Tag 914: Keine Lernkurve erkennbar

7-Tages-Durchschnitt Inzidenzen in Österreich auf der logarithmischen Skala, Quelle: Our World in Data

Im Rückblick sieht man erst, wo wir gelandet sind: Bei Inzidenzen, die trotz der inzwischen niedrigen Testrate konstant über 100 liegen. Eine sogenannte “Niedriginzidenz” haben wir zuletzt im Sommer 2021 erreicht, dank der Wirksamkeit der zweifachen Impfung gegen die ALPHA-Variante und dem noch weitgehenden Verbot der Nachtgastronomie und Großveranstaltungen. Im 1. Pandemiejahr gab es mit dem Wuhan-Typ noch eine Frühlings- und Herbstwelle, im 2. Pandemiejahr mit den Wuhan-Varianten ALPHA und DELTA ebenfalls eine Frühlings- und Herbstwelle. Im 3. Pandemiejahr mit der Entstehung des neuen Serotyps OMICRON haben wir bereits drei Wellen durchlebt. Bemerkenswerterweise mit BA.1 und BA.2 eine langgestreckte Doppelwelle (statt “steil wie eine Wand und genauso schnell wieder abebbend”) und mit BA.5 die erste signifikante Sommerwelle, die vom Peak die Höhe der zweiten Welle noch übertraf.

Tragischerweise müsste all das nicht sein. Schon im Frühling 2020 brachte Virologe Drosten im viel beachteten NDR-Podcast die Aerosole zur Sprache. In den USA formierte sich um Aerosolwissenschaftler Jose-Luis Jimenez, Linsey Marr und Don Milton eine kompetente Gegenbewegung zur jahrzehntelangen dominanten Tradition der “Tröpfchen- und Schmierinfektion”-Doktrin. Bis zum Herbst 2020 war ich spätestens überzeugt, dass virusbeladene Aeorosole der Hauptübertragungsweg von SARS-CoV2 darstellen würden. Obwohl zu diesem Zeitpunkt noch die clownesken Gesichtsvisiere in Österreich erlaubt waren, gab es im September 2020 ein “Positionspapier zur Lüftung von Schul- und Unterrichtsräumen”, in dem Aerosole als Übertragungsweg anerkannt waren. Wenige Tage nach Bekanntwerden der ALPHA-Variante in UK gab es diese Gedanken eines angepissten Virologen, der davor warnte, in hohe Infektionszahlen hineinzuimpfen, sich aus der Pandemie herausimpfen zu wollen. Genau das ist seit dem letzten Jahr passiert. Wir hinken mit jeder “Auffrischimpfung” hinterher, die Virusvarianten sind uns jedes Mal voraus. Dabei haben schon Moore et al. im März 2021 errechnet, dass Herdenimmunität durch Impfung alleine nicht mehr erreichbar sein würde. Dennoch setzte man im Sommer 2021 alleine auf die Impfung (“3G-Regeln”) und propagierte “Für Geimpfte ist die Pandemie vorbei.” Die dritte Impfung begann zu spät, von STIKO und NIG verschlafen, denn Daten aus Israel hatten schon früh gezeigt, dass erst mit drei Impfungen die sogenannte Grundimmunisierung abgeschlossen war. Wäre nicht schon wieder Wahlkampf gewesen und das intellektuell beschränkte Weitsichtdenken der Wirtschaftsvertreter als Hemmschuh, hätte man auch die DELTA-Welle mit dritter Impfung und NPIs signifikant reduzieren können. Die dritte Impfung führte zu 90% Schutz gegen Infektion, eine Korrelation zwischen hohen Antikörpertitern und Schutz vor Infektion war noch vorhanden (z.B. Dimeglio et al. 2022).

Mit OMICRON änderte sich alles. Die vermeintlich leichteren Verläufe mit geringeren Todeszahlen wurden an Zahlen aus Südafrika festgemacht, das eine völlig andere Ausgangssituation als Europa aufweist – mit junger Bevölkerung und durch vier große Infektionswellen (inklusive BETA) bereits dahingeraffte ältere und vulnerablen Bevölkerungsgruppen (hohe Übersterblichkeit).

