Tag 920: Und jährlich grüßt das Murmeltier

Inzidenzen der 0-4jährigen [Kindergarten], 5-14jährigen [Volksschule und Sekundarstufe] sowie alle Altersgruppen, Quelle: ORF Infopoint, abgerufen am 16.09.22

Vor zwei Wochen startete in Ostösterreich die Schule. Aus mir völlig unbegreiflichen Gründen steigt die Inzidenz der Kinder und Jugendlichen stark an. Dabei ist die Pandemie doch vorbei :D

Mein letzter Blogeintrag wurde dem ÖVP-Abgeordneten Philipp Hartig verlinkt, der regierte auf Twitter auf die Forderung nach Luftreinigern so:

“Stoßlüften ist imho wirkungsvoller.” (10.09.22)

Im aktuellen Variantenmanagementplan, Aufgabenbereich des grünen Gesundheitsministers, wird Fensterlüften als “ausreichend” betrachtet. Luftfilter wären “unverhältnismäßig teuer und aufwendig“.

Naturgemäß sieht das die Initiative für Gesundes Österreich (IGÖ) anders und stellte ihre Forderungen an die Bundespolitik in einem erstmaligen Pressegespräch der Öffentlichkeit vor. Ich bin als Unterstützer des IGÖ gelistet (komme aber derzeit aufgrund anderer Verpflichtungen nicht dazu) und stehe voll hinter ihrem Engagement für saubere Luft in den Kindergärten und Schulen.

Long COVID wird zum Problem von uns allen

“I don’t think healthy people realize that trying to manage – and ultimately recover from – a chronic illness is as demanding as any full-time job. And you get no days off, no holidays.” (Ravi Veriah Jacques, LongCOVID-Betroffener)

Da Informationen zu Epidemiologie, Symptomatik, Erkrankungsdauer, Einflussfaktoren etc. noch nicht ausreichend vorliegen, ist ein ständiger Entwicklungsprozess im Umgang mit Long COVID notwendig. Im vorliegenden Bericht wurden, basierend auf den Empfehlungen zur Long‐COVID‐Versorgung aus der ZS‐G, Lücken und Herausforderungen zu den Themen Daten, Versorgung, Information und soziale Sicherheit identifiziert und Anregungen bzw. Empfehlungen von Akteurinnen und Akteuren im Gesundheitswesen sowie von Betroffenen formuliert. Optimierungspotenzial ergibt sich vorrangig bei bestehenden Strukturen und Angeboten. [….]”

Quelle: LongCovid-Ergebnis-Bericht der GÖG im Auftrag des Gesundheitsministeriums, April 2022

Prävention existiert für die Bundesregierung nicht, auch nicht für den grünen Gesundheitsminister. Verbesserungspotential sieht man nur in der Versorgung, nicht aber in der Verhinderung von Infektionen und weiteren LongCOVID-Fällen auf hohem Fallzahlniveau.

Zum ersten Satz: Wie haben die Grünen darauf reagiert, dass die Klimaleugner-Lobby mit dem gleichen Narrativ seit Jahrzehnten deutliche Fortschritte in der Energiewende verhindert hat?

“Weil Klimaforscher die Folgen nicht genau prognostizieren können, die Zusammenhänge der Kipp-Punkte und der Einfluss des Menschen darauf unklar ist, und es unterschiedliche Einschätzungen gibt, braucht man nichts weiter tun.”

Sie haben sich nicht beirren lassen, sondern die Klimapolitik sogar zur roten Linie für die Koalition mit der ÖVP erhoben. Das muss man nicht gut finden im Anbetracht etlicher anderer roter Linien, die Menschenleben unmittelbar betreffen (Moria, Abschiebung von Flüchtlingskindern, Durchseuchung, etc.), aber sie sind immerhin dort konsequent trotz aller Verdrängung, Verleugnung, Zweifeln und Propaganda.

