Leben in Salzburg

Wieder in Salzburg seit gestern abend.

Nachbar in der Früh brüllt und klopft auf dem Tisch herum, keine Ahnung, was das war. Später seh ich einen alten weißhaarigen Mann das Haus verlassen, danach herrscht Ruhe.

Zwei junge Männer hupen, als sie bei einer nicht extrem jungen Frau vorbeifahren.

Dieselbe Frau versucht den Bus mit der Bedarfsampel zu bremsen, damit sie gemütlich zur Haltestelle hatschen kann, schlägt aber fehl, aber sie erwischt ihn trotzdem.

Eine Einheimische regt sich darüber auf, dass der erste Ischler Bus sonntags erst ab 8.15 fährt.

Ein seit drei Jahren vorbildlich in Salzburg integrierter Pakistanischer Flüchtling soll kurz nach der Ankündigung, dass Flüchtlinge die Ausbildung abschließen dürfen, abgeschoben werden. Er hat eine Lehrstelle und spricht sehr gut deutsch.

Di merk i ma, die merk i ma, du Huund! Drecksbusfahrer, ruft ein junger Mann nach dem Einsteigen. Sein Begleiter stößt hinzu: „Alter, der Busfahrer!“

Zwei junge Frauen wollen in Fuschl aussteigen, der Busfahrer öffnet hinten kurz die Tür, zu kurz, sie schließt sich wieder, bevor sie rauskommen. Alle rufen mehrfach Stop, bis er endlich wieder stehenbleibt und sie rauslässt.

Nachtrag: Auf der Rückfahrt war der Bus wieder voller Touristen und ich durfte nach 18km Wanderung noch eine ganze Stunde bis zur Rückkehr in Salzburg stehen. Ein Verstärkerbus ist ab St. Gilgen gefahren, war aber ebenfalls schon gefüllt. In Fuschl haben wir diesen dann überholt, d.h. unser Bus blieb dann einfach nicht mehr stehen, zur Verwunderung der potentiellen Fahrgäste an den Haltestellen. Schlechte Kommunikation, sie wussten ja nicht, dass noch ein Verstärkerbus fahren würde.

Abhilfe würde ein Shuttle Bus direkt nach Hallstatt schaffen, laut Tweet von Sepp Schellhorn geht das aber wegen dem dichten Zeitplan des Tour Operators nicht. Verstehe zwar den Zusammenhang nicht ganz, aber es ändert sich offenbar nichts.