
Eine Urlaubswoche bei durchwachsenem Wetter konnte ich gut nutzen. Der Preis meines Risikos waren zehn Tage Krankenstand und mindestens eine Woche Aktivitäten auf Sparflamme, weil sich die Rekonvaleszenz noch zieht. Insgesamt gut drei Wochen Sportpause und ein anschließender Wanderurlaub mit reduziertem Programm, weil ich so schnell wo nicht fit werde. Eigentlich ist der Herbst meine liebste Urlaubs- und Wanderzeit. In der Regel muss man nicht auf Gewittergefahren achten, die meisten erreichbaren Gipfel sind noch schneefrei und die Laubfärbung hübscht Landschaftsaufnahmen auf. So gesehen kam dieser Krankenstand sehr ungelegen (und daher auch meine Pause hier am Blog).
Das verantwortliche Virus – Parainfluenzatyp 1 (Humanes Respirovirus) – verursacht meist grippale Infekte und betrifft eher die oberen Atemwege, bei immungeschwächten Menschen kann es auf die Lunge gehen und Komplikationen verursachen – festgestellt im Rahmen der Sentinelproben durch die Ärztin meines Vertrauens. Zwar war ich erleichtert, dass ich von Corona verschont blieb, aber ich lag trotzdem eine Woche überwiegend in der Horizontalen und mein Bedarf an weiteren Infektionen, egal mit welchem Virus, ist erstmal gedeckt.
Es ist das Dilemma für viele verantwortungsbewusste Menschen, die sich oder die Gesundheit ihrer Angehörigen schützen wollen, aber Teil der Gesellschaft sind – die schulpflichtige Kinder haben oder einen fordernden Vollzeitjob. Jedem Arbeitnehmer stehen seine fünf Wochen Urlaub vom Gesetz her zu. Aber ihn so zu nehmen, wie ich das vor der Pandemie getan habe, auch im Herbst oder Winter, geht durch den mangelnden Infektionsschutz nicht mehr. Ich habe mich wahrscheinlich im Hotel beim Abendessen oder bei einem Wirtshausbesuch angesteckt – in allen Indoor-Situationen waren Menschen mit respiratorischen Symptomen anwesend. Es waren immer alle Fenster geschlossen und die Luft sehr schlecht – teilweise habe ich Werte bis 2000ppm mit dem Aranet gemessen. Es war eine Infektion mit Ansage – wahrscheinlich habe ich es meiner Booster-Impfung einen Monat davor zu verdanken, dass ich mich nicht mit Corona angesteckt habe. Guess what … andere Viruserreger können ebenfalls krankmachen und zu längeren Krankenständen oder Sport/Trainingspausen führen. Die fehlende Erholungszeit holt man nicht mehr auf, denn nach dem Krankenstand geht der Alltagstrott weiter.
Es ist ernüchternd, dass wir nicht nur nichts aus der Pandemie gelernt haben, sondern zur Normalität gehört, seine Mitmenschen anzustecken, weil man selbst nicht zurückstecken will. Mit dem Ende der Corona-Schutzmaßnahmen waren nicht gar keine Maßnahmen gemeint, denn Corona existiert weiter und andere Virusinfektionen können ebenfalls schwer krankmachen, betrifft außerdem oft ähnliche Risikogruppen. Betroffene Patienten bestätigen, dass es vor der Pandemie eine Maskentragepflicht auf Krebs- oder Transplantionsstationen gegeben habe. Heute trägt man sie weder beim Umgang mit Krebs-, Transplant-, Herz- noch Lungenpatienten im Gesundheitswesen. Das ist fahrlässige Körperverletzung bis hin zur Todesfolge – vom Gesetz neuerdings gedeckt bzw. unwidersprochen.