Darstellung: @zeitferne, Datenquelle: AGES

Tatsächlich lag die BA.1+BA.2-Welle von den Todeszahlen her zwischen ALPHA und DELTA. Von Januar bis April 2022 waren die Hospitalisierungsraten bei ungeimpften Personen 10,5x höher als bei 3fach geimpften Personen (Havers et al. 08.09.22).

Die restliche Geschichte ist schnell erzählt: Nicht nur war der Lockdown für Geimpfte im Spätherbst 2021 ausgesprochen unpopulär, doch zog man mit der angekündigten Impfpflicht den Zorn einer lautstarken Minderheit an Impfgegnern auf sich, die in massiven Drohungen gegen WissenschaftlerInnen, Gesundheitspersonal und PolitikerInnen gipfelte. OMICRON war das willkommene Feigenblatt mit den “leichteren Verläufen”, um die Impfpflicht erst auszusetzen und dann ganz abzuschaffen. Gleichzeitig verzögerte man die Zulassung des BA.1-Boosters, der sonst schon im Frühjahr 2022 zugelassen worden wäre.

Begründete Spekulation:

Man kann nicht gleichzeitig “Freedom-Days” verkünden und Maßnahmen ganz abschaffen, während man eine weitere Impfkampagne für einen angepassten Booster fährt. Warum gegen eine Virusvariante impfen, die zuvor als “mild” geframed wurde und dessen Ausbreitung man als nicht mehr aufhaltbar sah? Dazu kam die Great-Barrington-Policy der meisten westlichen Staaten, die signifikante Schutzmaßnahmen erst dann vorsahen, wenn die Intensivstationen (nicht das Personal!) überlastet waren. Dass in allen Wellen das Hauptüberlastungsgeschehen auf den Normalstationen stattfand und die meisten Infizierten starben, ohne je eine Intensivstation von innen gesehen haben, über diese historische Unschärfe wollen wir einmal hinwegsehen.

Eine moralische Bankrotterklärung war auch der Umgang mit den Kindern – von Beginn an. Zuerst schloss man Kindergärten und Schulen (freiwillige Betreuung war weiterhin möglich), dann kehrte man das Narrativ um, sie wären nicht ansteckend und würden im Pandemiegeschehen keine Rolle spielen.

Die Hauptbegründungen für den Strategiewechsel in Österreich:

a point would speak for keeping the schools open to reach herd immunity faster“ (Schwedens Chefepidemiologe Anders Tegnell, 14.03.20)

“If children don’t go to school their parents need to stay at home and we know of economic calculations that have been given to us that then about 20% of the workforce disappears from the Swedish work market” (Anders Tegnell, 15.04.20)

Infants, kids, teens, young people, young adults, middle aged with no conditions etc. have zero to little risk….so we use them to develop herd…we want them infected…“ (Paul Alexander, wissenschaftlicher Berater von Trump, 04.07.20)

Das ist insgesamt vielleicht gar nicht so schlecht, wenn man so auf natürliche Weise in jungen Jahren eine Immunität erwirbt, denn wir sehen ja, dass die Kinder an und für sich eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit haben, schwer zu erkranken.” (Epidemiologin Eva Schernhammer, 14.06.21)

„weil die Teststrategie in der Schweiz seit Beginn der Pandemie so angelegt ist, dass die Durchseuchung bei den unter 6-Jährigen und (teilweise) auch bei den 6-12-Jährigen zugelassen wird.“ (Pädiatrie Schweiz, 15.09.21)

Es lief also darauf hinaus, dass man glaubte, über die Durchseuchung der Kinder schneller Herdenimmunität erreichen zu können. Zudem mussten Kindergärten und Schulen als Aufbewahrungsanstalten für berufstätige Eltern unbedingt offen bleiben. Kindern und Jugendlichen wird bis heute ein geringes Erkrankungsrisiko bescheinigt und weiterhin dem Irrglauben angehängt, dass wiederholte Infektionen das Immunsystem stärken würden. Wir wissen, dass das nicht stimmt. Das Multientzündungssyndrom MISC betrifft auch vorher gesunde Kinder. Durch Infektion besteht ein erhöhtes Risiko für schwere Hepatitisverläufe, Diabetes 1, Asthma und andere Folgeschäden, die für lebenslange Einschränkungen der Lebensqualität sorgen können.

