Tag 358: Faktencheck: AGES-FAQ

Heute vor einem Jahr: Ausflug nach Mauer (Liesing), ein paar Stunden ablenken vom Wahnsinn der sich überschlagenden Ereignisse

Jetzt ist das erste Jahr Pandemie für mich bald vorbei. Ich kann es nur wiederholt betonen – meine Engagement hier auf dem Blog basiert auf Freiwilligkeit. Kein bezahlter Journalismus, kein Auftrag von einer Partei oder politischen Organisation. Ich mach das alles in meiner Freizeit und bin irgendwie naiverweise davon ausgegangen, dass es doch *irgendwo* in Österreich WissenschaftsjournalistInnen gäbe, die diesen Part übernehmen werden, je länger die Pandemie dauert. Mit vereinzelten Ausnahmen ist dies nie in dem Ausmaß passiert, wie es hätte passieren sollen. Ich weiß gar nicht, worüber sich die Schwurbeldemonstranten so beklagen – die österreichische Regierung lässt das Virus ohnehin ziemlich laufen, verglichen mit anderen Ländern. Ich hab von den Verantwortlichen in der AGES bisher kein einziges Mal die Forderung gehört, das Virusgeschehen hart einzudämmen, um das Risiko FÜR ALLE zu senken. Überhaupt, die AGES – die Fehler in der Pandemiebekämpfung lassen sich in einem Artikel nicht abhandeln. Meine Meinung: Der AGES gehört die Verantwortung für den Bereich COVID-19 entzogen, vor allem statistische Aufbereitung und wissenschaftliche Information gehören in UNABHÄNGIGE Hände, z.B. Statistik Austria und MedUni Wien. Die gezielte Desinformation seit einem Jahr ist DER Bremsklotz in der Pandemiebekämpfung.

Was erwartet man sich als Bürger von einer Gesundheitsagentur, die dem Gesundheitsministerium untersteht?

Sie sollte über wesentliche Aspekte der Viruserkrankung aufklären: Wie verbreitet es sich? Wie kann ich mich schützen? Welche Risikofaktoren gibt es? Wer hat das größte Sterberisiko? Was können Folgeschäden sein? Wie verhalte ich mich, wenn ich es daheim auskurieren muss und kann ich den Verlauf günstig beeinflussen? Welche Anlaufstellen gibt es, wenn Symptome anhalten oder erneut auftreten nach durchgemachter Infektion? Und zu allen Fragen erwarte ich mir eine aufrichtige Antwort. Wenn es Unklarheiten gibt, gehört das angesprochen und mit Quellen belegt.

Ich erwarte außerdem, dass nach dem Vorsichtsprinzip vorgegangen wird. Wenn unklar ist, ob Kinder betroffen sind und welche Folgeschäden sie davontragen können, dann sollte man lieber übervorsichtig vorgehen. Vor allem erwarte ich mir strengere Maßnahmen bei der kritischen Infrastruktur und im Gesundheitsbereich. Es ist für mich unverständlich, im Spital ebenso auf Abstand und einfachen Mundschutz zu setzen, obwohl dort aufgrund der schieren Zahl an Patienten- und Personalkontakten das Ansteckungsrisiko schon um ein vielfaches höher ist als in Alltagssituationen. Hier zu sagen: Wir wissen zu wenig, also reicht das Minimum, ist wie sein Kind mit bloßen Fingern ins kochende Teewasser fassen zu lassen, um herauszufinden, ob sie eine schwere Verbrennung erleiden.

