Day 699: Returning to normal as if nothing happened?

Most people will get infected when the wave will be flattening out.

We’re just amidst the pandemic. Far from some kind of ending. At the same time, politicians and even stupid scientists demand for extensive ease of measures and even promise a ‘freedom day’ soon. It seems perfectly clear now: Science has delivered. As long as public health has been threatened by high rates of hospitalisations and deaths, politicians pretended to listen to the scientists and advisors. Even if there were wrong. It didn’t matter as long as the alleged majority of voters were on their side. Absolute numbers of hospitalisations are somewhat undeniable but the feared breakdown of the health care system could be camouflaged by infinitely free hospital beds. Given enough beds, the rate of infections could rise and rise, and the local and federal governments were not immediately forced to act. In contrast to these verifiable numbers, people with longcovid disappeared – either counting as “convalescent” or just vanishing from the surface. Long COVID is merely displayed as some random byproduct of the pandemic with seems to be dissociated from the burden of disease.

I wrote this piece in english because it’s not just a problem of Austria, it’s everywhere in western countries with a fatally wrong pandemic strategy.

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Tag 697: COVID19 wird nicht zur Grippe

Hospitalisierung, Intensiv- und Todesfälle seit Pandemiebeginn in Österreich, Quelle: Erich Neuwirth, 08.02.22

Derzeit kann man in Europa live erleben, wie sich die Staaten wie Lemminge verhalten und in der OMICRON-Welle über die Klippe stürzen. Österreich ist seit Herbst 2020 dem “Schwedischen Weg” gefolgt. Schweden, Dänemark und andere Länder haben jetzt die Covid-Maßnahmen weitgehend aufgehoben. Österreichs Regierung leidet unter dem innenpolitischen Skandal der “Sideletters” (Postenschacher bei der Koalitionsvereinbarung) bzw. der Chat-Affären (ÖVP-Landeshauptfrau von Niederösterreich, Mikl-Leitner, hat die SPÖ als “rotes Gsindl” bezeichnet). Nicht zufällig erfolgten die jüngsten, gegen jede wissenschaftliche Evidenz sprechenden Lockerungen in zeitlicher Nähe zu den neuesten Skandalnachrichten. Ich hab darüber schon in Zusammenhang mit der Kurz-Affäre berichtet.

Wir befinden uns derzeit inmitten der OMICRON-Welle. Die ansteckendere Subvariante BA.2, die auch den Immunschutz noch etwas besser umgeht (höhere Ansteckungsrate auch bei Geimpften, Plesner-Lyngse et al., 01/22), macht rund 10% aller Neuinfektionen aus und wird laut Prognose von Molekularbiologe Ulrich Elling Ende Februar bzw. Anfang März dominant in Österreich. 75% der Bevölkerung hat zumindest eine Impfdosis erhalten, 51% sind geboostert.

In Wien ist die Hospitalisierungsrate bei Covid19 so hoch, dass erneut Stationen in Covid19-Stationen umgewandelt werden und NonCovid-Operationen verschoben werden müssen. OMICRON wirkt sich erst die letzten Wochen zunehmend bis auf ältere Menschen aus, die auch dreifach geimpft ins Spital müssen. Die Mehrheit der schweren Verläufe sind aber immer noch Ungeimpfte.

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Tag 688: Teil 2- “Mach Dich nicht verrückt.”

Im ersten Teil hab ich die Beweggründe nachvollzogen, weswegen ich die Pandemiepolitik der Lockerungen und halbherzigen Maßnahmen für einen Fehler halte. Schwerpunkt wird im Teil 2 der Umgang von den Mitmenschen mit Menschen sein, die das Virus ernstnehmen und sich und andere weiterhin nicht anstecken wollen, und dafür seit bald Jahren herben Gegenwind ernten. Ihre Sorgen und Ängste werden heruntergespielt, mit Strohmann-Argumenten (“Willst Du uns ewig einsperren?”, “Die Kinder haben schon genug gelitten”) auf eine unsachliche Ebene überführt, auf deren Basis kein Austausch auf Augenhöhe mehr möglich ist. Ich habe es so satt – und mit den neuen Lockerungsverkündigungen wird es immer schwieriger.

