COVID-Infektion handelt.

Die beschlossenen Maßnahmen reichen nicht

In allen Bundesländern werden in den Prognosen kritische Auslastungen bis Mitte November erwartet – übrigens auch in Wien, das noch am meisten PCR testet Quelle: Alex Brosch

Gesundheitsöknonom Thomas Czypionka, via Twitter, 06.11.21:

“1) Zunächst scheint völlig das Bewusstsein zu fehlen, was es bedeutet, wenn wir mehrere Tage hintereinander 10.000 + Neuinfektionen haben. Von denen werden eine Woche später etliche in den Spitälern landen und die Regelversorgung massiv gefährden. Und die heute positiv Getesteten stellen ja das Infektionsgeschehen von vor einer Woche dar!

2) Auch wenn der Aufwärtstrend abflacht, ist das, was unter anderem 26.10/1.11. und paar Grad weniger uns jetzt beschert haben nur ein Vorgeschmack.

3) Das contact tracing ist bei solchen Zahlen überfordert und kann Infektionsketten nicht mehr unterbrechen.

4) Es scheint auch nach wie vor nicht verstanden worden zu sein, was die jüngsten Studien bedeuten. Der Schutz vor Infektion/Transmission nimmt schon paar Monate nach Impfung massiv ab. Da die meisten ihre zweite Dosis im Frühsommer erhalten haben, bedeutet “Geimpft” oft keine Unterbrechung der Infektionsketten mehr.

5) Es ist ein massiver Unterschied, ob wir die Zahlen auf niedrigem oder hohem Niveau Stabilisieren: Spitalsauslastung, Leid, Long-Covid, Effektivität des Contact Tracings, wirtschaftlicher Impact!

Wir brauchen daher rasch

1) Maßnahmen zur Kontaktreduktion, Abstand

2) weitgehende FFP2-Pflicht

3) weitgehende Maßnahmen in Schulen, UM den Präsenzunterricht zu retten

4) in kritischen Bereichen (also wenn 3C unvermeidlich bzw Vulnerable zugegen) 2G+, dh. trotz Impfung PCR-Test.

Und ja, nochwas: Da die Hauptsäule 3G auf 2G zu sein scheint: 2G erhöht ja in erster Linie den Druck, sich impfen zu lassen. Das ist super, aber wirkt sich ja erst Wochen und Monate später aus! Einzige Hoffnung wäre ja, dass die Ungeimpften dann zuhause bleiben (Kontaktreduktion), aber ob das maßgeblich Einfluss hat, ist zu bezweifeln.”

Die Versäumnisse der Politik. Und ihre nicht eingestandenen AbsichtenSeuchenkolumne von Epidemiologe Zangerle

Infektiologe Greil wurde leider wieder ins Nachtprogramm verschoben (zibNacht), während Epidemiologe Gartlehner, der in der Vergangenheit wiederholt mit umstrittenen Aussagen auffiel, in die zib2 eingeladen wurde. Warum? Greil redete nämlich Tachles:

„Der Herr Gesundheitsminister hat heute erklärt, dass er die Intensivstationen schützen möchte. Das ist ehrenwert, wir schützen aber in der Medizin die Schwer- und Schwerstkranken, völlig unabhängig davon, ob sie auf einer Intensiv- oder Normalstation liegen und ob sie COVID oder nicht COVID haben und dafür ist die Intensivstationsauslastung sowohl die falsche Zielgröße als auch die falsche Steuerungsgröße. […]Wir haben ein massivstes Akutbetten-Problem bei den Nicht-ICU-Patienten. Wir wissen nicht mehr, wo wir die Patienten, die internistisch chronisch schwerst krank sind oder akut krank sind, hinlegen wollen oder hinlegen sollen, weil es im ganzen Bundesland unter Umständen ein einziges internistisches Bett gibt. Das ist die wahre Problematik, die wir haben.“

Und das war so vorhergesagt!

