
Traktor Session statt Jazz Jam Session
Zuerst das Unmögliche: Wir haben einen Bundeskanzler, der nur an seine guten Umfragewerte denkt, der den Staat weiter umbaut auf Kosten einer breiten Bevölkerungsschicht, ohne Rücksicht auf Verluste. Was wir jetzt dringend bräuchten: Eine Führungspersönlichkeit, die Zuversicht und Kompetenz ausstrahlt. Die auf Experten hört und nicht auf die Stimmung im Volk. Was wir haben: Einen kleinen Orban, der noch vor einem Jahr eine rechtsgerichtete Politik betrieben hat, um die FPÖ-Wählerstimmen mit ins Boot zu holen, mit denen er gemeinsame Politik gemacht hat. Viele Errungenschaften des Sozialstaats, der Demokratie, der Menschenrechte, wurden unter Kurz abgebaut oder standen kurz vor der Abschaffung. Die Pressefreiheit wurde eingeschränkt. Österreicht rutscht weiter ab im internationalen Ranking. Derselbe Kanzler regiert jetzt mit den Grünen und putzt sich an ihnen ab. Ich rufe das nur noch einmal in Erinnerung, bevor man glaubt, man hätte eine solidarische, empathische, zukunftsorientierte Reaktion der türkisgrünen Regierung erwarten können, als uns die Bilder aus der Lombardei und später aus Spanien oder New York erreicht haben. Nein, das haben wir nicht.








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