Ich bin kein Psychologe oder Soziologe, kann daher nur schildern, wie ich das hier erlebe, und finde womöglich nicht den passenden Begriff dafür. Aber es nagt schon sehr lange in mir.

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Tag 688: Teil 1 – Wie die Regierung Leerdenker und Verharmloser bestätigt

Die Mehrheit hält sich zwar an die Regeln, ist aber nicht Willens oder ausreichend informiert genug, das zu tun, was vernünftig ist. Eine Minderheit will gar keine Maßnahmen und findet sich bis auf einen extremen Rand in der Pandemiepolitik der Regierung wieder. Eine Minderheit will die Pandemie ernsthaft eindämmen, bringt konstruktive Lösungsvorschläge und wird ignoriert.

Ich weiß nicht, wie ich die aktuellen Geschehnisse noch kommentieren soll, ohne ausfällig zu werden. Da kommt man gerade von einem schönen Ausflug (Schneeschuhwanderung) zurück und muss in den Nachrichten lesen, dass die Regierung im Februar den britischen/dänischen Kurs einschlägt. Nicht perfekte, aber noch wirksame Maßnahmen werden pünktlich mit Semesterbeginn fallen gelassen, obwohl der Höhepunkt der OMICRON-Welle (BA.1) noch nicht absehbar ist und selbst Mitglieder GECKO-Taskforce (Niki Popper) zugeben, dass durch die zunehmend dominante BA.2-Variante sich der Peak in ein Plateau oder eine weitere Welle verwandeln könnte.

In diesem Beitrag möchte ich zunächst in Teil 1 auf den Wahnsinn der Regierung eingehen – Schwerpunkt wird im Teil 2 der Umgang von den Mitmenschen mit Menschen sein, die das Virus ernstnehmen und sich und andere weiterhin nicht anstecken wollen, und dafür seit bald Jahren herben Gegenwind ernten. Ihre Sorgen und Ängste werden heruntergespielt, mit Strohmann-Argumenten (“Willst Du uns ewig einsperren?”, “Die Kinder haben schon genug gelitten”) auf eine unsachliche Ebene überführt, auf deren Basis kein Austausch auf Augenhöhe mehr möglich ist. Ich habe es so satt – und mit den neuen Lockerungsverkündigungen wird es immer schwieriger.

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Tag 686: Lasst uns reden – über Herdenimmunität!

Dieser Text ist eine Übersetzung von Epidemiologe David Steadson (26.01.22) – angepasst auf Österreich [Bilder von mir]

Doch lasst uns zuerst über Herden reden. Hier ist eine Kuhherde.

Schneealpenhaus auf der Schneealpe, Alpenostrand – Sommer 2015,
als uns bis auf Adorno die Welt noch in Ordnung schien.

Doch, wenn man genau hinschaut, ist es nicht eine Kuhherde. Es sind mindestens zwei Kuhherden:

Was führt dazu, dass wir es mit unterschiedlichen Herden zu tun haben? Dieses Ding da: ein Zaun.

Herden sind eine Gruppe von Tieren, die zusammenbleiben. Die Kühe auf einer Weide vermischen sich nicht mit den Kühen auf der anderen Weide. Der Zaun hält sie getrennt. Es sind verschiedene Herden.

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Tag 685: Endemie, aber zu welchem Preis?

Nachwehen pandemischer Wellen (Grafik vom Beginn der Pandemie) – inzwischen sind wir in der fünften Covid19-Welle. Was hier gänzlich fehlt, ist LongCOVID.
Wovor hat man als Geimpfter derzeit Angst? Valide Gründe, weiterhin vorsichtig zu sein.

Derzeit mehren sich Expertenmeinungen, dass nach der OMICRON-Welle alles vorbei ist. OMICRON wird als Beweis für eine deutliche Abschwächung der Krankheitslast (“mild”) und den Übergang zu einem “harmlosen Schnupfen” angeführt, der in saisonalen Wellen wiederkehrt und aufgrund der breiten Bevölkerungsimmunität durch Impfung oder Infektion gut beherrschbar sein wird. Ich sehe eine gewisse Skepsis aber weiterhin angebracht, denn es gibt auch anderslautende Meinungen und vor allem Beobachtungsdaten, die Anlass zur Sorge geben. Es wird nämlich so getan, als ob die OMICRON-Durchseuchung alternativlos ist und man sich nur zurücklehnen müsste, und die Pandemie würde ganz von selbst zu Ende gehen. Es gibt neben vielen Zwischentönen wissenschaftlich begründete Skepsis und ideologisch bedingtem Fatalismus. Weiterhin ein harter Kampf zwischen John Snow-Anhängern und Great-Barrington-Ideologen. Wie könnten die kommenden Monate und Jahre aussehen? Wie geht es nach der OMICRON (BA.1)-Welle weiter?

