Tag 781: Über Irrtümer auf den wissenschaftlichen Pfad gelangt

Prater im ersten Lockdown, 19. März 2020 – mein erster Ausflug seit Lockdownbeginn

Es gibt so prägende Ereignisse im Leben, an die man sich immer zurückerinnern wird. Als ich mich in meinem Zimmer aufhielt, wo ich ein großes Wandposter mit dem World Trade Center hatte, und die Nachricht vom Terroranschlag kam. Mein Bruder deutete auf die beiden Türme und sagte trocken “Die beiden gibt es nicht mehr.” Als Donald Trump Präsident wurde, am Vorabend hielt ich noch einen Vortrag über Autismus für den Verein Specialisterne, die Nacht blieb ich wach und bekam unter zunehmender Beunruhigung mit, wie Trump immer mehr aufholte. Ich ging vor dem Ergebnis schlafen. Als Putin seine furchtbare Rede hielt, in der er das Existenzrecht der Ukraine(r) in Frage stellte, kam ich gerade von einem anstrengenden Dienst nach Hause und mir lief ein kalter Schauer über den Rücken. “Das war eine Kriegserklärung”, sagten die Historiker grimmig. Und auch, wenn der erste Lockdown vor dem 19. März 2020 begann, ist mir der Tag noch in Erinnerung, als ich mit dem Rad in den Prater fuhr. Jede Menge Polizeiautos auf der Praterallee, die penibel die Abstände der Menschengruppen überwachten, die Hubschrauber, die über dem Prater kreisten. Ich radelte den Weg weiter, der für Reiter gedacht war, eine Frau rief mir hinterher, dass Radfahren dort verboten wäre, aber wer reitete schon im Lockdown? Ich fuhr weiter, bis ich im hintersten Eck wenigstens für ein paar Minuten keine Menschen mehr sah. Für einige Minuten klemmte ich mich zwischen zwei Buchen, ganz in Strolzscher “Ich umarme meine Lieblingsföhre” Manier. Dort atmete ich tief durch und hoffte, dass ich aus diesem Alptraum wieder erwachte. Natürlich drehte sich das Rad weiter und auch wenn anfangs die Tage und Wochen zäh wie Kaugummi verliefen, lernte ich mit der neuen Situation zu leben, auch ohne in eine Steiner-Rechtsesoterik-Ideologie abzugleiten.

Obwohl ich nun seit über zwei Jahren regelmäßig zur Pandemie blogge, tat ich mir die ersten Monate schwer, wissenschaftlich seriöse Quellen zu finden. Besser gesagt: Mir ging es wie dem Gesundheitsminister, ich hatte die falschen Berater und konnte sie zunächst nicht von den richtigen unterscheiden. Das änderte sich erst im Frühjahr 2020, ab da bemerkte ich eine zunehmende Dissonanz zwischen Drosten, Krammer & CO und Scheinexperten wie Martin Sprenger, Franz Allerberger, Clemens Arvay und Dr. John Campbell bemerkte. Ohne meine Twittertimeline hätte ich die Kurve nicht so schnell gekratzt – D – A – N – K E !

Persönliche Irrtümer in den Anfängen der Pandemie

Am Anfang fiel ich wie die meisten Laien auf den Handhygienefetisch herein. Exzessives Händewaschen, dazu der Meter Abstand wegen der Tröpfcheninfektion. Bereits am 16. März 2020 machte ich aber auch erste Bekanntschaft mit Aerosol-Übertragung, die zumindest für SARS-CoV2 nicht ausgeschlossen wurde.

Nachdem ich wenige Wochen vorher noch das Buch “Der Biophilia-Effekt” von Biologe Clemens Arvay gelesen hatte, fand ich das Bäume umarmen, viel in den Wald gehen, um T-Zellen zu produzieren und das Immunsystem zu stärken tröstlich und einfach umsetzbar. Von Arvay distanzierte ich mich am 27. April 2020, nachdem sein drittes Youtube-Video über die Pandemie erstmals Bill Gates und die böse RNA-Impfung erwähnte. Arvay entlarvte sich als Schwurbler und war für mich Geschichte. Sein Buch hab ich danach entsorgt, bei dem ich schon vor der Lektüre zu meinem Entsetzen entdeckt hatte, dass das Vorwort von Esoteriker und “Lichtnahrungs”-Experte Rüdiger Dahlke stammte, dem 2014 das “Goldene Brett vorm Kopf” verliehen wurde.

Von Sprenger und Allerberger hatte ich die fälschliche Annahme übernommen, dass der erste Lockdown dafür sorgen würde, dass die zweite Welle im Herbst noch stärker ausfallen würde.