Laut Martin Thür hat die Stadt Wien diese Grafik “vor wenigen Wochen” in der Coronakommission präsentiert – eine Modellrechnung (keine Prognose), wie Impfbereitschaft und Infektionen zusammenspielen. Unter 80% Durchimpfung gab es in allen Durchläufen eine DELTA-Welle.

Trotzdem beginnt schon das “Blame Game”. Labormediziner Oswald Wagner (Vizerektor MedUni Wien) schiebt die Schuld den Modellierern in die Schuhe, obwohl er kurz davor noch davon spricht, dass DELTA so infektiös wie Windpocken wären, die so heißen, weil sie über die Luft übertragen werden.

“Tatsächlich haben aber die Prognostiker und die Ärzte und Ärztinnen die Schärfe dieser Welle, wie sie heute in Österreich uns trifft, nicht vorhergesagt, und auch nicht wissen können. Was uns aber sehr erfreut, ist, dass jetzt sicher rechtzeitig und scharf reagiert wird.”

Molekularbiologe Ulrich Elling am 17. Juli 2021 in der “Wiener Zeitung”

“Es ist davon auszugehen, dass wir eine massive Welle im Herbst haben werden, die wir gar nicht so ohne weiteres eingrenzen können.”

Epidemiologe Zangerle in der Seuchenkolumne vom 27. Oktober 2021

„Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) warnte in einem Rapid Risk Assessment vom 30. September vor dem hohen Risiko einer kritischen Belegung der Krankenhäuser bis Ende November besonders bei Impfraten bis 65%, also bei Ländern wie Österreich.“

Schwedischer Weg der Durchseuchung ist nicht totzukriegen

ZIB1 am 06. November 2021, als Quelle für die Desinformation wird das Innen- bzw. Gesundheitsministerium angegeben.

Wie schon hundert Mal erklärt, gibt es keine freien Intensivbetten. Diese sind *immer* zu 80-90% ausgelastet, egal ob gerade Pandemie herrscht oder nicht. Wie man anhand der Intensivbettenprognose der COVID-Patienten sieht, geht sich das rechnerisch gar nicht aus. Ab 10% Belegung mit Covid-Patienten sind alle Betten ausgelastet – jeder COVID-Kranke zusätzlich nimmt einem Nicht-COVID-Patienten ein Bett weg.

„Peinlich genau wurde deshalb darauf geachtet, dass auf den Intensivstationen stets genügend freie Betten zur Verfügung standen. Solange dies gegeben war, konnten Behörden und Regierung beschwichtigen und Kritik am schwedischen Sonderweg zurückweisen“ (11.10.20, Focus online)

Unsere Regierung achtet immer noch peinlich darauf, dass stets genügend Betten angezeigt werden, um die Bevölkerung trotz der explodierenden Fallzahlen in Sicherheit zu wägen. So kann Gesundheitsminister “Jeder Desinfektionsspender ist ein Akt der Nächstenliebe, weil ich zu ignorant bin, um Covid is Airborne zu verstehen” Mückstein frech in die Kamera lügen:

Ich habe von Anfang an gesagt, dass es meine wesentliche Aufgabe ist als Gesundheitsminister, unsere Intensivstationen zu schützen und dieses Versprechen werde ich einhalten.

Durchseuchung seit dem Herbst 2020

Quelle: Erich Neuwirth, Just the Covid Facts – die nicht in der Pressekonferenz thematisierten extremen Inzidenzen in den jüngeren Altersgruppen.

Durchseuchung, die; Infektion wehrloser Kinder und auch all jener, die durch Desinformation, falschen Einfluss, aus kulturellen, religiösen Gründen die Impfung verweigert haben, oder aus medizinischen Gründen zu Low-Respondern zählen oder beruflich hochexponiert sind. In seiner bittersten Konsequenz handelt es sich um Eugenik: Die Schwächsten werden schwerkrank oder sterben, für Gesunde ist es russisches Roulette mit LongCOVID, wovon vermehrt Junge und Frauen betroffen sind.