Ideale Ansteckungssituationen im Urlaub
An- und Abreise
Ich fuhr aufgrund der hochwasserbedingten Sperre der neuen Westbahnstrecke notgedrungen mit der Westbahn ab Westbahnhof, weil deren Abfahrtszeit zumindest feststand. Ich war zwar eine halbe Stunde früher da, aber der Zug trotzdem schon voll. Ich stand ab Westbahnhof bis Attnang-Puchheim und trug durchgehend FFP3-Maske, ohne etwas zu essen oder zu trinken. Das war gut so, denn zwei Mal standen etliche Minuten lang zwei junge Männer mit feuchtem Husten in unmittelbarer Nähe. Einen Sitzplatz hatte ich zwar reserviert, aber nicht besetzt, weil zu wenig Platz fürs Gepäck war. Außerdem bekam ich klaustrophobische Zustände beim Anblick der vielen Menschen rund herum. Wer möchte schon die ganze Fahrt neben jemandem sitzen, der Symptome hat? Zugfahrten bleiben zu Infektionszeiten unbequem und daran wird sich auf absehbare Zeit nichts mehr ändern. Ich habe keine Angst vor Ansteckung, meine Maske schützt mich, aber es ist unangenehm und unbequem.
Für die Rückfahrt wählte ich die Südstrecke. Das lief gut, ich hatte immer genug Platz. Im Intercity konnte ich im geräumigen Speisewagen setzen, der kaum zur Hälfte gefüllt war, als wir am Hauptbahnhof ankamen. Dieses Mal drehte ich den ToGo-Filter in den Schoß geklemmt voll auf und ließ ihn durchlaufen bis Wien. Die CO2-Werte bewegten sich um 1000ppm herum.
Unterkunft
Es gab einen großen Frühstücksraum, der auch für Halbpensionsgäste zum Abendessen genutzt wurde.
Die Luftqualität beim Frühstück war gerade so im Rahmen (um 800-1000ppm), erst am dritten Tag sah ich, dass man sich auch in die angrenzende Lobby setzen konnte, wo ebenfalls ein paar Tische gedeckt waren. Meist saß ich dort alleine oder zu zweit.
Was ich nicht wusste, war, dass die Halbpension mehr oder weniger verpflichtend war, wenn man am Abend im Hotel essen wollte. Bisher kannte ich es nur so, dass man am Abend à la Carte wählen kann, aber immer einen freien Platz findet. Hier hatte das Restaurant aber nur von 17 bis 21 Uhr offen und am zweiten und dritten Abend wurde ich gefragt, ob ich reserviert hätte, und dann zu Fremden an einen großen Tisch hinzugesetzt. Definitiv die schlechteste Lösung, wenn man wenigstens physischen Abstand herstellen will.

Stellvertretend für die Luftqualität in den Räumlichkeiten, wo man à la Carte essen konnte. Sie gehörten zum ältesten Teil des Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert, mit dicken Mauern, Kachelofen und leider immer geschlossenen Fenstern. Es gab nur sechs Tische. Die Halbpension fand im neueren Gebäudeteil statt, hier hätte es auch Fenster gegeben, die aber nie offen waren, solange ich dort war.
Tagsüber gab es in der Lobby nur Kaffee, einen Getränkeautomaten suchte ich vergeblich – das Bier am Zimmer zu trinken war anscheinend nicht vorgesehen. Ein weiterer Minuspunkt war die fehlende Möglichkeit, draußen zu sitzen. Zwar gab es Mitte September einen mehrtätigen Kälteeinbruch, doch in meiner Woche blieb es noch sehr mild. Trotzdem war draußen schon alles abgebaut, auch bei einem zweiten Hotelrestaurant, wo ich eine Einkehr überlegt hatte.
Ich hatte den ToGo-Filter zwar dabei, aber nie benutzt – hier kam ein psychologischer Effekt hinzu. Das Hotel wurde von männlichem Personal in “Tracht” geführt, das die Gäste ständig im Blick hatte. Unauffällig den Luftreiniger aufstellen oder neben mich stellen ging nicht. Ich wollte aber keine Diskussion starten, weshalb ich das tat, weil ich schon davor wusste, wie esoterisch das Salzkammergut geprägt war, und ich erwartete wenig Verständnis. Spätestens als ich beobachtete, wie das Personal mit den Gästen umging, war die Option für mich passé.