Im Sommer 2021 ließ die Bundesregierung von der Gesundheit Österreich (GÖG) als Auftragnehmer ausrechnen, wie viel Infektionen man zulassen könnte, ehe man einen Lockdown verhängen müsste. In der Folge koppelte man die Schulmaßnahmen an die Intensivbettenkapazitäten. Damit war glasklar, dass die Durchseuchung der Kinder und Jugendlichen noch vor der absehbaren Zulassung der Impfung für Kinder unter 12 Jahren bewusst in Kauf genommen wurde, um die Schulen (und damit die Verfügbarkeit der Eltern als Arbeitskräfte) möglichst lange offen zu halten.

Im Spätherbst 2021 wurde die Impfung für Kinder zugelassen und der damalige Gesundheitsminister Mückstein thematisierte LongCOVID erstmals, um für die Notwendigkeit der Impfung zu werben. Das scheint nach über einem Jahr Desinformation nicht recht überzeugt zu haben, die Durchimpfungsrate bei Kindern und Jugendlichen ist bis heute gering. Die Erwachsenen konnten aber nicht warten, sich von den elendigen Masken und “Freiheitseinschränkungen” zu befreien. Als die Maßnahmen im Spätwinter 2022 trotz hoher Infektionszahlen sukzessive abgeschafft wurden, spielten Kinder schon lange keine Rolle mehr – weder für Bundeskanzler Nehammer, Bildungsminister Polaschek noch Gesundheitsminister Rauch.

Blau eingekastelt hab ich die Plateaubildungen kurz vor den Herbstwellen, eine Phase mit gleichbleibenden Zuwachsraten bei den Infektionszahlen im Übergang Spätsommer zum Frühherbst. Dafür gibt es verschiedene Erklärungen: Nachwirkungen der Ferien mit verringerten Kontakten ohne Schule und reduzierter Zahl an Arbeitskräften im Büro, ebenso verringerte Testfrequenz. Mit Schulbeginn vervielfachte sich das “Angebot” an Sozialkontakten in geschlossenen, schlecht belüfteten Räumen und das expontentielle Wachstums – oft schon auf niedrigem Niveau vorhanden – ließ die Fallzahlen explosionsartig wachsen.

Heuer könnte es ähnlich und doch anders sein. In den letzten Jahren hatten wir keinen gesonderten Peak im Sommer durch eine Variante, aber auch ein viel größeres Testangebot mit mehr Routinetests in Schulen und Betrieben. In den Köpfen der Mehrheitsbevölkerung ist die Pandemie vorbei, das vor allem am Land sichtbar. In meinem Wanderurlaub im obersteirischen Ennstal Anfang September saß ich nur ein einziges Mal Masken – die meiner Begleiter im Supermarkt, sonst nirgends.

Wie könnte es weitergehen?

Genomüberwachung für alle Regionen von Österreich bis 31. August 2022. BA.5 macht 95% aller Fälle aus. Die absoluten Fallzahlen bleiben stabil, neue Subvarianten erscheinen vermehrt bzw. nehmen zu, darunter BA.2.75.2, BJ.1 und BA.5-Abkömmlinge (Quelle: Molekularbiologe Ulrich Elling)

BA.2.75 hatte bereits mehr Spike-Mutationen als ALPHA, DELTA und BA.5. Personen mit BA.1/BA.2-Durchbruchsinfektion könnten gegen BA.2.75 einen gewissen Schutz haben, während BA.5-Infizerte schlechter geschützt sind. Die Sublinie BA.2.75.2 hat die Mutationen 486S und 346T, wodurch der therapeutische Antikörper Evusheld nicht wirkt.

