Tag 205: Faktencheck Österreich

In der Natur ist die schwere Zeit für mich am besten aushaltbar
Josefswarte, Föhrenberge mit Blick zum Anninger und Hohen Lindkogel

Ich sag es, wie es ist: In Österreich sind viele Medien, Politiker und führende Ärzte auf einem veralteten Wissensstand zu Corona. Das führt zu der ganz bequemen Situation, sich mit bestimmten Folgeproblemen der Pandemie nicht auseinandersetzen zu müssen: Langzeitfolgen? Rolle der Kinder? Was geleugnet wird, muss auch nicht berücksichtigt werden. In der nachfolgenden Faktendarstellung möchte ich ein paar neue Behauptungen unter die Lupe nehmen, darunter leider wieder einmal aus dem FALTER.

Fakt 1: Kinder jeder Altergruppe können sich infizieren und das Virus übertragen. Sie spielen eine wichtige Rolle im Infektionsgeschehen.

Gesellschaft für Virologie e.V., 6.8.2020:

„Wir warnen vor der Vorstellung, dass Kinder keine Rolle in der Pandemie und in der Übertragung spielen. Solche Vorstellungen stehen nicht im Einklang mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen.“

Dr. Anthony Fauci, 18.09.2020:

„First of all, children absolutely can get infected. Children, when they do get infected they’re much less likely to have a serious outcome. We see that some children do get seriously ill, but at a much much lower rate than adults. In a study from South Korea children from 10-19 transmitted the virus to adults as easily as adults transmit it to adults. So even though we don’t know everything we need to know about children and transmission, we need to assume that a) they’re vulnerable, and b) they can transmit.“

Apoorva Mandavilli, Huge Study of Coronavirus Cases in India Offers Some Surprises to Scientists (New York Times, 30.09.20):

For example, more than 5,300 school-aged children in the study had infected 2,508 contacts but were more likely to spread the virus to other children of a similar age. Because the researchers were not able to get information for all of the contacts, they could not assess the children’s ability to transmit relative to adults. But the finding has relevance in the school debate, as some people have argued that children spread the virus to a negligible degree, if at all.

“The claims that children have no role in the infection process are certainly not correct,” Dr. Lewnard said. “There’s, granted, not an enormous number of kids in the contact tracing data, but those who are in it are certainly transmitting.”

Dr. John Campbell, 21.08.20:

„Children with high viral loads and non-specific symptoms including rhinorrhea and cough can likely transmit SARS-CoV-2 as easily as other viral infections spread by respiratory particles. If schools were to re-open fully without necessary precautions, it is likely that children will play a larger role in this pandemic.“

Behauptung von Gesundheitsminister Anschober am 21.09.:

Influenza-Impfung im kostenlosen Kinderimfprogramm ist ein Meilenstein. Dient dem Individualschutz und schützt Risikogruppen, weil Kinder im Gegensatz zu COVID-19, bei Influenza wesentliche Rolle in der Verbreitung spielen.

Tatsächlich waren am 01. Oktober 16,6% aller aktiven Fälle in Österreich entweder Schüler oder Lehrer, in absoluten Zahlen 1218 Schüler und 178 Lehrer.

Welche Gründe könnten Politiker und Mediziner haben, das Infektionsrisiko der Kinder herunterzuspielen? Der wichtigste Grund liegt auf der Hand, und das sind nicht die Kinder, sondern dass offene Schulen notwendig sind, damit die Eltern arbeiten gehen können. Darum wird alles gesetzt, Schulen weiter offen zu halten. Selbst Kinder unter 10 Jahren sollen nicht mehr getestet werden. So versäumt man es, wichtige Daten über das Infektionsgeschehen bei den Kindern zu sammeln. Das Vorbild Schweden beging diesen Fehler ebenfalls. Im wesentlichen dient die Verharmlosung der Übertragungsgefahr bei Kindern also der Aufrechterhaltung der Wirtschaft. Was man dabei übersieht: Kinder können sehr wohl Erwachsene infizieren und damit wären vor allem Eltern betroffen, die dann in Quarantäne müssten oder einen schweren Verlauf nehmen könnten.