Optimistisch gestimmt bin ich erst, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Globale Impfstoffgerechtigkeit: Verteilung und Wirksamkeit (vgl. Sputnik/Sinovac in Russland/China, Teilen Osteuropas, AZ/JJ-Restbestände für Afrika)
  • Long COVID als Grund für Strategiewechsel (Inzidenzen dauerhaft niedrig halten, reduziert nebenbei Potential und Ausbreitung von Varianten)
  • Aerosol-Übertragung als Grundlage für angepasste Maßnahmen (weg von der Eigenverantwortung)
  • Wirksame Medikamente im Frühstadium einer Infektion in großer Zahl vorhanden
  • Nasale Impfstoffe, die sterile Immunität erzeugen
  • Impfstoffe für jede Altersgruppe (auch unter 5 Jahren)
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Tag 683: Wir müssen der Wissenschaft folgen, nicht Hopium!

Beispiele für Wunschdenken seit Pandemiebeginn – leider nicht nur Aussagen, die man im Privatleben hört, sondern in aller Regelmäßigkeit von Politikern, Journalisten und ExpertInnen wiederholt werden.

Hopium fürs Volk – dann klappts auch mit der Hochinzidenzstrategie in der Pandemie, könnte man in diesen Wochen meinen, nachdem OMICRON zunehmend außer Kontrolle gerät. Oberösterreich stellt das Contact Tracing ein. Positiv getestete Personen sollen ihre Kontakte selbst informieren. Antigentests werden wieder zugelassen als Selbsttests, weil die PCR-Kapazitäten außerhalb von Wien an ihre Grenzen gekommen sind. Erst ab April soll es laut GECKO österreichweit ein PCR-Testnetz geben. Bis dahin haben sich hunderttausende weitere Menschen mit OMICRON infiziert. Der Schutz der Kinder steht weiterhin als letzter Stelle, ebenso kommen LongCOVID-Betroffene nicht vor oder werden wie im letzten GECKO-Bericht durch folgende Aussagen verhöhnt:

“Die Datenlage ist noch unsicher, wird aber aufgrund der Wichtigkeit von GECKO
laufend beobachtet. Es ist davon auszugehen, dass jüngere Kinder seltener an Long-COVID erkranken
als ältere.”

Die Datenlage ist ausreichend genug, um eine Niedriginzidenzstrategie bei Kindern zu fahren. Selbst bei 1-10% Betroffenen sind das bei den riesigen Inzidenzen bei Kindern viele, viele Betroffene.

Davon abgesehen sieht es nach einer Ablösung von BA.1 durch BA.2 mehr aus. Mehr zur Subvariante und weshalb die Hospitalisierungsrate in Österreich möglicherweise stärker steigen wird als der Blick nach Südafrika der Dänemark das glauben lassen mag, in diesem Blogartikel:

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Tag 678: Impfpflicht, GECKO-Report, Schulstreik

Teile von Australien haben die Zero-Covid-Strategie aufgegeben, Neuseeland setzt den Kurs erfolgreich fort. Österreich befindet sich in der fünften Welle. Das Gerede von einem vermeintlichen Plateau war unbegründet – nach über 30000 Neuinfektionen am 18. Jänner 2022 liegt die Ursache wohl eher in den beschränkten Testkapazitäten außerhalb von Wien und Testchaos in den Schulen.

