Tag 991: Kinder sterben

Es werden Kinder mit Beatmungsunterstützungssystemen in Kleinkinderkliniken auf den Normalstationen im Moment behandelt, die eigentlich auf eine Intensivstation müssten. Und die Situation ist so prekär, dass man wirklich sagen muss: Kinder sterben, weil wir sie nicht mehr versorgen können. Und das ist auch eine Aussage, die nicht zu widerlegen ist.

Dr. Michael Sasse, Medizinische Hochschule Hannover, Hallo Niedersachsen (01.12.22)

Man braucht nicht zu glauben, dass die Situation nur dort prekär wäre, wo Mediziner so offen darüber reden können.

Und sowohl in Deutschland als auch in Österreich ist man nicht bereit, eine Maskenpflicht wiedereinführen, um das Leben dieser Kinder zu retten, geschweige denn ist jemand bereit, auf Maskenempfehlungen zu hören, um potentiell lebensbedrohliche Infektionen einzudämmen – egal ob das Influenza, Covid oder RSV ist. Die Bereitschaft besteht weder bei fünf Minuten Supermarkteinkauf, bei einer halben Stunde öffentliche Verkehrsmittel noch für sonstige öffentlich zugängliche Räume, die man nicht meiden kann. “Im Wirtshaus trifft man sich ja auch”, nein, da treffen sich viele mit erhöhtem Risiko oder berechtigter Sorge vor LongCOVID eben nicht mehr. Wirtshaus ist freiwillig, öffentliche Anfahrt oder Arbeitsplatz nicht.

Ziemlich armselig, was die Mitmenschen da von sich geben.

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