
Quelle: Dashboard Gesundheitsministerium, Stand 29.07.2020
Angst haben sollte man nicht nur vor dem Tod, sondern vor den Komplikationen und Spätfolgen einer Covid19-Erkrankung. Im Ausland häufen sich die Berichte über schwerwiegende Folgen, obwohl zwei PCR-Tests in Folge längst negative Ergebnisse liefern und man in der Statistik offiziell als genesen aufscheint. In anderen Fällen verbleibt das Virus noch monatelang im Körper, wird aber von den Tests nicht immer in ausreichender Menge detektiert. So kommen die meisten vermeintlichen “Wiederansteckungen” zustande. Die Post-Covid19-Symptome ähneln teilweise frappierend der unerforschten ME/CFS-Erkrankung, die vielfach mit einem dauerhaften Verlust an Lebensqualität einhergeht. In Österreich fehlt die Aufklärung über Komplikationen weitgehend – insbesondere, dass sie auch bei milden Verläufen in Heimquarantäne (nicht Spital!) auftreten können und damit auch sportliche und kerngesunde (junge) Menschen betroffen sein können. Anfang April wurde noch vor eine Welle mit 100 000 Toten gewarnt, aber vor den Folgen einer Erkrankung wird kaum hörbar gewarnt. Der sprunghafte Anstieg an Rhinoviren (Schnupfenviren), die sich ähnlich verbreiten wie SARS-CoV-2-Viren, deutet auf zunehmende Nachlässigkeit in der Bevölkerung beim Einhalten der Hygieneregeln hin. Was fehlt: Eine wissenschaftlich fundierte Aufklärungsoffensive. Virus ernstnehmen, selbst wenn die meisten Verläufe mild sind – aber Folgeschäden zeigen sich mitunter erst Monate oder Jahre später, wie bei der Spanischen Grippe auch. Continue reading









You must be logged in to post a comment.