Nur bei der Pandemie fehlt ihnen die gleiche Stringenz. “noch nicht ausreichend vorliegen” my ass. Meine Literatursammlung umfasst nur einen Bruchteil der LongCOVID-Fachliteratur. Dazu kommen weltweite Medienberichte und Übersichtsartikel, Erfahrungen von früheren Pandemien, Infektionskrankheiten und MECFS sowie die ebenso nicht schwache Evidenz für LongCOVID-Ausprägungen bei Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus existiert zur schieren Menge an Publikationen über LongCOVID auch ein solides Wissen zur akuten Erkrankung, das keinen Grund zur Verharmlosung bietet. Wir wissen, dass Covid19-Infektionen keine sterile Immunität hinterlassen. Bei der Entwicklung von Medikamenten geht wenig weiter. Wir bauen auf Paxlovid und für jene, die kein Paxlovid bekommen können, therapeutische Antikörper, die der Reihe nach gegen immunevasivere Varianten an Wirksamkeit einbüßen. Da in immer weniger Fällen die Variante sequenziert und bekanntgegeben wird, wissen womöglich die “vulnerablen” Personen nicht mehr, ob und wie stark das gegebene Medikament bei einer Infektion wirksam ist.

OMICRON ist nicht gleich OMICRON

Trotz teilweise beträchtlicher Mutationen innerhalb der OMICRON-Sublinien hat es seit der Entdeckung von OMICRON Ende November 2021 keine neuen Bezeichnungen mehr für Varianten gegeben. Schon damals war für praktische Experten klar, dass OMICRON eine “instabile” Variante war, mit den Subvarianten BA.1, BA.2, später auch BA.3. Die erste Welle im Dezember und Jänner war BA.1, gefolgt von der langgestreckten BA.2-Welle von Februar bis Juni 2022. Danach folgte der fließende Übergang zu BA.5, welche unsere Sommerwelle konstituierte. Mit den Untervarianten wurde es die letzten Monate immer komplizierter. Es gab Rekombinationen wie bei BA.4.6, aber auch Subsublinien wie BA.2.75 und BA.2.75.2 Hinzu kommen Varianten, die sich nur durch einzelne oder wenige Mutationen von anderen Varianten unterscheiden, aber trotzdem stärker der Immunantwort entkommen, infektiöser oder beides sein können. Der Evolutionsspielraum von SARS-CoV2 ist noch lange nicht ausgeschöpft (Witte et al., 19.08.22, preprint).

Die westlichen Regierungen haben es sich leicht gemacht: OMICRON wurde politisch definiert als Gamechanger-Variante. Wer Schutzmaßnahmen ausschließlich von der Intensivbettenauslastung abhängig macht, der kann Schutzmaßnahmen aufheben, sobald die Überlastung der Intensivbetten nicht mehr gegeben ist. Simple as that. Sie sahen für OMICRON diese Voraussetzungen erfüllt. Ein Virus, das viel ansteckender geworden ist, bringt allerdings mehr Leute um, selbst wenn es im Einzelfall weniger tödlich geworden ist. Den Unterschied macht allerdings nicht das Virus – BA.1/BA.2 lagen zwischen ALPHA und DELTA von der Schwere, sondern die Impfungen – natürlich auch die durchgemachten Infektionen, aber zum Preis von 17 Millionen Europäern und rund 18.5 Millionen Amerikanern mit LongCOVID.

Ich würde die Fortsetzung der Namensbenennung befürworten, denn häufige Namen würden die Regierungen dazu veranlassen, rascher und nachhaltiger auf Infektionswellen zu reagieren. Es wäre ein Zeichen dafür, dass die Entstehung und Bedrohung durch signifikante Mutationen für das Gesundheitssystem und die Öffentliche Gesundheit auf lange Sich aufrechterhalten bleibt. Nachdem BA:1. und BA.2 auf anderem Weg den Zelleintritt gefunden haben, kehrte BA.5 wieder zum ursprünglichen Zelleintritt wie bei DELTA zurück. BA.5 verursacht wieder stärkere Entzündungsreaktionen wie vorherige Varianten (Tamura et al., 05.08.22), geht stärker auf die Lunge, verursacht zumindest mehr Symptome und weniger symptomfreie Verläufe. BA.2.75 wird als ähnlich pathogen wie BA.5 und damit schwerer als BA.2 eingeschätzt (Saito et al., 08.08.22). Bei der Subsubsubvariante BA.2.75.2 wirkt Evusheld nicht mehr.