Wir haben gesehen, was in der Lombardei, in New York und in England während der ersten Welle passiert ist. Obwohl wir dank des Präventionsparadoxons eine frühe erste Katastrophe vermeiden konnten, hätten wir von allen Ländern lernen können, die durch zögerliche und populistische Politik ins Verderben rannten. Im Jahr 2020 und 2021 kann man eine internationale Vernetzung erwarten, die während der Pandemie in vielen Bereich abseits von Österreich hervorragend funktioniert hat, sonst hätten wir nicht innerhalb eines dreiviertel Jahres schon den ersten Impfstoff gehabt. Genauso haben Intensivmediziner sich in Europa ausgetauscht, wie sich die Überlebensschancen ihrer Patienten erhöhen können, etwa durch die Bauchlage oder zu versuchen, Intubation so lang wie möglich zu vermeiden, weil die Mortalität sonst deutlich ansteigt. Es ist unverständlich, warum die praktischen Ärzte hier von anderen Ländern lernen konnten, aber unsere Infektiologen, Virologen und Epidemiologen zum Teil bis heute nicht im Einklang mit dem wissenschaftlichen Konsens stehen. In der Lombardei sind auch viele jüngere Ärzte zwischen 30 und 50 schwerkrank geworden oder an der Infektion gestorben, wahrscheinlich aufgrund unzureichender Schutzausrüstung mit einer zu großen Viruslast infiziert werden. Die Dosis macht das Gift. Es ist so gut wie abgesichert, dass höhere Viruslasten neben Risikofaktoren wie Vorerkrankungen zu schweren Verläufen führen (Port et al., 12/2020). Das erklärt dann auch die Schicksale von LongCovid von Ischgl-Urlaubern: Junge, großteils gesunde Menschen in Après-Ski-Bar-Superspreader-Events, die aufgrund des fehlenden Abstands, der großen Aerosolakkumulation und feuchter Aussprache (Alkohol) quasi das Maximum an Virusdosis inhalieren konnten.

FAQ der AGES

Anders beim RKI in Deutschland ist die FAQ der AGES in Österreich extrem knapp gehalten und zu den einzelnen Punkten gibt es auch keinen Zeitstempel. Spätestens ab April 2020 war ich frustriert über die dürftige Kürze des Informationsangebots, die sich bis heute nicht geändert hat.

Sind die Mutationen des Virus gefährlicher?

Zur britischen Mutante B.1.1.7 schreibt die AGES: „Vorläufige Analysen deuten darauf hin, dass diese neue Variante leichter übertragbar ist, allerdings wurden bisher keine schwereren Krankheitsverläufe festgestellt.

Fakt: Daten aus UK, Dänemark und Israel zeigen eine um 60-70% erhöhte Wahrscheinlichkeit für schweren Verlauf und Tod. Das zeigen auch erste Beobachtungen in österreichischen Spitälern.

Zur südafrikanische Mutante B.1.351 schreibt die AGES: „Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls keine Hinweise darauf, dass diese Mutation schwerere Krankheitsverläufe verursacht.

Fakt: Laut Beobachtungen auf Intensivstationen in Südtirol gibt es bei jüngeren Menschen häufiger schwere Verläufe als beim Wildtyp. Was die AGES gar nicht erwähnt, aber am schnellsten bekannt war: Die südafrikanische Mutante enthält die gefürchtete E484K-Mutation, wodurch das Virus der Immunantwort des Körpers entkommen kann (immun escape) und dadurch die Wirkung von Antikörpertherapie, aber auch Impfstoffen deutlich abschwächen kann. Das ist ja der Hauptgrund, weswegen Österreich sich stärker hätte bemühen sollen, die südafrikanische Mutante in Tirol einzudämmen. Zum Dank für den ausbleibenden Lockdown wird der Bezirk Schwaz jetzt ein EU-Forschungsprojekt zur Wirksamkeit von Pfizer.

Der Link zum ECDC von der AGES ist übrigens schon über zwei Monate alt.

Wie ansteckend sind Infizierte, die nie Symptome zeigen?

Die Frage ist nicht gut gestellt. Sie spielt nämlich für das individuelle Verhalten in der Bekämpfung der Pandemie keine Rolle. Ob jemand komplett asymptomatisch bleibt oder später Symptome entwickelt, weiß bis zum Auftreten der Symptome niemand. Weder ein Arzt noch der Betroffene, wahrscheinlich nicht einmal das Virus. Jeder, der sich infiziert, muss sich prinzipiell so verhalten, als ob er ansteckend wäre. Die frühe Einführung zur Maskenpflicht ging vor allem darauf zurück, dass jeder von uns unbemerkt das Virus in sich tragen könnte und andere anstecken kann, bevor er Symptome entwickelt.