Fakt 2: PCR-Tests sind extrem genau. Falschpositive sind extrem selten, weil immer mehrere Gene getestet werden. Der Prozess wird technisch überwacht und medizinisch geprüft. Bei unterschiedlichen Ct-Werten für einzelne Gene wird ein neuer Abstrich angefordert. SARS-CoV-2 gehört nicht zur Normalflora des Menschen und kann nur durch eine Infektion in den Körper gelangen. Die Funktionsweise des PCR-Tests und seiner Validierung hat Prof. Cieseck im NDR-Podcast vom 22.09. erläutert.

In der FALTER-Sonderausgabe Nr. 40a/20, Corona und wir, wird auf S. 24 vor allem ein Mediziner des sogenannten „Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin“ (EBM) zitiert. Deren wissenschaftliche Stellungnahme wurde von Drosten scharf kritisiert: „Im Ernst? Ich finde diesen Text polemisch und emotional, sicherlich nicht evidenzbasiert.“ Im NDR-Podcast vom 16.09. geht Drosten ausführlich auf die Fehlleistungsschau der Stellungnahme ein.

Die breiten Tests ohne konkrete Verdachtsmomente dagegen werden von Epidemiologen heftig kritisiert [welche?]. Wenn ohne Anfangsverdacht getestet wird, führen selbst relativ genaue PCR-Tests zu etwa einem Prozent falsch positive Befunde. Derzeit werden in Österreich pro Tag etwa 10000 Tests durchgeführt, demnach sind täglich 100 falsch positive Befunde zu erwarten. Statt mehr Sicherheit führten solche Teststrategien zu Ängsten und Unsicherheiten. Dass die Zahl der Covid-19-Patienten im Krankenhaus auch bei leicht steigenden positiven Testergebnissen stabil niedrig bleibt, stützt seine These.

Kurt Langbein im FALTER

Wie kommt der zitierte Mediziner und Leiter der Public-Health-Abteilung der MedUni Wien, Sönnichsen auf die Zahl von 1%? In Vorzeigeland Neuseeland hat man bei rund 300 000 Tests keine positiven Testergebnisse gefunden. Bei der Wiener Schulstudie im Juni gab es bei 5000 Tests nachweislich eine positiv getestete Lehrerin. Zum letzten Satz widerlegt eine Grafik jegliche Zweifel:

Stand, 02. Oktober 2020 – Quelle:
http://just-the-covid-facts.neuwirth.priv.at/2020/10/02/covid-19-oesterreich-aktuelle-daten/

Falschpositive Befunde können den starken Anstieg der Hospitalisierungen nicht erklären. Gesunde Menschen werden nicht in eine Covid-19-Station aufgenommen und landen (mit Verzögerung) auf der Intensivstation.

Weshalb behauptet Sönnichsen also, es würde zu viel getestet werden? Im Artikel dreht es sich im wesentlichen um Kollateralschäden der Maßnahmen, der Fokussierung auf das einzige Gesundheitsrisiko Corona. In meinen Augen ist es durchaus legitim, die Einseitigkeit zu kritisieren, dass wichtige Operationen nicht stattfanden, Rehas im Anschluss ausfielen, wichtige Vorsorgeuntersuchungen ausgesetzt wurden, etc. Doch kann man das kritisieren, ohne sich gegen die Faktenlage aufzulehnen und falsche Schlussfolgerungen zu ziehen. Krebs und Schlaganfälle sind nun einmal nicht ansteckend. Gegen Influenza oder FSME hätten wir einen Impfstoff, und die Vorbeugung vor Erkrankungen wie Herzinfarkt, Diabetes mellitus oder starkem Übergewicht würde gleichzeitig auch Risikogruppen von Covid19 entlasten. Über Prävention wird leider sehr wenig gesprochen, auch von Ärzten. In Österreich waren 2018 rund 32% der Bevölkerung übergewichtig (3,4 Mio Menschen) – nachweislich ein bedeutender Risikofaktor, an Covid19 zu sterben.