Die Bevölkerung bekommt diese Änderungen nicht mit. Die Regierung fasst alle Subvarianten fälschlicherweise unter dem Oberbegriff “mildes OMICRON” zusammen und kommuniziert das auch so. So wurde in der Folge vom “Variantenbooster” oder “Herbstbooster” gesprochen. Was jetzt erst langsam durchsickert, ist, dass es zwei Variantenbooster gibt: Einen auf BA.1 zugeschnittenen und einen auf BA.5 zugeschnittenen Booster. BA.1 zirkuliert schon länger nicht mehr, BA.5 aber noch in über 90% der seqenzierten Fälle [in Österreich]. Doch warum lässt man jetzt erst BA.1 zu und nicht schon im Frühjahr, wie es ja von den Impfstoffherstellern Pfizer und Moderna versprochen wurde?

“Tatsächlich wäre diese [BA.1] Boosterversion wohl schon im Frühjahr im Eilverfahren zugelassen worden, hätte sich Omikron als gefährlicher herausgestellt. Nachdem die Intensivstationen aber nicht überlaufen waren, baten die Zulassungsbehörden in den USA und Europa die Hersteller, zunächst klinische Studien für verschiedene angepasste Impfstoffe durchzuführen. »Der Druck war raus«, sagt ein politischer Insider.”
(Quelle: DER SPIEGEL, 08.08.22)

Diesen Skandal epischen Ausmaßes – immerhin zehntausende Tote und hunderttausende LongCOVID-Betroffene mehr – kann man natürlich leicht umschiffen, wenn mann nicht zwischen den Boosterversionen unterscheidet. In den Niederlanden wird derzeit z.B. nurmehr vom “neuen OMICRON-Impfstoff” gesprochen. Sie sagen der Bevölkerung nicht, dass es sich um den BA.1-Impfstoff handelt und dass ein BA.5-Impfstoff verfügbar wäre, den sie nicht bekommt. Das wäre nicht möglich, wenn man BA.5 eine spezifische Benennung gegeben hätte.

Ebenso wenig wird darüber aufgeklärt, mit welchem Impfstoff man die Auffrischung machen sollte. Im Narrativ der Regierung spielt LongCOVID als Impfgrund keine Rolle oder wird über die Bedeutung hinaus aufgeblasen (aber: Impfungen reduzieren zwar das LongCOVID-Risiko, aber nicht auf Null!). Geht’s nur um die Verhinderung der schweren Akutverläufe, dann ist die Wahl des Impfstoffs egal. Will man aber auch eine Infektion verhindern und damit den höchstmöglichen Schutz vor Folgeschäden erzielen, so ist natürlich der Booster am geeignesten, der mit der aktuellen Variante übereinstimmt. Der BA.1-Booster erzielt nach den neuesten Daten einer Mausstudie mit menschlichem ACE2-Rezeptor (Scheaffer et al., 13.09.22) aber nur geringfügig schlechtere Ergebnisse in der Neutralisation der BA.5-Antikörper. Spekulativ ist vom Wirkungsgrad her der BA.1-Booster wohl mit Pfizer und der BA.5-Booster mit Moderna gegen den Wildtyp vergleichbar. Da war Moderna immer noch ein wenig besser, aber Pfizer deswegen nicht schlechter. Meine Empfehlung lautet daher wie beim letzten Posting: Wer auf den BA.5-Booster warten kann, bitte warten (in Deutschland ab 20.9. in Apotheken erhältlich, in Österreich wahrscheinlich eine Woche später). Sonst ist BA.1 auch ok. Die Impfung gegen den Wildtyp alleine mit den bisherigen Impfstoffen ist nicht mehr sinnvoll wegen den paar Tagen Wartezeit.