BJ.1 ist eine Sublinie von BA.2 und wurde bereits vor einem Monat entdeckt und besitzt mehrere Mutationen an üblen Stellen, insgesamt 14 Mutationen im Spike-Protein (BA.2.75 hat 16).

Welche der neuen Varianten unsere Herbstwelle dominieren wird, ist noch ungewiss. Dass die Zahlen in den kommenden Wochen steigen werden, ist aber nahezu epidemiologische Gewissheit. Davor warnt auch Virologe Drosten (leider Paywall). Dazu kommt noch, dass der Tourismus fast wieder das Normalniveau erreicht hat. Am Flughafen Wien bewegt sich die Zahl der Flugbewegungen wieder annährend auf dem Niveau vor der Pandemie. Bei keinerlei Schutzmaßnahmen. In Deutschland wird jetzt auch im Flugzeug die Maskenpflicht abgeschafft. In den Fernzügen bleibt sie, in Österreich gilt sie nurmehr in Wien, je nach Uhrzeit herrscht zwischen 20 und 90% Maskendisziplin. Im Nahverkehr ist die Maskenpflicht in Deutschland Ländersache, also ausgerechnet bei Pendlern und Schülern.

Was ich beobachte:

Die Zahl der LongCOVID-Fälle im direkten Umfeld nimmt zu. Es sind gleichermaßen Männer wie Frauen betroffen. Die meisten langwierigen Heilungsverläufe entstehen aufgrund mangelnder Schonung nach dem meist leichten Akutverlauf. Schuld daran sind nicht nur fehlende Warnungen, sondern auch ein Wahrnehmungsbias. Für viele Infizierte bleibt Covid19 harmlos. Sie können schon wenige Wochen nach der Infektion wieder Leistungssport treiben, ohne dass sichtbare Folgen zurückbleiben. Etwa jeder zehnte bis zwanzigste Geimpfte entwickelt LongCOVID, bei Ungeimpften ist es etwa jeder Fünfte. In den Medien regiert das falsche Narrativ, dass die Impfung LongCOVID zu 100% verhindern könnte. Ich verweise in dem Zusammenhang gerne auf Hoehl et al. (2021), gültig ursprünglich nur für die Erstgeimpften. Wer geimpft ist, verhält sich sorgloser. Dabei gibt es eine Reihe von Risiken – angefangen vom notwendigen Sportverzicht unmittelbar nach der Impfung (seltene Herzmuskelentzündungen am ehesten an Tag 7 nach der Impfung) über weiterhin Maske tragen, weil der Schutz vor Infektion nach einigen Wochen wieder nachlässt bis hin zum Glauben, mit der Impfung wäre das Thema LongCOVID erledigt und ich müsste nur den Akutverlauf abwarten. Dazu trägt natürlich auch die Abschaffung der Isolationspflicht bei, sodass nicht einmal die fünf bis zehn Tage “Zwangspause” vorhanden sind, in denen sich der Körper erholen konnte. Ein weiterer Bias ist die fehlende Offenheit über eigene LongCOVID-Symptome. Kaum jemand redet offen darüber. Erschöpfung, Verlust von Geruchs- oder Geschmacksinn sind dabei noch die offensichtlicheren Symptome. Wortfindungsstörungen, Gedächtnislücken, massive Schlafstörungen erwähnt kaum jemand von selbst.

Festzuhalten ist, dass mit wiederholten Infektionen das Risiko von LongCOVID-Symptomen größer und nicht kleiner wird. Es ist also weiterhin ratsam, sich möglichst selten zu infizieren und regelmäßig zu impfen. Die bloße Masse an Betroffenen ist für rund ein Drittel des Personalmangels verantwortlich. Wann begreift die Politik endlich, dass wir das anhaltend hohe Level an Neuinfektionen nicht dauerhaft aufrechterhalten können?