Fakt 3: Selbst Covid19-Patienten, die sich zu Hause auskurieren konnten, können nach einer durchgemachten Infektion (zwei negative Tests in Folge) noch für Wochen oder Monate anhaltende Symptome davontragen. Bei schweren Verläufen ist die Wahrscheinlichkeit für Long Covid deutlich erhöht. In Südkorea, Italien und in einer weltweiten Facebook-Gruppe haben von den Befragten jeweils 90% noch über Wochen anhaltende Symptome gemeldet.

Die ständig in den Medien kolportierten Berichte über schwere Krankheitsverläufe auch unter Jüngeren, die von Covid-19 verursacht würden, hält Sönnichsen für problematisch: „Das sind doch falsche Zuordnungen. Es gibt auch heute etwa dreimal mehr Lungenentzündungen durch andere Infektionen, und da sterben etwa fünf Prozent. Und die Überlebenden haben häufig schwere Organschäden, vom Nervensystem bis zur Niere.“ Nachsatz: „Mit Corona schmeißen wir alle Grundsätze einer wissenschaftsbasierten Medizin über den Haufen.“

Die Einleitung der Aussage ist tendenziös („kolportiert“), die Argumentation wirkt aus dem Zusammenhang gerissen. Es ging um Berichte über schwere Krankheitsverläufe auch unter Jüngeren, nicht darum, wie viele Lungenentzündungen es heute gibt. Tatsächlich gibt es zu Long Covid nicht nur zahlreiche Einzelfallberichte in den Medien, sondern auch Veröffentlichungen von Top-Medizinern.

Ausführlich beschrieben hat Rita Rubin die neuesten Kenntnisse über anhaltende Beschwerden am 23. September. Aber auch im deutschsprachigen Raum kann man sich Infos besorgen, sei es bei Neurologe Stingl (Wien), bei Immunologin Falk (Hannover), bei Virologe Zangerl (Innsbruck) und bei Mikrobiologe Wagner (Wien). Die Epidemiologin und gleichzeitig LongCovid-Betroffene Alwan stellt gleichzeitig den Begriff „milde Erkrankung“ infrage. Max Nisen und Elaine He präsentieren in einer grafischen Übersicht die Vielzahl unterschiedlicher Symptome, die nach einer durchgemachten Infektion vorhanden sein können – es ist eben mehr als nur eine Lungenentzündung.

Weshalb spielen österreichische Mediziner die Langzeitfolgen entweder herunter oder erwähnen sie, in der Mehrzahl der Medienberichte, gar nicht? Das könnte man großteils auf die unzureichende Datenlage in Österreich zurückführen. Follow-Up-Studien bei schweren Verläufen werden offenbar nicht gemacht, ebenso wenig werden Symptome von Langzeitbetroffenen systematisch erfasst wie in anderen Ländern. Dabei wäre ein Symptomtagebuch nicht nur während der Quarantäne sinnvoll, sondern auch, wenn die Viren-RNA wieder aus dem Körper ausgeschieden wurde und der Patient offiziell als genesen zählt. Eine seriöse wissenschaftliche Herangehensweise an einen Mangel an Basisdaten wäre zu sagen „Wir wissen es nicht.“ und in andere Länder zu schauen, wo es diese Daten gibt. In Österreich funktioniert Wissenschaft offenbar anders.

Fakt 4: Wir können das Infektionsgeschehen der Kinder nicht von den Erwachsenen trennen. Selbst wenn die Mehrzahl der Infektionen bei Kindern ohne Symptome und Spätfolgen verläuft, können Kinder Erwachsene anstecken, die häufiger symptomatisch erkranken und das Virus eher als Superspreader weitertragen können. Zudem können Kinder und nachfolgend infizierte Erwachsene die ältere Generation anstecken, wo die Sterberate deutlich zunimmt.