Krank unter Menschen sein stört niemand
Eine ältere Frau hatte Schnupfen und Husten und legte ihre verrotzten Taschentücher auf den Tisch vor sich. Das war widerlich. Am dritten und vierten Tag husteten auch zwei ihrer drei Begleiter, die sich anscheinend bei ihr angesteckt haben. Die Indexfrau zu ihrer hustenden Begleiterin: “Wirst kraaank?”
Der Hotelwirt wirkte am ersten Abend platt. Er bekam immer wieder Hustenanfälle. Auch an der Schank, wo er einmal mitten übers offene Bierglas hustete. Ein anderer Angestellter bediente am Abend, richtete in der Nacht das Frühstück her und bediente wieder am Abend. Grund: Personalmangel. Am dritten Abend monierte er relativ barsch, warum ich schon wieder nicht reserviert hätte. Das Verhalten den Hausgästen gegenüber empfand ich teilweise als unangenehm bis aufdringlich. Man wurde von Beginn an geduzt, das sei hier so typisch, aber die Gespräche mit den Hausgästen blieben alle oberflächlich, selbst bei Stammgästen aus Deutschland. Mit anderen Österreichern wurden aber längere Gespräche geführt und nachgefragt. Es war klar, ich bin der zahlende Gast, der nicht mehr wiederkommt, die anderen gehören dazu. Gegenüber Frauen wurde es auch mal sexistisch oder es wurde fünf Mal versucht, doch noch auf ein Bier oder Wein zu überreden, obwohl die Frau schon klar nein sagte. Am ersten Abend saß ich noch am Stammtisch gleich neben der Tür, wo zumindest ein wenig Durchzug herrschte, die anderen Abende aber meist in der Mitte des Raums mit den beobachteten hohen CO2-Werten. Später saß das Stammgast-Pensionistenehepaar sowie ein Mann mit Wanderrucksack ebenfalls am Tisch. Keiner hatte Lust auf Konversation. Das Ehepaar wollte für sich sein, der Wanderer schaute ins Handy und tippte wahrscheinlich mit Frau oder Freunden. Ich war von der Anreise fix und fertig. In einem anderen Hotelsetting hätte man mich vermutlich gleich gefragt, wie meine Anreise aus Wien war angesichts der vielen Zugausfälle, aber hier kam gar nichts. Plötzlich stellte der Wirt vier Schnäpse auf den Tisch – damit wir ins Gespräch kamen. Der Pensionist trank eigentlich gar keinen, ich trank nie scharfen Schnaps und hatte ohnehin Magenschmerzen und da war das nun absolut kontraproduktiv. Danach kamen wir auch nicht ins Gespräch. Jeder wartete auf sein Essen und der Wanderer verabschiedete sich bald nach Hause. Menschenkenntnis? Gespür für die Situation? Am letzten Abend waren Wirt und Sohn, ebenfalls Wirt, stark betrunken. Der Wirt gab mir ein Bier und einen Schnaps aus. Ich kam mir vor wie im (falschen) Film. In dem Zustand hat er auch noch bedient, eine Hotelgästin ging mit irritiert-ungläubigem Blick an mir vorbei. Der Sohn schickte den Vater dann nach Hause. Insgesamt entstand ein Menschenbild, das mir Unbehagen bereitete, mich mit diesen Menschen auf eine Diskussion über Infektionsschutz einzulassen.
Insgesamt drei Mal saß ich mit Fremden am Tisch, beim dritten Mal eine Jungfamilie mit Kleinkind, wo der Vater hustete. Wohl fühlte ich mich dabei nicht, aber es war nicht zu ändern. Ich hatte nur ein Zimmer und keine Ferienwohnung. Kühlschrank oder Wasserkocher gab es auch keinen.
Essen gehen
Aufgrund des vorzeitigen Wintereinbruchs waren manche Hütten schon geschlossen, andere nicht gefahrlos erreichbar. Ich ging nur ein einziges Mal auf einer klassischen Alm essen. Das war anders geplant.