Mittlerweile geht man davon aus, dass rund 20 Prozent der Infizierten in diese Gruppe fallen. Für eine Weiterverbreitung der Infektion spielen asymptomatisch Infizierte aber eine untergeordnete Rolle.

Fakt: Das ist so nicht richtig, siehe Buitrago-Garcia et al. (09/20) bzw. CDC-Studie zur Wirksamkeit von Stoffmasken (11/20) . Gerade Kinder und Jugendliche, die häufiger asymptomatisch bleiben als Erwachsene, tragen das Virus in die Familien oder infizierten ihre Altersgenossen.

Wie gefährlich sind Aerosole, z.b. Verbreitung über Klimaanlagen?

Auch leitet die Frage wieder in die Irre, nämlich weg von einem zentralen Aspekt der Prävention: Lüften. In der Antwort könnte stehen, dass Klimaanlagen mit Umluft und ohne HEPA-Filter zur Verbreitung der infektiösen Aerosole beitragen können, aber eingestellte Frischluftzufuhr das Risiko deutlich senkt.

Die Übertragung von SARS-CoV-2 erfolgt hauptsächlich über Tröpfchen, z. B. beim lauten Sprechen, lautem Singen oder durch Husten oder Niesen. Eine Übertragung kann in bestimmten Situationen auch über die noch kleineren Aerosole (feinste luftgetragene Flüssigkeitspartikel) erfolgen, die längere Zeit in der Luft schweben können, z. B. wenn viele Personen in nicht ausreichend belüfteten Innenräumen zusammenkommen.

Fakt: Sowohl im Text als auch im Video wird „außer Frage gestellt“, dass die „klassische Tröpfcheninfektion“ der Hauptübertragungsweg ist. Aerosolwissenschaftler haben längst klargestellt, dass enger Kontakt genauso über Aerosole funktioniert (vgl. Zigarettenrauchwolke) und nicht mit Tröpfcheninfektion zusammenhängen muss (Tang et al. 01/21). Allerberger nennt Einkaufszentren, Restaurants und Büros als Beleg dafür, dass es „erstaunlicherweise“ kaum zu Infektionen kommen würde, bezieht sich dabei aber wohl auf die AGES-Clusteranalysen. Ohne verpflichtende Tracking-App lässt sich aber weder in Restaurants noch Einkaufszentren feststellen, welcher potentielle Kontakt infiziert war. Und selbst dann besteht immer noch die Gefahr, weiter entfernte Kontakte zu übersehen, wenn Aerosolakkumulation der Hauptfaktor war.

Superspreading Events

Allerdings scheint das Setting, d. h. Ort und Zeitpunkt der Ansteckung (geschlossene Räume, schlechte Durchlüftung, Aktivitäten wie lautes Sprechen, Schreien oder Singen) eine größere Rolle bei der Entstehung eines Superspreading-Events zu haben.

Das scheint nicht nur so, das ist so. Eine überwältigende Anzahl an Superspreading-Events weltweit findet indoor statt (siehe Datenbank)

Schließlich spielt auch die Empfänglichkeit der Menschen eine Rolle: Bei vielen älteren Personen oder Personen mit Vorerkrankungen ist das Risiko, dass ein derartiges Event auftritt, größer als beispielsweise bei Kindern.

Ganz dubiose Aussage, die man im Kontext des politischen Narrativs einordnen sollte. Bei Superspreading Events geht es zunächst einmal um die Zahl der Infektionen, nicht darum, wie schwer die Infizierten erkranken. Da wir eine immunologisch naive Bevölkerung hatten und großteils immer noch haben, spielt das Immunsystem eine geringe Rolle dabei, ob man sich infiziert oder nicht. Es kommt dann zum Tragen, wenns um den Verlauf und die Rekonvaleszenz geht. Was die AGES hier andeutet, ist, dass Superspreading Events häufiger unter alten und vorerkrankten Personengruppen auftreten. Mir war bisher nicht bekannt, dass Aprés-Skibars von Pensionistengruppen besucht werden. Kinder werden ausgeschlossen, obwohl es regelrechte Ausbrüche auch in Kindergärten und Schulen gibt und natürlich gibt es auch Kinder mit Immunschwäche, Diabetes oder Herzfehler, die vorerkrankt sein können. Ich wüsste von keiner Studie, dass die Vulnerabilität bei Superspreading eine Rolle spielt. Vielmehr ist es so, dass 73% der Infizierten kein nachweisbares Virus ausatmen, die restlichen 27% dafür mitunter Millionen von Viruskopien in der Stunde (Ma et al., 08/20).

