Salzburg-Stadt von ihrer schönsten Seite

Am schönsten ist die Stadt ja dann, wenn man sie aufgrund des Hochnebels gar nicht sieht. So wie am fünften Februar gesehen vom Gaisberg (1287m), dem Hausberg schlechthin. Es war meine 22. Tour seit der Übersiedlung und die fünfte Tour in diesem noch jungen Jahr. Ich gehe derzeit immer dieselbe Strecke, vom Schmederer Platz zur Gersbergalm und dann über die Serpentinen zum Sender.

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Watzmann, Hochkalter, Untersberg, Sonntagshorn und Stauffen im Westen

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Schwarzenberg, Schmittenstein und Trattberg im Süden

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Das Heumammut steht schon seit dem Herbst vor dem Gipfelrestaurant Kohlmayr’s Gaisspitz

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Schafberg im Osten, mit ein Äuzerl Totes Gebirge links

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Hoher Dachstein und Nachbarn im Südosten

Manchmal kehre ich noch ein, die letzten Male war es so knapp bis zur nächsten Busabfahrt, dass ich lediglich frierend vor der Haltestelle stand. Es darf nämlich niemand einsteigen, solange der Busfahrer nicht da ist oder wenn er nochmal aufs Häusl muss. Aktuell liegt so viel Schnee, dass der Abstieg (mit Schneeschuhen) auch reizvoll wäre. Auch Tourengeher sind derzeit anzutreffen. Meist ist meine Nachmittagstour aber so geplant, dass ich den letzten Bus erwische und danach oft noch was vorhabe. Im Aufstieg liegt meine Rekordzeit bei 1 Stunde und 15 Minuten, bei den letzten Touren aufgrund der Schneelage bei 1 Stunde und 40 Minuten für die 840 Höhenmeter. Dank der Läufer, die täglich hinaufgehen, gibt es fast immer eine Spur. Gestern war sie allerdings so festgetreten, dass ich ganz froh um meine Schneeketten war, die ich an den Bergschuhen festgezurrt hatte, zumindest an ein paar Stellen, wo die Pulverneuschneeauflage sehr dünn war und der Schnee darunter sehr hart, fast eisig.

Mit dem Bus brauche ich knapp 25 Minuten zum Ausgangspunkt (1x Umsteigen), annähernd gut erreichbar ist sonst nur der Einstieg zur Glasenbachklamm beim Kreisverkehr – allerdings benötige ich rund 50min bis zum Beginn des unmarkierten Steigs zur Gurlspitze und muss dann entweder denselben Weg zurück oder mit gehöriger Gegensteigung zur Zistelalm oder Mitteregg, um dort mit dem Bus zurückzufahren. Für spontane Entscheidungen ist der Gaisberg meistens besser. Außerdem schaue ich jedes Mal aufmerksam beim Hiesl am Gersberg vorbei, ob vielleicht die Katze mit dem kritischen Blick zugegen ist.

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Die letzten Male leider nicht mehr, wohl wegen Schnee und Kälte.

Ein paar unbekannte Orte und Routen sind mir immer noch geblieben. Im speziellen interessant finde ich natürlich die Reste der alten Zahnradbahnstrecke, in dieser sehenswerten Dokumentation auf Facebook gibt es einige spannende Aufnahmen aus der Zeit, wo sie noch in Betrieb war.

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Quelle: bergfex.at

In der obigen Wanderkarte hab ich rot alle Routen eingetragen, die ich schon gegangen bin, blau eingekreist sind die fehlenden Abschnitte – das betrifft vor allem die markierten und unmarkierten Anstiege zum Nockstein, einen unmarkierten Verbindungsweg an der Nordseite, den oberen Rundwanderweg mit dem Sendlwandsteg und Hauserbrücke, den unteren Verbindungsweg zwischen Gersbergalm und Oberjudenberg über den Kapaunberg (811m) sowie vom Schloß Aigen über den Aigener Park zur Zistelalm.

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