Am zweiten und dritten Tag aß ich nachmittags draußen und abends beim Hotelwirt. Am vierten Tag nachmittags draußen und abends nichts. Am fünften Tag entdeckte ich erst den Syrer im Ort, bei dem man auch am Abend draußen sitzen konnte. Eine nahegelegenes Bäckerei-Restaurant hatte ein paar Tische an der Straße, den Gastgarten im Innenhof hatte ich leider übersehen. Seit der Pandemie muss man eigentlich vor jedem Urlaub eine detaillierte Recherche machen, wo man draußen sitzen kann, ich war nicht sonderlich gut vorbereitet, die Tage davor waren stressig.
Am sechsten Tag ging ich mit einem Bekannten abends in ein typisches Lokal mit Hausmannskost. Es war schon recht frisch und außerdem finster. Angrenzend eine Gruppe, etwas getrennt vom Raum, gegenüber eine Gruppe Jäger, die bereits betrunken waren, als sie sich zum Tisch setzten. Es flogen die Gläser. Eine Mutter mit Kind saß daneben, das Kind lethargisch und hustend mit roten Backen. Die Mutter mit Mickey-Mouse-Stimme, selbst schwer angeschlagen. Die sturzbetrunkenen Jäger lachten und unterhielten sich sehr laut. Man verstand kaum sein eigenes Wort. Das Aranet hatte ich leider nicht dabei, aber es dürften wohl über 2000ppm gewesen sein. Aufgrund der Inkubationszeit von etwa drei bis vier Tagen halte ich es für plausibel, mich dort angesteckt zu haben.
Am vorletzten Tag war ich wieder indoor essen, aber es gab zwei große Lüftungsrohre in dem alten Haus aus dem 18. Jahrhundert. Später saß eine Gruppe Frauen neben meinem Einzeltisch, die direkt angegrenzend an mich hustete in den Ellenbogen. Mit dem Wirt unterhielt ich mich länger, er hustete auch ab und zu, aber eher trocken. Abends hatte ich den kleinen Tisch für mich reserviert im Hotel, war aber ironischerweise unnötig, da der Gastraum halbleer blieb – an einem Samstagabend.
Am letzten Tag war ich eingeladen zum Essen – mit offenem Fenster und Luftreiniger neben dem Tisch – so wie das vernünftige Menschen eben tun in Zeiten mit hoher Infektionstätigkeit.
Was lernen wir daraus?
- hygiene wird klein geschrieben (wie vor der Pandemie)
- es ist völlig normal in einer Gruppe, wenn einer hustet und andere ansteckt (wie vor der Pandemie)
- krank zum Frühstück und ins Restaurant gehen ist normal und stört auch sonst niemand (wie vor der Pandemie)
- schlechte Luftqualität ist kein Grund, Fenster zu öffnen (wie vor der Pandemie)
- Personalmangel, der sich krankheitsbedingt verschärft, verhindert Freundlichkeit
- Personalmangel verhindert, dass man nach einem Kälteeinbruch wie Mitte September nochmal draußen alles aufbaut, wenn es wieder warm genug zum Draußen sitzen sein würde
- auch die vermeintliche Kultur in Asien, aus Rücksicht Maske zu tragen, gilt in Europa nicht mehr. Immer der Herde nach, nicht der Wissenschaft folgen. Unsere verblödete Herde in Europa/im Westen sagt, bloß keine Maske tragen.
- in einer Nordstauregion weit im Voraus planen kann in die Hose gehen, weil man dann nicht ausweichen kann. Outdoor essen geht nicht mehr. Was soll man machen, außer einen Kebap holen oder mit Wegwerfbesteck im Hotelzimmer essen?