Kinder

Im Gegensatz zu Infektionskrankheiten wie Masern, Mumps oder Röteln, bei denen kleine Kinder als Hauptübertragungsquelle gelten, spielen Kinder bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 nur eine untergeordnete Rolle.

Widerlegt in Bremen (01/21), in Israel und Italien (02/21), zustande kommt es natürlich durch die Untertestung und durch einen bias (Hyde, 02/21).

Dank der eingeführten Tests wissen wir, dass die Zahl der infizierten Kinder dramatisch gestiegen ist, vor allem im Volksschul- und Sekundärstufenalter. Doch selbst bei Kindergärten liegt sie über 100. Ein eindrucksvoller Widerspruch zu Daniela Schmids „Volksschulen hätten nie geschlossen werden müssen“. (siehe Faktencheck). Und überhaupt, weiter oben steht, dass geschlossene Räume, schlechte Durchlüftung und lautes Reden/Schreien Aerosolübertragung begünstigen, und dann lässt man Klassenzimmer unter den Tisch fallen?

Einkaufen

Beim Kontakt mit anderen Menschen ist immer ein Restrisiko vorhanden, dass es zu einer Ansteckung kommen kann. Dieses Risiko ist beim Einkaufen aber so klein, dass es keinen Grund gibt, nicht einkaufen zu gehen

Von wann auch immer dieser Text ist, er gilt nicht, wenn es keine Maskenpflicht gibt. In den USA sind Ansteckungen bei Mitarbeitern und Kunden belegt. Die berüchtigten Spuckscheiben sind nur dann sinnvoll, wenn sie die Kasse umschließen und man das Geld unter der Scheibe durchschieben muss (z.b. bei Obi-Baumärkten). Meistens ist es aber einfach eine Scheibe und gezahlt wird dann doch wieder im Angesicht der Kassiererin. Aerosole interessiert die Scheibe wenig. Mit FFP2-Maskenpflicht ist das Risiko deutlich geringer. Auch ein CO2-Messgerät kann helfen. Kleine Supermärkte, z.b. in alten Gebäuden, sind gefährdeter als große mit hohen Decken, wodurch die Aerosole nach oben steigen. Essentiell ist aber die Maskenpflicht. Mit steigender Inzidenz steigt auch das inviduelle Risiko an, dass man sich zwischen Infizierten an der Kasse anstellt.

Mortalität

Wie gefährlich der Erreger ist, ist noch nicht genau abzusehen. Momentan scheint die Gefährlichkeit des neuen Coronavirus deutlich niedriger als bei MERS (bis zu 30 Prozent Sterblichkeit) und SARS (ca. 10 Prozent Sterblichkeit) zu sein.

Momentan? Siehe obiges Allerberger-Zitat – er bemisst die Gefährlichkeit rein an der Sterblichkeit und ging von MERS aus, auch im damaligen Ö3-Interview. Ein Strohmannargument – außer ihm hat kein Virologe behauptet, die Sterblichkeit würde Richtung MERS gehen.

Folgeschäden

Im Gegensatz zur Grippe treten Folgeschäden bei Covid 19 relativ häufig auf. Wie lange diese Schäden anhalten, kann man derzeit noch nicht sagen.

Ich kenne jetzt doch schon *einige* Betroffene von #LongCovid, darunter auch jene Frau, die mir in der ersten Welle noch die Stoffmasken genäht hat und jetzt seit rund fünf Monaten schon unter den chronischen Symptomen leidet. Im Gegensatz zur AGES habe ich Buch geführt und frühzeitig dokumentiert, als erste Berichte zu anhaltenden Symptomen eintrudelten.