Epidemiologe Zangerle verneint die Frage, ob es jetzt egal sei, ob man Corona bekäme, in seiner neuesten Seuchenkolumne (19.01.22). Ich komme mir derzeit zunehmend verloren vor. Auch unter den Dreifachgeimpften hat sich der Spin der “milden OMICRON-Variante” erfolgreich festgesetzt. “Wir sind dreifach geimpft, was soll schon passieren?”, “Das Ansteckungsrisiko wird wohl deutlich geringer sein” – ein Blick in die Beobachtungsdaten bestätigt das nur teilweise. Ja, die dritte Impfung reduziert das Infektionsrisiko ein wenig, doch wurden auch schon Superspreaderereignisse unter Dreifachgeimpften beobachtet – insbesondere, wenn die letzte Impfung schon ein paar Monate her ist. Selbst Dreifachgeimpfte, die sich als sehr vorsichtig bezeichnen, sich ihre Lebensmittel liefern lassen, maximal mit FFP2 oder FFP3 einkaufen gehen und sonst niemanden treffen, haben sich angesteckt. Vielleicht über die Lüftungssysteme ihrer Wohnanlage, vielleicht durch den Luftzug unter der Wohnungstür durch, nachdem es allgemein üblich ist, im Stiegenhaus keine Maske zu tragen.

Was die milden OMICRON-Verläufe bei Dreifachgeimpften mit intaktem Immunsystem betrifft, wissen wir bei OMICRON leider noch zu wenig über mögliche Langzeitschäden. Wir wissen zwar durch zahlreiche Studien, dass nach milden Verläufen in Ungeimpften allerlei Spätfolgen auftreten können, von Herz- und Lungenproblemen, über Nieren, Diabetes, EBV-Reaktivierung, Mikrothromben, Gehirnschäden, usw. – in Summe nichts, was man anstreben sollte. Milde Durchbruchsinfektionen bei Geimpften führen seltener zu LongCOVID und die Symptome klingen großteils rascher ab als bei Ungeimpften (Kuodi et al., 2022) – das galt allerdings für alle Varianten bis DELTA. Jetzt haben wir eine veränderte Ausgangslage: Milde Verläufe bei OMICRON und Mehrfachgeimpften versus milde Verläufe bei DELTA und Ungeimpften. Vor allem wissen wir nicht, welche Rolle der Immun Escape bei OMICRON für LongCOVID spielt. ALPHA und DELTA waren virulenter, aber durch die Impfung beherrschbar. Gibt es Daten zu Long COVID zu Infizierten mit der bis dato stärksten Immunfluchtvariante BETA? Die Vergleichbarkeit leidet allgemein in dieser Pandemie.

Meiner Privatmeinung nach sollte man immer dann, wenn man etwas noch nicht weiß, Vorsicht walten lassen.

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Tag 674: Miteinander reden, aber worüber?

Das Rote Kreuz möchte mit einer Kampagne die “Spaltung” der Gesellschaft verhindern, während türkisgrün ganz offiziell die Bevölkerung durchseuchen will und daher über eine Rücknahme der Impfpflicht nachdenkt.

Das Rote Kreuz fährt eine Kampagne, um die Spaltung in der Gesellschaft zu überwinden, indem durch die Pandemie polarisierte Menschen (Freunde, Kollegen, Verwandte) wieder aufeinander zugehen und dabei am besten nicht über Corona reden, sondern Smalltalk führen (Gerry Foitik: Hobbys, Wetter, Kinder), um das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen, nicht das Trennende.

Ehrenwerte Ziele, nur zum völlig falschen Zeitpunkt und ohne Bedingungen, die den ersten Schritt aufeinander zu ermöglichen. Denn was sind die gegenwärtigen Voraussetzungen? Eine in allen Belangen versagende Pandemiepolitik der Regierung, aber auch der Opposition, die seit zwei Jahren die schwerste Gesundheitskrise seit mehr als 100 Jahren zu einer provinziellen, parteipolitischen Auseinandersetzung degradiert. Über 13000 Tote, geschätzte 200 000 LongCOVID-Betroffene und ein durch Korruption und Wirtschaftsinteressen geprägtes Grundmisstrauen in die politische Führung und deren abgelehnte Verantwortung für ihre Bevölkerung, die hingegen auf Eigenverantwortung abgewälzt wird.

Lösungsvorschläge gab es zuhauf, für bessere Schutzmaßnahmen, private Initiativen für Luftfilter zur Umsetzung von Niedrig-Inzidenz-Strategien, alles wissenschaftlich gut begründet – alles abgelehnt. Wir suchen nicht Schuldige, sondern wer die Verantwortung trägt für die deprimierende Situation, in der wir uns befinden.