Mein Fazit:
Ich war vom ersten Abend an beunruhigt, als mir vor Ort klar wurde, wie beengt und ausschließlich indoor alles stattfinden sollte. Das war für mich der worst case und dafür hatte ich keinen Plan B. Die anderen Gäste haben sich genau so rücksichtslos und ignorant verhalten wie befürchtet. Selbst über die Hygiene der leitenden Angestellten im Hotel war ich entsetzt – krank arbeiten, weil Personalmangel, ein Teufelskreislauf. Die Anreise mit dem Zug war beschwerlich, aber die FFP3-Maske sitzt bombendicht. Das ist für mich nicht das Thema. Ein Auto wäre praktischer, weil ich mehr Möglichkeiten hätte, am Abend essen zu gehen oder Pensionen oder kleinere Hotels auszusuchen, die nicht vom Massentourismus betroffen sind – wo individuelle Lösungen vielleicht leichter gingen.
Nun kommen hier immer wieder dieselben Tipps …
- Ferienwohnung
- im Zimmer essen
- Campingbus
- trotzdem draußen essen
Wie gesagt – draußen war alles abgebaut, und mit dem Wetterumschwung war es auch feucht. Ich kann nicht gut lügen oder etwas vormachen. Natürlich hätte ich darum bitten können, trotz des akuten Personalmangels, am Zimmer Abend zu essen, aber ich wollte der Frage weshalb aus dem Weg gehen und das Thema Corona möglichst nicht anschneiden. Tatsächlich war das Problem hier schlicht und einfach der beengte Gastraum und dass à la Carte für Hausgäste nicht vorgesehen war. Darauf kann ich künftig achten. Beim letzten Urlaub im Juni war der Raum viel größer, es gab eine Bar, die länger offen hatte und einen gemütlichen Innenhof-Gastgarten, teilweise überdacht.
Campingbus … been there, done that. Ist nicht meines, absolut nicht. Ich mag die Beengtheit gar nicht, und auch das Campingplatzleben nicht. Das ging ohnehin nur zu zweit und nicht alleine. Meine letzte Autofahrt ist bald zwei Jahrzehnte her. Es frustriert mich extrem, dass mit dem abgebauten Infektionsschutz ein Auto in jeder Hinsicht die bessere Wahl ist, wenn man verreisen möchte.
Ferienwohnung… liegen oft abseits und sind nur mit dem Auto gut erreichbar. Selbst wenn ein Bus hält, muss ich einkaufen, das ist Zeit, die ich von meinen Wandertouren abziehen muss. Genauso das Kochen, was ich nicht gut kann. Essen gehen ist für mich neben den sportlichen Aktivitäten das Wichtigste im Urlaub. Seit der Pandemie noch mehr als vorher. In den ersten zwei Pandemiejahren waren alle Kantinen geschlossen, seitdem ist die Qualität schlechter geworden und ich konnte die Rush Hour nicht immer vermeiden. Ich schätze durchaus gutes Essen aus der Region. Selbst werde ich nun mal weder Kaiserschmarrn, Pofesen noch Kärntner Nudeln machen können.
Glück im Unglück, dass ich kein Corona hatte, aber durch den Krankenstand musste ich zahlreiche Termine absagen und werde eine Zeit brauchen, bis ich meine gute Konstititon vom Urlaub wieder erreicht habe. Leider ist die Infektionswelle inzwischen nicht abgeebbt, sondern hat sich weiter aufgebaut. Ich werde – mit derzeit geschwächtem Immunsystem – also besonders darauf achten müssen, nicht gleich den nächsten Infekt draufzusetzen.
Danke dir sehr herzlich für deine Informatonssammlung, -aufbereitung und -verbreitung – mit Moral und Vorwürfen innerhalb von Team Vorsicht kommen wir nicht weiter. Menschen gehen unterschiedlich um mit der Umsetzung von Informationen – aber letztere sind die unverzichtbare Basis, auf der individuelle (kollektive fallen ja leider aus) Strategien entwickelt werden können. Ich hoffe, du lässt uns weiter teilhaben an deinem Wissen und auch deinem eigenen Umgang damit. Keep on keeping on! Liebe Grüße, Silvia
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Vielleicht, aber nicht immer funktioniert.