Erste und zweite Welle in Schweden und Großbritannien (kein/zu später Lockdown in der ersten Welle), Österreich und Finnland (strenger Lockdown in der ersten Welle)

Tatsächlich blieben die Wellen in Finnland auch im Herbst und Winter flach, sie verfolgten eine NoCovid-Strategie, während Österreich zu spät in den zweiten Lockdown ging. In Schweden gab es nie einen Lockdown, sie hatten eine deutlich höhere zweite als die erste Welle. In Großbritannien kam der erste Lockdown zu spät, sie erreichten dennoch Rekordwerte in der zweiten Welle. Der Grund für die Fehlannahme war eine viel zu hohe Immunisierung (Durchseuchungsrate), die aber so nicht vorlag. Anfang Mai waren gerade einmal 0,15% der Bevölkerung infiziert. Wie wir später erfuhren, lag der Schwerpunkt in der ersten Welle in Tirol, in den anderen Bundesländern gab es deutlich weniger Infektionen.

Am 1. April 2020 schrieb ich “Wenn jetzt jeder Masken auch draußen trägt, dann könnte man den Eindruck gewinnen, dass Virus über die Luft übertragen wird und nicht über Tröpfcheninfektion.”

Was negativ bewertend formuliert war, erwies sich später als zutreffende Handlung: SARS-CoV2 WIRD über die Luft übertragen, nicht über große Tröpfchen, die nach einem Meter zu Boden fallen, und Ansteckungen waren auch im Freien möglich, anfangs selten, ab DELTA häufiger werdend. Ich brauchte wie die meisten eine Zeit, bis ich mich an die Masken gewöhnt hatte.

Über die wiederholte Lektüre von Martin Sprenger auf der damaligen Red-Bull-Rechercheplattform Addendum, die schon damals einen neoliberalen Touch hatte (Sprenger wurde im Februar 2021 von den NEOS im Gesundheitsausschuss als Experte nominiert, die FPÖ nahm Allerberger), bekam ich die irrige Ansicht, dass der Lockdown wohl Monate dauern würde und dann die Kollateralschäden überwiegen würden. Tatsächlich war ein Lockdown immer nur eine Ultima Ratio und kam dann zum Einsatz, wenn man offensichtlich versagt hatte, der Bevölkerung die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit von Maßnahmen zu erklären.

“Wann immer sich Kogler und Anschober und begleitend die AGES zu Wort melden, hat man den Eindruck, es kehren wieder Vernunft und Empathie ein.” (02.04.20)

Ok, rückblickend muss ich über so manche getätigte Aussage lachen (oder weinen). Ich war anfangs der Meinung, dass Masken einen umstrittenen Nutzen hätte, denn ich glaubte da noch, dass man sich über falsche Verwendung erst Recht infizieren könnte (Schmierinfektion). Die WHO riet außerdem anfangs davon ab.

Am 6. April 2020 wurden im Drosten-Podcast erstmals Belege für Aerosol-Übertragung und Wirksamkeit der Masken besprochen. “Flächendesinfektion im Haushalt nicht nötig. In den Tagen danach wuchsen die Indizien für Aerosol-Übertragung, bzw. dafür, dass deutlich mehr als ein oder zwei Meter Abstand notwendig waren, um sich nicht anzustecken.

“Heute ist Türkisgründonnerstag. Ich hab schon lange keine Zahlen mehr auf dem Blog veröffentlicht. Weil sie eh nicht stimmen.” (09.04.20)

Ein gewisser Frust über die schlechte Datenlage machte sich schon früh bemerkbar. Am 10. April 2020 stellte ich fest, dass die von mir gelobten Heinsberg-Protokolle, an denen Virologe Streeck beteiligt war, ziemlich vermurkst waren. Ich war weiterhin skeptisch wegen dem Nutzen der Masken, auch weil die Menschen mit Masken weniger Abstand hielten. Ich dachte fälschlicherweise, die Masken wären nur ein Fremdschutz und nicht zum Eigenschutz gedacht, und man würde sich eben ständig auf der Maske herumfingern und könnte sich erst Recht anstecken. I

Immer wieder Sprenger: Er behauptete am 14.4.20 in Addendum, dass sich in China und Italien viele Rettungskräfte über die falsche Verwendung der Schutzausrüstung infiziert hätten. Mit dem heutigen Wissen um Aerosol-Übertragung fragt man sich: Wie? Am gleichen Tag fiel ich auch auf Dr. Campbell rein, der auf seinem Youtube-Kanal täglich Fachartikel besprach, und mich auf Vitamin-D-Supplementierung brachte, die – wie wir heute wissen – nur bei Vitamin-D-Defizit einen Sinn hat, aber nicht bei Menschen ohne Defizit. Am 17.4.20 sympathisierte ich noch mit Klenks Liebe zum schwedischen Modell, wenngleich ich es vor allem auf Wissensaufklärung bezog, die – wie wir heute wissen – auch in Schweden nicht existent war, die Bevölkerung wurde schamlos belogen.