BA.5 wird im Laufe des Herbsts bzw. Frühwinter wohl von einer anderen Variante abgelöst werden. Es ist unklar, ob das eine Untervariante von BA.5, BA.2 oder eine ganz neue Variante sein wird. Auf lange Sicht bleibt es vorerst bei Auffrischungen im Abstand von durchschnittlich sechs Monaten, bis die Bedeutung der nasalen Impfstoffe als echte Gamechanger (Topol and Iwasaki 2022) auch von der Wirtschaft erkannt wird und diese breit ausgerollt werden können. Denn über die Nase gegeben wird eine wesentlich höhere Schleimhaut-Immunität und damit Schutz vor Ansteckung erzeugt als über die Spritze in den Muskel. Bis es soweit ist, sollten wir uns tunlichst selten bis nie infizieren. Der Schutz fängt beim schwächsten Glied an, bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere auch Föten und Säuglingen. Am 9. September ist laut AGES/EMS-Daten wieder ein Kleinkind (0-4) an Covid19 verstorben. Es bekommt weder Namen noch Aufmerksamkeit in der Bevölkerung. In welcher Welt leben wir, dass wir das Sterben von Kindern einfach so hinnehmen?

“Wovor hast Du Angst?”

Als Informationsquelle zu Covid19 werde ich gerne genutzt – etwa bei einer Infektion oder welche Impfung man am besten nehmen sollte. Mit meinem generellen Unbehagen über den Umgang mit der Pandemie und der weitgehenden Normalisierung mit Umständen, die alles andere als normal sind, steh ich aber alleine auf weiter Flur:

Das fängt damit an, dass die nurmehr in Wien in öffentlichen Verkehrsmitteln geltende Maskenpflicht kaum noch kontrolliert wird. Zu den Randzeiten – meinen Arbeitszeiten – sinkt die Bereitschaft, die Maskenpflicht einzuhalten, deutlich ab. Allgemein hat sich der Egoismus und die Rücksichtlosigkeit eingebürgert, dass jene, die sich schützen wollen, selbst Maske tragen sollen, aber “Gefährder”, ungetestet und/oder mit Symptomen das tun können, was ihnen am bequemsten erscheint – was meistens bedeutet, dass sie NICHT zuhause bleiben und KEINE Maske tragen. Höchstens wird ein Antigentest gemacht, der im Frühstadium vor den ersten Symptomen wenig sinnvoll ist, bei Geimpften auch mit Symptomen negativ sein kann und erst nach Abklingen der akuten Symptome positiv werden kann.

Das geht damit weiter, dass die Restaurants und Kantinen wieder ohne jegliche Schutzmaßnahmen offen haben. Am Flughafen herrscht Normalbetrieb im Reiseaufkommen – alles ohne Masken. Die Angestellten sind zurück, ohne Masken, die Schlange vor dem Buffet lang und der Lärmpegel im Speisesaal hoch. Wenn man sich nicht wie ich regelmäßig informieren würde, könnte man nicht glauben, dass eine Pandemie herrscht. Doch selbst, wenn man verdrängt, dass die Ansteckungsgefahr nach wie vor hoch ist (im Durchschnitt 5000 Neuinfektionen pro Tag mit hoher Dunkelziffer wegen der geringen Testfrequenz), ist die Pandemie nicht weg. Personalmangel in allen Branchen und daraus resultierende Folgen – lange Wartezeiten auf den Installateur genauso wie auf den Facharzt. Überlastete Kassenärzte gab es vorher schon, hat sich jetzt aber verschärft. Ständig verschobene geplante Eingriffe, drei stationäre Patienten im Zweibettzimmer. Überfordertes Pflegepersonal ohne Übergaben, pro Station fehlen Betten, im Klinik Favoriten sind derzeit rund 10% aller Betten mangels Personal dazu gesperrt. Betten ohne Personal sind eben nur Möbel. Ich gehe grundsätzlich gerne auswärts essen, aber es wird immer schwieriger, offene Gasthäuser am Land zu finden. Eine vielsagende Momentaufnahme zeigen die aktuellen Meldungen des Alpenvereins für Weitwanderer. Etliche Gasthöfe haben zugesperrt, andere kochen nur mehr für Hausgäste, wieder andere bieten keine Übernachtung mehr an oder haben nur noch tageweise offen. Mit den explodierenen Energiekosten wird sich das Gasthofsterben wohl verschärfen. Auch der Alpenverein wird einen Schwund aktiver Mitglieder erleben oder tut das bereits – durch verstorbene ältere Mitglieder und nicht mehr leistungsfähiger Mitglieder aller Altersgruppen, die wegen LongCOVID nicht mehr in der Lage sind, wandern zu gehen, geschweige denn das Haus oder Bett zu verlassen. In absoluten Zahlen mag das zunächst nicht ins Gewicht fallen, aber mit den Jahren ungebremster Pandemie bei zunehmender Impfmüdigkeit läppert sich das.