Immunologe Anthony J. Leonardi über UKs Durchseuchungsstrategie:

“As they are infecting kids in schools repeatedly (they don’t produce sera) those kids with genetic advantages will more likely to be productive and reproduce This is a eugenic practice.”

Die Mehrheit der Bevölkerung weiß nichts davon und interessiert sich möglicherweise weit weniger dafür als man sich das wünschen würde. No Covid verbinden sie mit monatelangem Lockdown und “Kinder einsperren”, während niemand je von Great Barrington gehört hat. Klar – niemand hat das offen ausgesprochen, nur wenige von den Scharlatanen haben die Great-Barrington-Declaration tatsächlich unterschrieben, z.B. Public-Health-Professor Sönnichsen, der auch Teil des Editorial Boards von Collateral Damage (gegründet von den Great-Barrington-Autoren Bhattacharya, Gupta und Kulldorff) ist.

Nachfolgend ein paar Zitate, die mehr oder weniger unverhohlen den Durchseuchungskurs zugeben. Die beteiligten Wissenschaftler sind nicht zwingend die Drahtzieher des Durchseuchungskurs, haben diesen aber offenbar mit unterstützt und nie laut dagegen protestiert oder sich aus Protest zurückgezogen.

Versuch mas chronologisch….

14.03.20 Chefepidemiologe von Schweden, Anders Tegnell:

“a point would speak for keeping the schools open to reach herd immunity faster”

04.07.20 Trumps wissenschaftlicher Berater Paul Alexander:

„Infants, kids, teens, young people, young adults, middle aged with no conditions etc. have zero to little risk….so we use them to develop herd…we want them infected…“

18.09.20 Leiterin für Hygiene, Mikrobiologie, Tropenmedizin Petra Apfalter:

“Kinder spielen im gesamten Infektionsgeschehen, weder als Erkrankte noch als Überträger, […] keine Rolle. Daher wird empfohlen Kinder unter 10 Jahren nicht zu testen.”

12.11.20 Infektiologe Weiss: „Ich möchte mich dezidiert gegen Schulschließungen aussprechen, weil sich gezeigt hat, dass die Schulen eigentlich nichts zum Infektionsgeschehen beitragen.“ (zib2)

16.02.21 AGES-Epidemiologin Schmid, Sprecherin Coronakommission, FALTER

“Die Realität hat einfach bewiesen, dass Schulen keine Infektionstreiber sind. Wir hätten die Volksschulen nie zusperren müssen.“

25.04.21 Kanzler Kurz, Puls24:

„Dass die Infektionen steigen, wenn wir öffnen, das wird absolut stattfinden“, so der Kanzler. Aber es werde sich vor allem um Infektionen bei Kindern handeln.“

05.05.21 Mückstein, Pressekonferenz

„Kinder bis zum Alter von zehn Jahren müssen nicht getestet werden. Sie können ohne eigenem Test mit ihren geimpften oder getesteten Eltern zum Beispiel ins Gasthaus oder auch ins Kino gehen. Kinder ab zehn Jahren brauchen ein eigenes Testergebnis“

17.07.21 Molekularbiologe Elling spricht das Durchseuchungsexperiment indirekt auch bei uns an:

“Dazu läuft ein Menschen-Experiment, das ich für ethisch nicht tragbar halte, in England und Spanien. Beide Länder haben extrem hohe Inzidenzen unter den Jungen, trotzdem geht die Party weiter. In England füllen sich bereits die Krankenhäuser. Die Alten sind zwar geimpft, aber wir wissen nicht, ob sie ausreichend geschützt sind. Von den Jungen sind noch nicht alle geimpft und sie werden die Seuche zeitlich verzögert in die älteren Bevölkerungsschichten tragen. Die Frage wird sein, wie viele Tote und Long-Covid Patienten versus wie viel Lockdown die Gesellschaft akzeptiert.”