Bei der Aussage „Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren betrug der Anteil der Infizierten nur 27 Prozent, also deutlich weniger, und Kinder waren auch noch öfter ohne Symptome. Das ist eine Bestätigung der These vieler Virologen [welche?], die für ein Ende von Schulschließungen plädieren.“ genügt wieder eine Grafik, um zu verdeutlichen, wie kurzsichtig diese Meinung ist:

Stand, 02.10.20: Quelle:
http://just-the-covid-facts.neuwirth.priv.at/

Unter dem starken Anstieg der hospitalisierten Covid19-Patienten befinden sich seit Anfang September wieder vermehrt ältere Menschen (65+), also die Eltern und Großeltern-Generation. Weshalb ist das ein Alarmsignal?

Virologe Drosten im NDR-Podcast vom 29.09.:

„In der Altersgruppe von 65 bis 74, wo man gerade in Rente ist und das Leben noch mal richtig genießen kann, ist die Infektionssterblichkeit 2,2 Prozent, das ist 30-mal so viel wie bei der Influenza. Also in dieser Altersgruppe haben wir auf einen Grippetoten 30 Covid-19-Tote. Und die Zahlen, die dann höher sind, in den höheren Alters-gruppen, sind furchtbar. Bei über 75 bis 84 Jahren 7,3 Prozent und über 85 Jahren fast jeder Dritte. Das ist so viel wie die Pocken im Mittelalter oder einige Ebola-Ausbrüche in Afrika, die sich auch in diesen Bereichen bewegen.“

Es hat daher sehr wohl einen Sinn, ältere Menschen vor jenen zu schützen, die durch ihre Mobilität eher Überträger sind als im Alten- und Pflegeheim.

Wie schon bei Fakt 1, sind vorwiegend wirtschaftliche Argumente dahinter, die Schulen möglichst lange offen zu lassen – wobei selbst Drosten Schulschließungen für unsinnig hält, wenn nur einzelne Klassen betroffen sind, aber worum es eben geht, sind mitunter teure Präventionsmaßnahmen wie Klimaanlagen, Lüftungsgeräte, CO2-Messgeräte oder wieder Umstellung auf Fernunterricht, was voraussetzt, dass genügend Computer in jedem Haushalt zur Verfügung gestellt werden. Warum einen hohen technischen und kostspieligen Aufwand betreiben, wenn man ganz einfach behaupten kann, dass Kinder keine Rolle spielen und daher auch nicht getestet werden müssen? Das Gefährdungsrisiko für Ältere, die durch Kinder infiziert werden, sowie generell für Vorerkrankte, wird hier unter den Tisch gekehrt, Stichwort: Lehrpersonal. Zudem sollte man den Kindern doch das Schicksal vieler Kinder im schwer betroffenen New York Citiy ersparen, einen oder beide Elternteile an Covid19 zu verlieren?

Fakt 5: Auch positive PCR-Tests von zurückliegenden Infektionen (Träger nicht mehr infektiös) spielen eine Rolle. Daraus lässt sich ermitteln, in welcher Cluster-Situation sich eine Person befunden haben kann und gezielte (Massen?) Tests können Infektionshäufungen ausfindig machen, die sonst unter dem Radar verlaufen wären.

Welche Konsequenz hat es, wenn man Covid-19-positive Fälle in unterschiedlichen Studien der Infektion findet? Eigene Grafik und Text

Würde man nur Personen testen, die Symptome zeigen, wie im März geschehen, dann würde man eine signifikante Anzahl Überträgern verpassen, die vor Symptombeginn hochinfektiös sind. An der Logik ist nicht zu rütteln: Wer Symptome hat, muss in Quarantäne bzw. isoliert werden, bis ein positives Testergebnis gegeben ist. Danach muss er ohnehin warten, bis er wieder negativ getestet wurde. Wäre das SARS-Covid19 überwiegend symptomatisch bedingt, hätten wir die Pandemie schnell unter Kontrolle. Doch schon seit April wissen wir, dass die infektiöse Phase vor dem Auftreten erster Symptome beginnt. Deswegen tragen wir alle Masken. Wir tragen sie nicht wegen den symptomatischen Personen, die sowieso daheim bleiben und die 1450 rufen sollten. Dann wären die symptomatischen Personen überwiegend zuhause und wer trägt dann noch zum Infektionsgeschehen bei? Das Virus hätte sich schnell selbst ausgerottet. Die sogenannten Superspreader sind keine Weltmeister im Weitspucken, sondern zur infektiösesten Zeit am falschen Ort.

