
Vor einem Jahr nahm das Unheil seinen Lauf.
On the evening of [30 Dec 2019], an “urgent notice on the treatment of pneumonia of unknown cause” was issued, which was widely distributed on the Internet by the red-headed document of the Medical Administration and Medical Administration of Wuhan Municipal Health Committee.
ProMED, International Society for Infectious Diseases, 30.12.19, 23:59:00
Ein Jahr später hält das Virus die Welt in Atem, oder besser gesagt außer Atem, über 1.8 Millionen Menschen sind bisher an SARS-CoV2 gestorben. Geschätzte mehrere Millionen erholen sich von einem schweren Verlauf oder Long Covid. In Österreich haben wir darüber keine Statistik, sondern nur “genesen” oder “tot”.
Die heimische Politik hat immer noch nichts gelernt aus dem Versagen der letzten Monate. Im Gegenteil. Kritik perlt an der Teflonregierung, die alles richtig gemacht hat, ab, gerne mit dem Verweis aufs Ausland, dass alle die gleichen Probleme haben würden, was nicht stimmt, aber der Durchschnittsösterreicher, der keine ausländischen Nachrichten sieht oder versteht, glaubt diese Ausrede.
Die Strategieänderung der Regierung, zuerst auf (gescheiterte) Massentestungen zu setzen und dann auf freiliges “Freitesten” aus dem Lockdown erinnert mich an den Cluster im Weißen Haus. Die begleitende Kommunikation ist wie immer eine Katastrophe und zeigt grundlegende Mängel im wissenschaftlichen Verständnis auf. Dazu später mehr.
Während der Pandemie ist vor der (nächsten) Pandemie. Wir sind völlig unvorbereitet auf die neuen Virusvarianten aus Südafrika und Großbritannien, die rasch die derzeitig dominante Variante verdrängen und deutlich ansteckender sind. Vor einigen Wochen habe ich mich gefragt, wie gut wir auf die nächste Pandemie mit einem neuartigen Virus vorbereitet sein könnten, doch jetzt waren die Mutationen schneller. Schlecht sind wir vorbereitet, weil uns grundlegende Maßnahmen zur Eindämmung fehlen, wenn wir Aerosole als Übertragungsweg ignorieren, und weil wir immer noch glauben, weiche Lockdowns würden ausreichen, den wirtschaftlichen Schaden gering zu halten.
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