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Auf der Krebsstation H11 im KFJ wurde mir mein Luftreiniger verboten! Von wegen Hygiene, es sei eine Keimschleuder etc. Das an einem Ort wo alle maskenlos herumrennen. Ein schwerer Schlag. Haben mir angeboten, die Chemo ambulant bzw. von Zuhause aus zu machen, was ich jetzt auch tue. Meine Frage, ob es im Spital “approbierte” Luftreiniger gäbe, wurde verneint. So schauts aus. Kein Schutz, und Selbstschutz ist bis auf die Maske (wegen der man ständig gefragt wird, warum) verboten. Alles erschreckend.
Silvia Franke silvia56franke@gmail.com schrieb am Sa., 12. Okt. 2024, 16:23:
Ich kenne die Problematik nur zu gut – von Urlauben her und auch beim > Wandern. Immer das Risiko mit dem Essen, wenn es kälter wird. Daher sitz > ich immer draußen, speziell wenn sie Wärmelampen haben. Das einzige Hotel > das mir dbzgl. einfällt, ist der Payerbacherhof. Großer Gastgarten und eine > (Raucher)terrasse mit Heizstrahlern. Das Looshaus hat auch eine große > Terrasse, aber ohne Starhler. Vielleicht weißt du ja was ähnlich safes, > dann könnte ich meinen Radius erweitern. Im Sommer fahr ich auch deshalb > gern nach Korsika zum störrischen Esel in Calvi, weil sich dort alles > draußen abspielt. Bin übrigens grad in Krebsbehandlung im KFJ, Masken sieht > man dort am ehesten noch bei ÄrztInnen, seltener bei der Pflege (außer es > gibt einen isolierten cov2 Fall), von den Putzkräften ganz zu schweigen. > Wurde gleich beim Einzug auf Station D angepflaumt von einer Schwester > wegen meiner FFP3, warum ich die trage etc. Auf der Chemostation H11, wo > ich nächste Woche antrete, ist es besser, wie sowieso auch die ganze > Station. Aber auch dort macht niemand die Leute bei der Entlassung daraif > aufmerksam, dass der Immunstatus jetzt länger schlecht ist und daher Maske > gut wäre. Aus diesem Grund ist mir auch eine Reha zu steil im Winter, hab > keine Lust, mich dort anzustecken. > Wir haben es echt nicht leicht! > Immer dankbar für Tipps, liebe Grüße, Silvia >
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Ich kenne die Problematik nur zu gut – von Urlauben her und auch beim Wandern. Immer das Risiko mit dem Essen, wenn es kälter wird. Daher sitz ich immer draußen, speziell wenn sie Wärmelampen haben. Das einzige Hotel das mir dbzgl. einfällt, ist der Payerbacherhof. Großer Gastgarten und eine (Raucher)terrasse mit Heizstrahlern. Das Looshaus hat auch eine große Terrasse, aber ohne Starhler. Vielleicht weißt du ja was ähnlich safes, dann könnte ich meinen Radius erweitern. Im Sommer fahr ich auch deshalb gern nach Korsika zum störrischen Esel in Calvi, weil sich dort alles draußen abspielt. Bin übrigens grad in Krebsbehandlung im KFJ, Masken sieht man dort am ehesten noch bei ÄrztInnen, seltener bei der Pflege (außer es gibt einen isolierten cov2 Fall), von den Putzkräften ganz zu schweigen. Wurde gleich beim Einzug auf Station D angepflaumt von einer Schwester wegen meiner FFP3, warum ich die trage etc. Auf der Chemostation H11, wo ich nächste Woche antrete, ist es besser, wie sowieso auch die ganze Station. Aber auch dort macht niemand die Leute bei der Entlassung daraif aufmerksam, dass der Immunstatus jetzt länger schlecht ist und daher Maske gut wäre. Aus diesem Grund ist mir auch eine Reha zu steil im Winter, hab keine Lust, mich dort anzustecken. Wir haben es echt nicht leicht! Immer dankbar für Tipps, liebe Grüße, Silvia
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