Infektiologe Wenisch: „Einen normalen Alltag gibt erst nach Covid. Das wird frühestens im 2022er, 2023er-Jahr sein, wenn die Impfung da ist. Alles andere wäre verfrüht zu sagen“. (19.04.20)

Über diese Aussage hatte ich mich sehr geärgert, sie machte in meinen Augen Angst bzw. Panik. Ich rechnete früher mit wesentlichen Fortschritten. Aber Wenisch, der im Laufe der Pandemie sehr viel Blödsinn gesagt hat, lag hier beinahe richtig. Leider nur beinahe, weil die Virusvarianten und LongCOVID dem Gamechanger Impfung einen Strich durch die Rechnung gemacht haben.

Am 20. April gab es mit der Restaurantstudie erstmals harte Belege für eine Aerosolübertragung in Innenräumen über mehrere Meter hinweg. Gleichzeitig sah ich bei Kindern die wesentlich höhere Gefahr durch psychische Schäden als durch die Erkrankung selbst. Am 23. April 2020 war meine Skepsis für die Maskenpflicht endgültig widerlegt worden.

Übergang von Tagebuch zur wissenschaftlichen Aufklärung

Hatte ich in den ersten sechs Wochen noch viele persönliche Erlebnisse beschrieben, meine Gedanken genüsslich ausgewrungen wie einen nassen Schwamm, und dabei auch sehr viel wissenschaftlichen Blödsinn geschrieben, so änderte sich das ab Ende April 2020 zunehmend. Mein erster Übersichtsbeitrag war am 29. April 2020. Demnach war die Mehrheit der Ansteckungen über Tröpfchen (Aerosole), nur 10% über Schmierinfektionen. Relevant war vor allem die Durchlüftung für Infektionsvermeidung. Das war einer der großen kommunikativen Fehler in der ersten Welle: Treffen im Freien wurden diskriminiert, also trafen sich die Leute in den Privatwohnungen, wo das Ansteckungsrisiko aber größer war.

Ich hing leider immer noch dem Vitamin-D-Mythos nach, dafür erwähnte ich erstmals LongCOVID und dass Covid19 mehr war als eine reine Lungenkrankheit:

Man hat bereits frühzeitig entdeckt, dass über die Hälfte aller Infizierten den Geruchs- oder Geschmackssinn verliert, dann hat man bei jungen Betroffenen Sensibilitätsstörungen in den Zehen gefunden und zuletzt Hinweise auf eine systemische Gefäßentzündung bis hin zu erhöhter Gefahr für Thrombosen und dass die Blutgerinnsel in der Lunge dafür sorgen, dass die Sauerstoffzufuhr bei Beatmung erschwert wird.

Am 30. April fand ich die Aussicht auf die weitgehenden Lockerungen ab 1. Mai für beklemmender als den Lockdown selbst. Am 1. Mai zweifelte ich an der Sinnhaftigkeit der exzessiven Handhygiene auf Basis der neuen Erkenntnisse über die Luftübertragung. Am 4. Mai betrieb ich immer noch False Balance, wog Wirtschaft und psychische Gesundheit gegen das Infektionsrisiko ab.

Mein zweiter Übersichtsbeitrag war am 6. Mai 2020, da sprach ich immer noch von Tröpfcheninfektion und glaubte der AGES-Meinung, dass man engen Kontakt über mindestens 15 Minuten halten müsste, um sich anzustecken. Ich erwähnte immer noch VitaminD als präventives Medikament gegen einen schweren Verlauf. Zu schöne Grafiken im Youtube-Kanal von Dr. Campbell. Und ich erwähnte neuerlich LongCOVID:

“Was bisher noch fehlt, sind naturgemäß Langzeitstudien von Genesenen. Die Einzelfallberichte über sogenannte Covid-Lungen häufen sich, zumindest über Twitter bekommt von zahlreichen Ärzten „anecdotal evidence“, dass auch bei milden oder symptomfreien Verläufen schwerwiegende Lungenerkrankungen festgestellt werden konnten, mit befürchteten bleibenden Schäden, zumindest aber mit langwieriger Rehabilitation, die sich Monate oder Jahre ziehen kann. Eigentlich sollte ich das gar nicht erwähnen, weil es Angst machen kann, aber ich erwähne es für jene, die glauben, junge Menschen können nicht schwer erkranken und nur weil man kaum Symptome verspürt hat, sei man zwingend ungeschoren davongekommen. Verharmlosung ist bei Covid19 nicht angesagt.”