Übrigens – der Tod der Queen ging wahrscheinlich auch auf LongCOVID zurück, ein Detail, das in der Berichterstattung derzeit gerne unterschlagen wird. Klar, will keiner hören, aber die Durchseuchungspolitik von Boris Johnson hat die Königin getötet.

Was heißt das jetzt für die Auffrischimpfungen?

Wir haben nicht nur eine Gesundheitskrise, sondern weiterhin eine Kommunikationskrise. So heißt es oft nur “Variantenbooster”, tatsächlich gibt es den BA.1-Booster, der bereits seit März 2022 existiert, aber jetzt erst zugelassen wurde, weil er besser in das Narrativ der “Herbstwelle” passte, und den BA.5-Booster, der demnächst zugelassen werden dürfte und ab Oktober wahrscheinlich erhältlich sein wird.

Da gehen die Meinungen ein wenig auseinander. Nachfolgend drei Artikel für die Entscheidungsfindung.

Katelyn Jetalina, Considerations for your fall booster (02.09.22)

Robert Zangerle, Covid-Impfung? Vergessen Sie’s! Nein, besser nicht. (05.09.22)

Warum Virologe Krammer auf den angepassten Omicron-Impfstoff warten würde (08.09.22)

Wie entscheide ich? Ich hatte im März und April 2021 MODERNA, im November 2021 PFIZER und im März 2022 nochmal eine halbe MODERNA. Das Infektionsangebot der Bundesregierung hab ich bisher abgelehnt. Somit werde ich mir im September den PFIZER-BA.1-Variantenbooster als 5. Impfung abholen. Auf den BA.5-Booster zu warten, wird schwierig. So oder so erhalte ich nur ein paar Wochen Schutz vor einer Infektion. Was mich eher interessieren würde, wird man erst in einigen Monaten beantworten können: Schutz vor symptomatischen Verlauf und LongCOVID. Bis die entsprechenden Studien erscheinen, regiert längst eine neue Variante und die Erkenntnisse sind sozusagen fürn Arsch. Weiter oben schrieb ich, dass BA.1/BA.2-Infizierte einen gewissen Schutz vor BA.2.75 haben. Ob das auch für den Variantenbooster BA.1 gilt?

Für jene, die sich jetz in der Sommerwelle angesteckt haben (wahrscheinlich BA.5), reicht es wahrscheinlich, auf den BA.5-Booster zu warten (eine Infektion sorgt unabhängig vom Impfstatus für sehr unterschiedliche Antikörpertiter, sodass eine Impfung die Immunantwort immer effektiver verbreitert als die Infektion alleine). Für BA.1/BA.2-Durchbruchsinfizierte beträgt der Schutz vor BA.5 etwa 75% – das heißt aber, dass einer von vier sich dennoch mit BA.5 erneut infizieren können und das LongCOVID-Risiko bleibt. 25% Reinfektionsrisiko ist hoch, sowohl individuell als auch auf Bevölkerungsebene gesehen.

Glücklich bin ich mit Auffrischimpfung und neuen Varianten am Horizont nicht. Viel wichtiger wäre jetzt, das Testangebot wieder ohne Begrenzungen hochzufahren, ebenso das Contact Tracing, sowie Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln unabhängig vom Förderalismus, und im Unterricht. CO2-Sensoren, mobile Luftreiniger, etc. Lüften darf jetzt nicht gegen die Energiekrise ausgespielt werden.

PS: Influenza kommt dazu

Jährliche Influenzastatistiken der Australische Regierung: Massiver Peak der Winterwelle 2022 in Australien

Daher: Unbedingt Influenza-Impfung im Herbst auffrischen.

In Norditalien grassiert außerdem das Westnilfieber. 440 Fälle insgesamt, 54 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen. 24 Todesfälle, Case Fatality Rate 5,5%.

Die Affenpocken sind nicht verschwunden, problematisch ist nur, dass die Nachfrage nach Impfstoff bei weitem das Angebot übersteigt.

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