Es sind vielleicht nur 3-4 Tage, wo die Infektiösität am höchsten ist. Man fühlt sich gut, besucht eine Hochzeitfeier und entwickelt am nächsten Tag Symptome. Aber unspezifisch. Etwas Halsweh und Kopfweh, könnte auch der Kater sein. Man wartet noch ein paar Tage. Bis die Symptome eindeutig sind oder an Covid19 gedacht wird, kann eine Woche vergehen. Die 27 angesteckten Gäste, die mitgefeiert haben, kommen erst ein paar Tage später in die präsymptomatische Phase. Sie wissen ebenfalls nicht von ihrer Infektion, gehen weiter arbeiten, treffen nochmal Freunde, gehen indoor essen, busseln ihre Kinder ab, die in die Schule gehen, usw. Und das alles nur wegen einer Person, die vor Symptombeginn nicht getestet wurde. Nun ist eine Hochzeit nicht unbedingt ein wichtiger Anlass für einen Massentest, ein Alten- und Pflegeheim ist es schon eher. Doch letzendlich sind es all jene Cluster-Situationen, aus denen sich das Virus in der Bevölkerung weiterverbreiten kann (vgl. dazu diesen umfassenden Artikel über den Dispersionsfaktor k).

In an overdispersed regime, identifying transmission events (someone infected someone else) is more important than identifying infected individuals.

Zeynep Tufekci

Was ist nun mit jenen, die die Infektion schon durchgemacht haben? Das amtliche Dashboard liefert leider keine zusätzlichen Informationen zu den jemals positiv getesteten. Wie viele haben Symptome entwickelt? Wie werden Symptome überhaupt definiert? Ein Teil hatte Symptome, hat sie aber nicht als solche erkannt und ging daher nicht testen. Sie können in ihrer infektiösesten Phase ebenfalls Clusterbildungen ausgelöst haben. Tage später noch herauszufinden, wann erste Symptome auftraten, ist allerdings schwierig. Ein anderer Teil entwickelt nie Symptome. Auch sie können Überträger gewesen sein, wenn auch seltener als mit Symptomen. Relevant wird die Zahl aber auch dann, wenn man Longcovid ernsthaft untersuchen würde. Wie viele von denen, bei denen man noch Viren-RNA-Reste gefunden hat, die aber nicht mehr infektiös waren, haben Spätfolgen entwickelt? Um die Zahl der Neuinfektionen richtig zu interpretieren, muss man rückwärts denken, denn bis zum eingemeldeten Testergebnis vergehen oft viele Tage. Wie schon bei der ersten Welle im März ist die Kurve der Neuinfektionen ein Spiegelbild der Vergangenheit.

Neuinfektionen -7 Tage Mittel, Quelle: Erich Neuwirth

Was sind typische Clustersituationen? In denen man seine Bürgerpflicht (A CIVIC DUTY) nicht erfüllt hat:

Avoid (Vermeide)

Crowding, (Menschenansammlungen)

Indoors, (Innenräume)
low Ventilation, (schlechte Durchlüftung)
Close proximity, (engen Kontakt)
long Duration, (lange Aufenthaltsdauer)
Unmasked, (Unmaskierte)
Talking/singing/ (Sprechen und Singen)
Yelling (Schreien)

==> Hochzeitsfeiern, Geburtstagsfeiern, Clubabende, Veranstaltungen mit Gesang, Lagerhallen, Fleischfabriken, usw.

Wahrscheinlich wäre es daher sinnvoller, statt einem Kontakt-Tagebuch ein Cluster-Tagebuch zu führen.

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