14. Mai 2020, immer noch Vitamin D, dafür am 17. Mai 2020 erstmals ausführlicher zur wichtigen Unterscheidung zwischen Tröpfchen und Aerosolen.

Ich breche an dieser Stelle ab, kurz und bündige Faktenchecks zu meinen Irrtümern gibt es in meinem Text Erratum.

Schlussfolgerung

“Ich hab mal geschrieben, wenn man beim Recherchieren nicht ein, zwei mal seine Ansicht ändert, recherchiert man möglicherweise schlecht.”

Chemiker und Wissenschaftsjournalist Lars Fischer, 30.03.2016

Idealerweise sollte der Text nach der Recherche feststehen und nicht vorher. Aber das kommt mit der Routine und Fehler können immer noch passieren.

Mein Text zeigt über mehrere Etappen hinweg meinen Lernprozess in der Pandemie. Am Anfang war ich sehr von den eigenen Emotionen und meiner eigenen Situation beeinflusst, man kann sagen beeinträchtigt. Ich hatte einen subjektiven Blick, wollte mir selbst helfen können [Vitamin D], vermisste die Natur [Bundesgärtenschließung] und fühlte mich durch das Öffiverbot (außer für die Arbeit) tatsächlich sehr eingesperrt.

Es dauerte seine Zeit, bis ich mir durch Radfahrten mehr Freiheit erarbeitet hatte und die Öffi-Verbote nicht mehr so genau nahm, nachdem ich ohnehin immer alleine unterwegs war und niemanden gefährdete. Je mehr persönliche Freiheiten ich zurückgewann, ohne dabei Dritte zu gefährden, desto besser konnte ich mich von den Scharlatanen lösen. Eine Psychologin schrieb einmal auf Twitter über reife, unreifere und sehr unreife Abwehrmechanismen (siehe hier). Am Anfang war meine Reaktion fast trotzig, mit der Zeit ging der persönliche Anteil in den Texten zurück und ich begann zunehmend, Fachartikel zusammenzufassen oder (englische) Zusammenfassungen von Profis in verständliches Deutsch zu übersetzen. Dabei half mir mit Sicherheit mein naturwissenschaftliches Studium, die Methodik bem Zitieren, Lesen, Abstrahieren, aber all das wäre natürlich nutzlos ohne die echten Experten vom Fach – meine geschätzte Twittertimeline, diverse Listen, die auch mal korrigierend einsprang und mich davor bewahrte, Blödsinn zu schreiben. Der Transparenz wegen lasse ich auch die früheren Blogeinträge unverändert so stehen, selbst wenn ich viele Aussagen von damals, vor allem vor Juni 2020, so nicht mehr unterschreiben würde.

Was ist aber mit den vielen, vielen Bürgerinnen und Bürgern ohne Zugang zu seriösen wissenschaftlichen Informationen, ohne kritische Geister im Bekannten- und Freundeskreis, die mit der Pandemie früh persönliche Verluste durch die Maßnahmen erlitten haben, also Job weg, Existenz weg, psychische Beklemmung und dann das falsche Umfeld, das falsche Medium, um sich zu informieren? Die sind da immer weiter reingerutscht, niemand hat sie zurückgehalten oder zum Umdenken bewegen können. Ich hab den Ausstieg damals geschafft, dank Freunde, dank Ausgleich durch Bewegung, aber auch dank gesicherter Existenz und ohne die Beklemmung einer Familie mit Kindern in einer engen Stadtwohnung ohne Balkon.

Es ist eben NICHT selbstverständlich, “dass jeder, der wollte, die Möglichkeit hatte, sich impfen zu lassen“, denn die Grundlage für die vernünftige Entscheidung, sich impfen zu lassen, setzt den Zugang zu seriösen wissenschaftlichen Informationen voraus. Und so lange die nicht vom Staat bereitgestellt werden, und gleichzeitig Desinformation bekämpft wird, in einem Land mit extrem obrigkeitshörigen Bürgern, die die Maske bis zum 30.4. tragen und ab 1.5. nicht mehr, weil man nicht mehr muss, statt selbst zu denken, ob es noch sinnvoll ist [ja!], solange kann man nicht behaupten “Du hattest Deine Chance gehabt, aber nicht genutzt. Dann durchseuchen wir halt.” Ach ja, die Impfpflicht hätte es auch noch gegeben.

One thought on “Tag 781: Über Irrtümer auf den wissenschaftlichen Pfad gelangt

  1. Ich finde Deinen Artikel sehr ehrlich. Mir ist es sehr ähnlich gegangen. Übrigens trage ich die Maske über den 01.05. hinaus. Zumindest in den Öffis und in Supermärkten macht das Sinn.
    Gute Gesundheit
    Ulrike

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