So mancher Leser und so manche Leserin mag sich vielleicht gefragt haben, weshalb ich hier so umfassend über Covid19 blogge und Artikel sammle, obwohl ich beruflich nichts damit zu tun habe. “Bitte kein weiterer selbst ernannter Virologe!” könnte man sich denken.
Zu meinem Hintergrund:
Ich bin Autist und habe Meteorologie in Innsbruck studiert. Das Wetter war seit der Kindheit ein Hobby und später klassisches Spezialinteresse, zu dem ich massenhaft Wissen angehäuft habe, lange vor dem Studium und auch während dem Studium. Vieles von dem, was ich täglich im beruflichen Kontext anwende als Wettervorhersager, habe ich mir autodidaktisch beigebracht, also selbstständig, nur ein Bruchteil kommt vom Studium selbst. Autismus bedeutet im Kontext von Spezialinteressen, sehr akribisch und unermüdlich vorzugehen. Ich schrieb unzählige Fallstudien, sogar kleine “Draft Papers” im Studium, ich machte immer mehr als nötig und verfasste meine Diplomarbeit freiwillig auf Englisch, um sie einem breiteren Fachpublikum zugänglich zu machen. Ich holte mir dabei auch Input von italienischen und amerikanischen Wissenschaftlern, der E-Mail-Austausch war natürlich auf Englisch.
Mein ehemaliger, leider verstorbener Mentor Stefan Hörmann pflegte den Leitspruch “Wissen ermitteln und vermitteln.” Ob man eine Materie selbst verstanden hat, erkennt man erst, wenn man versucht, sie Dritten zu vermitteln. Ich machte das auch zu meinem Motto und erstellte mehrere professionelle Webseiten über das Wetter. Später folgte ein Blog, nachdem ich nicht gut mit Webseite programmieren bin und mit Anwendersoftware wie WordPress besser zurechtkomme und rascher Inhalte veröffentlichen kann (der aktuelle Blockeditor bedeutet leider einen Rückschritt, weil man für sowas einfaches wie Textfarbe und Zitat 3 Klicks mehr braucht).
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