09.09.21 Interview mit Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker in der PRESSE:

DiePresse: „Da es im Kindergarten kein so dichtes Testsystem, dafür jedoch viel engen Kontakt gibt: Könnte man da von einer „kontrollierten Durchseuchung“ bei den Kindern reden?“

Hacker: „Ja, aber das ist schon die ganze Zeit so.“

15.09.21 Pädiatrieschweiz zu Schulmaßnahmen in der 4. Welle:

weil die Teststrategie in der Schweiz seit Beginn der Pandemie so angelegt ist, dass die Durchseuchung bei den unter 6-Jährigen und (teilweise) auch bei den 6-12-Jährigen zugelassen wird.“

21.10.21 Bildungsminister Faßmann:

Vor Beginn der Herbstferien zeigte sich Faßmann insgesamt zufrieden mit den ersten sieben Schulwochen. „Die Aufgeregtheit hat sich gelegt“, meinte der Minister: „Die Schule bleibt offen.“ Dafür werde man sorgen. „Wir können Schule Schule sein lassen, auch wenn die Infektionszahlen steigen.“

02.11.21 Interview mit Komplexitätsforscher Peter Klimek (CSH/Prognosekonsortium) im Ö1-Mittagjournal:

“Von daher ist das jetzt momentan eher die Strategie Durchseuchung, die wir hier praktizieren.“

04.11.21 Simulationsforscher Nikki Popper (Prognosekonsortium) für die APA

“Gesamtgesellschaftlich habe sich Österreich für eine Strategie entschieden, bei der man die Pandemie in Teilbereichen auch durchlaufen lässt – mit all den Folgewirkungen.“

Neben unverhohlenen Aussagen zur Durchseuchung wurde der Grundstein in Welle 4 auch mit der Entscheidung gelegt, die Maskenpflicht in der Oberstufen (Volksschule weiterhin ohne Maskenpflicht im Unterricht) von der Intensivbettenauslastung in den jeweiligen Bundesländern abhängig zu machen.

Änderungen gab es unterdessen puncto Stufenplan, in dem die Maßnahmen pro Bundesland für die Schulen festgelegt sind. Wie bei den allgemeinen Maßnahmen spielt auch hier die ICU-Auslastung künftig eine stärkere Rolle, wie in der Sitzung der Corona-Kommission am Donnerstag beschlossen wurde. Diese wird kombiniert mit der jede Woche von der Kommission veröffentlichten risikoadjustierten Sieben-Tage-Inzidenz, die neben den Infektionszahlen auch die Zahl der Tests, die Aufklärungsrate, die Symptomatik und Dynamik des Infektionsgeschehens berücksichtigt.” (Quelle: wien.orf.at, 17.09.21)

Im Fact Sheet der GÖG von Anfang Oktober 2021 wurde ausgerechnet, wie viel Neuinfektionen pro Tag man sich bei konstant niedriger Impfquote erlauben könnte, bis es zu einer Überlastung kommt. Das funktioniert so wunderbar, weil Long COVID in den Berechnungen nicht vorkommt und jüngere Menschen seltener ins Krankenhaus müssen.

Und aus der Seuchenkolumne von Zangerle:

„Man wurde damals den Eindruck nicht los, dass „die Politik“ bereit ist, die Intensivstationen voll auszulasten, womit die Belegung von etwa 750 Intensivbetten gemeint ist. Es schienen aber noch nicht alle im Boot zu sein, auch Niki Popper, Mitglied des Prognosekonsortiums fragte ganz vorsichtig: „Man müsse sich dabei überlegen, ob man bei 750 Intensivpatienten ansetze oder ob es einem schon zu viel sei, wenn 300 oft junge Patienten eine entsprechende Behandlung benötigten“. Minister Wolfgang Mückstein schien aber bereits einen fixen Platz im Boot zu haben.“

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