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Neuer Blogname und Danksagung

Twitter-Award, verliehen von @Joanalistin, für ein Jahr Aufklärung über Covid19 als Citizen Journalist

Ich bin mir natürlich im Klaren, dass der verliehene Preis kein großes Gewicht hat, nachdem nur ein Bruchteil der Bevölkerung Twitter kennt oder regelmäßig liest. Unter zwei Umständen, die sich gewissermaßen gegenseitig bedingen, wäre dieser Preis nicht nötig gewesen:

1. Die Regierung hätte einen konsequenten ZeroCovid-Kurs gefahren und viele Probleme hätten nie thematisiert werden müssen, etwa der große Vertrauensverlust in staatliche Institutionen, in die Demokratie und der verloren gegangene (oder nie besessene) moralische Wertekompass der Mitmenschen.

2. Der (Wissenschafts)journalismus in Österreich hätte sich früh pro Wissenschaft und nicht pro False Balance positionieren sollen. Bis heute wird die Pandemie in Österreich als provinzieller Schlagabtausch zwischen Regierung und Opposition fehlbetrachtet, und als Lifestyle-Thema, das man so nebenbei ins Programm einbaut statt das Programm in Frage zu stellen und den neuen Gegebenheiten anzupassen (konkret: Sondersendungen, regelmäßige Podcasts wie im NDR, extra lange Interviewzeit, ZiB2 verlängern bei Bedarf, mehr Platz für Interviews in Printmedien, etc. ). Ins Ausland wird nur für cherrypicking geschaut, verglichen wird mit Ländern, die es schlechter machen oder deren Beweggründe für striktere Kurse (z.B. Neuseeland, China, Australien) nicht verstanden werden.

Daher bin ich nach bald zwei Jahren immer noch so intensiv dabei und versuche Wissen zu ermitteln und zu vermitteln, obwohl ich weder vom Beruf Journalist bin noch irgendwas mit Medizin oder Virologie am Hut hätte. Diese ganze Aufklärungsarbeit wäre nicht durchzuhalten ohne die Menschen, die mich dabei unterstützen, die immer wieder wertvolle Hinweise liefern und mit denen ich mich auch ein paar Stunden oder einen Tag lang ausklinken kann, meistens in Verbindung mit meinen Wanderungen, ich hoffe, auch eines Tages wieder über Pétanque. Daher möchte ich aus ganzem Herzen bei allen bedanken, die mich bisher begleitet haben und nicht von meinem Weg abgewichen sind, entgegen aller Widerstände von GreatBarrington-Denkern und “wir müssen mit dem Virus leben (sterben)”-Nixblickern.

Seit heute heißt mein Blog “Corona-Wissen” – vorher (Wieneralltag). Die Weiterleitung veralteter Links auf die neue Url geschieht automatisch. Bitte bei den RSS-Feeds entsprechend umstellen.

Grund für die Umstellung:

Das am Blog gesammelte Wissen bezieht sich längst nicht mehr nur auf Wien oder Österreich, sondern geht über nationale Themen hinaus. Nach zwei Jahren Pandemie ist absehbar, dass uns SARS-CoV2 und seine Folgen noch über viele Jahre beschäftigen werden. Selbst, wenn die Krankheitsschwere mittelfristig durch die steigende Grundimmunität sinkt, betrifft das neurotrope, gefäßschädigende Virus immer noch eine signifikante Zahl an Menschen weltweit mit noch ungekanntem Ausmaß an Langzeitfolgen – nicht zuletzt auch für die Kinder und Jugendlichen, die damit möglicherweise jahrzehntelang leben müssen, und immunkranke Menschen, die keine oder zu wenig Antikörper (und T-Zellen-Immunität) gegen die Virusvarianten aufbauen können. Die schonungslose und ehrliche Aufarbeitung der Pandemiebewältigung in GreatBarrington-Staaten versus ZeroCovid-Staaten wird noch viele Jahre oder Jahrzehnte dauern. An Themen für meinen Blog wird es also auch in Zukunft nicht mangeln.