Policy brief 39: In the wake of the pandemic (25.02.21)

Dass Symptome 1-3 Monaten andauern konnten, wusste man schon seit Oktober, in den besonders schwer getroffenen Ländern der ersten Welle wie USA oder UK schon seit dem Sommer.

Vorbeugung:

  • Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel
  • Bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch (nicht mit den Händen), wenn Sie husten oder niesen
  • Vermeiden Sie direkten Kontakt zu anderen Menschen (Mindestabstand 2 m)
  • Impfung

Allerberger hat, obwohl das Virus ja so harmlos seiner Meinung, schon die Impfung erhalten. Beim Husten oder Niesen hoffe ich doch, dass die Menschen ihre Maske aufhaben und nicht vorher absetzen. Deswegen sollte man immer eine Reservemaske dabei haben. Von Masken steht dort nichts, erst im nächsten Kapitel

Masken

Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) sieht im Einsatz von Gesichtsmasken in Innenräumen eine Möglichkeit, die Ausbreitung des Virus in der Bevölkerung durch infizierte Personen, die noch keine Symptome entwickelt haben, zu verringern. Es gibt zunehmende Evidenz, dass ein hoher Anteil von Übertragungen bereits vor dem Auftreten von Krankheitssymptomen erfolgt.

Interessant. Die AGES sieht selbst also keinen Sinn vom Masken tragen, sondern bezieht sich auf das ECDC. Die Bedeutung symptomfreier Übertragung wissen wir übrigens schon länger, viel länger, nämlich sogar bei Influenzaviren, siehe:

„We provide overwhelming evidence that humans generate infectious aerosols and quantitative data to improve mathematical models of transmission and public health interventions. We show that sneezing is rare and not important for—and that coughing is not required for—influenza virus aerosolization.“

Yan et al. (2018)

Von FFP2-Masken steht hier übrigens nichts. Verwiesen wird auf das Gesundheitsministerium. Wie FFP2-Masken eigentlich funktionieren und warum sie so gut funktionieren, das könnte und sollte die AGES erklären.

Viruslebensdauer außerhalb des Körpers

Hier könnte was zu infektiösen Aerosolen stehen. Stattdessen wird Kontaktinfektion beschrieben, und

direkter persönlicher Kontakt (länger als 15 Minuten, Abstand unter 2 Meter) stellt derzeit den bedeutendsten Übertragungsweg dar.

Die Abstandsregel bezieht sich allerdings auf die angenommene Tröpfcheninfektion, die auf einem historischen Irrtum beruht und für Aerosole eben nicht gilt. Selbst Tony Fauci, Chefberater der US-Regierung, hat das inzwischen zugeben. Und auch die 15 Minuten sind höchstens ein Richtwert. Der Aerosolforscher hier spricht von 5-10 Minuten, teilweise auch im Freien! Belegt sind Fälle mit 5-10 Minuten etwa durch Klimaanlage und Luftstrom in Restaurants.

Desinfektionsmittel

Für gesunde Menschen, bei denen keinerlei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht, sind herkömmliche Seife zum Händewaschen und herkömmliche Reinigungsmittel zum Putzen völlig ausreichend. […] Desinfektionsmittel sollten daher nur von Menschen und Institutionen verwendet werden, bei denen eine Desinfektion aus medizinischen Gründen notwendig ist.

Widerspruch zu dem, was in der Vorbeugung steht, nämlich mehrmals täglich Seife ODER Desinfektionsmittel. Und Verdacht…. wer kann ausschließen, infiziert zu sein? Eben. Das ist die Bedeutung der symptomfreien Weitergabe des Virus. Also klar, Hände mit Seife waschen und wenn nicht verfügbar, eben mit Desinfektionsmittel. Ohne Ausnahme.

Fazit:

Die AGES-FAQ ist in diesem Zustand veraltet bis völlig veraltet, enthält teilweise zweifelhafte Spekulationen und Desinformation vor allem zu Kindern. Weg mit.

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