Es ist das Eine, hautnah durch die Schilderungen von Betroffenen mitzuerleben, zu welchem körperlichen und kognitiven Verfall LongCOVID führt, selbst wenn es nur vorübergehend ist. Ich muss diese Erfahrung nicht haben – schon gar nicht, nicht zu wissen, ob Beschwerden bleiben oder wieder weggehen. Mir reicht schon das, was ich habe – der ausgefallene Sommer wegen Gallenblasen-OP und darauffolgender Schonung, warum zur Hölle soll ich mir jetzt den Wanderherbst auch noch nehmen lassen? Um eine Infektion zu bekommen, die keine dauerhafte Immunität erzeugt, dafür monatelange Anfälligkeit für andere Infekte, die ich seit vielen Jahren nicht mehr hatte?

Warum muss ich mich rechtfertigen, wenn ich NICHT drinnen essen will? In diesem Fall sogar vor jemanden, der nicht mit mir mitging, sondern wieder einmal seine Health Supremacy-Ideologie aktiv zur Schau stellen wollte. Der gemeinsam im Zug sitzend die Maske unter der Nase trägt und ab der Stadtgrenze absetzt. Der selbst Hochrisiko ist, aber mutmaßlich einen fast symptomfreien Verlauf hatte und sich darin bestärkt fühlt, dass alles übertrieben war, meine Überängstlichkeit, Hysterie, Übervorsichtigkeit. Ja, das tut weh, wenn man das immer noch hört, immer wieder hört. Obwohl es im direkten Umfeld Beispiele gibt für LongCOVID-Betroffene, die noch länger daran kiefeln werden, wieder vollständig gesund und fit zu werden. Im Endeffekt treten Menschen wie er noch auf die, die schon am Boden liegen. Menschen, die löblicherweise selbst denken, sich selbst informieren, Fakten und Fake-News unterscheide können, und sich und ihre Angehörigen weiterhin schützen wollen. Die freiwillig Maske tragen und dafür je nach Qualität und Anzahl der Personen im Haushalt mehrere hundert Euro zusätzlich im Jahr zahlen müssen. Die ohnehin zu den Outsidern zählen, obwohl es noch nie in der Geschichte der Public Health anerkannte Praxis war, Infektionen bewusst in Kauf zu nemen. Die sich ständig rechtfertigen müssen, obwohl sie One-Way-Masking betreiben, vom Staat gefördert und gewollt “Vulnerable sollen sich halt selbst schützen”. Die sich nicht infizieren wollen, weil ihnen das LongCOVID-Risiko weiter zu hoch ist, weil es eben auch die beschisseneren symptomatischen Verläufe gibt und man den Beschissenheitsgrad des Akutverlaufs nicht steuern kann. Ein vollbesetztes Gasthaus erhöht jedenfalls die Gefahr, einer höheren Viruslast bei Exposition ausgesetzt zu sein. Das kann eher zu symptomatischen Verläufen führen – etwa, wenn die letzte Auffrischimpfung schon länger her ist. Und warum sollte ich mir jetzt drei Tage vor dem nächsten Booster noch eine Infektion holen?

Ich hab diese Kommentare so satt. Das ist Mobbing in Reinstkultur. Been there, no need for repetition.

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