Naherholungsziel Gaisberg

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Ausblick unterhalb der Gersbergalm in die Berchtesgadener Alpen, Watzmann rechts

Der Gaisberg ist per Bus und leider ohne Mautgebühr auch via Individualverkehr erreichbar, obwohl der Bus regelmäßig fährt. Am Gipfelplateau befinden sich zwei Gaststätten, von denen eine fast täglich, die andere zumindest sporadisch offen hat. Die Preise sind zwar gehoben, aber nicht auf Museum-der-Moderne-Niveau. Für mich und auch für viele sportliche Bewohner Salzburgs ist der Gaisberg inzwischen zur Trainingsrunde geworden. Am häufigsten steige ich von Obergnigl über den Kühberg (steil) und Gersbergalm auf, ab dort den serpentinenreichen direkten Aufstieg. Zum Abstieg je nach Uhrzeit, Fitness und Laune mit dem Bus oder ab Gersbergalm zum Ludwig-Schmederer-Platz, wo die Linie 6 zurückfährt.

Meine bisherigen Gaisberg-Besteigungen (in Klammern die Zwischenstationen)

  • 03.03. (Kapuzinerberg – Kühberg – Gersbergalm), Abstieg Bus
  • 19.03. (Parsch – Oberjudenberg – Zistelalm), Abstieg Bus
  • 25.03. (Glasenbach – Rauchenbühel – Gaisberg – Büffelsteig – Oberjudenberg – Parsch)
  • 08.04. (Obergnigl – Gersbergalm – Lambergsteig von Norden), Abstieg Bus
  • 23.04. (Glasenbach – unterhalb Gurlspitze – Zistelalm), Schneeschuhe, Abstieg Bus
  • 21.05. (Glasenbach – Gurlspitze – Klausberg), Abstieg Bus
  • 08.06. (Obergnigl – Nockstein), Abstieg Bus
  • 01.07. (Obergnigl – Kühberg – Gaisberg – Parsch)
  • 09.07. (Obergnigl – Kühberg), Abstieg Bus
  • 06.09. (Obergnigl – Gersbergalm – Gaisberg – retour)
  • 10.09. (Obergnigl – Kühberg – Gaisberg – Kapuzinerberg – Richterhöhe – Maxglan)
  • 28.09. (Obergnigl – Guggenthal – Nocksteinschlucht – Nockstein), Abstieg Bus
  • 26.10. (Obergnigl – Kühberg – Gaisberg – Parsch)
  • 01.11. (Parsch – Gersbergalm), Abstieg Bus

Von den 14 Besteigungen bisher nahm ich 9 mal den Bus zurück, immerhin einmal benutzte ich die Schneeschuhe (23.04.), wenngleich da die benachbarte Gurlspitze geplant war, aber ich wegen des vielen Neuschnees einen Steilaufschwung nicht packte.

Anbei eine Auswahl aus meinen Tourenberichten:

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Salzburger Becken und Watzmannblick

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Aussichtsplatz am Weg zum Nockstein

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Föhnwolken am Nationalfeiertag

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Blick vom Nockstein ins Salzkammergut

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Im oberen Teil der Serpentinen im Nordwestanstieg, mit Mönchsberg, Kapuzinerberg und Kühberg, im Hintergrund das Staufengebirge (Bayern)

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Ausblick von der ersten Gaisberg-Besteigung am 3. März 2017

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Schneeverhältnisse am 23. April (!) 2017

Ich wurde schon gefragt, ob mich die vielen Menschen am Plateau nicht nerven, immerhin gibt es auch wesentlich einsamere Gipfel in der nahen Umgebung (wie Gurlspitze und Schwarzenberg) ohne markierte Wege oder Einkehrmöglichkeiten. Nun, ich gehe inzwischen öfter zu den Randzeiten am Nachmittag, da hält sich das Aufkommen am Gipfel in Grenzen. Ich kehre dennoch gerne ab und zu ein, natürlich am liebsten bei Sonnenschein, wenn man auf der Terrasse sitzen kann. Am Nationalfeiertag strömten natürlich schon die Massen hinauf, da blieb ich auch nur für eine kurze Rast am Gipfel, ehe ich wieder abstieg. Der Vorteil vom Gaisberg ist für mich der „Notabstieg Bus“ bzw. die Möglichkeit, Elektrolyte auffüllen zu können. Meine Spezialität in den letzten Jahren wurden allerdings die stillen Berge, die kommen natürlich trotz Gaisberg nicht zu kurz. Und über das Jahr gesehen ist es interessant zu sehen, wie sich die Natur entsprechend der Jahreszeiten verändert, das Wetter ist auch niemals gleich und es ergeben sich die ein oder anderen spektakulären Wolkenformationen. Die 15. Gaisberg-Besteigung ist also nicht mehr fern …

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