Tag 456: B.1.617.2 am Vormarsch, Krankheitsrisiko und Wiederanstieg unter Jüngeren

Viel Resonanz hat mein letzter Blogtext nicht erfahren. In Österreich ist man anscheinend noch nicht soweit. Aber dazu ein anderes Mal mehr. Heute kam der neueste „Public Health England“-Report heraus. Die Zusammenfassung der Epidemiologin Deepti Gurdasani lautet:

  • über 90% der Fälle in England sind nun Delta (B.1.167.2, Indische Variante) zuzuordnen
  • Delta ist rund 60% übertragbarer als Alpha (B.1.1.7, Britische Variante), die bereits 30-60% übertragbarer als der Wuhan-Stamm war
  • Die meisten Fälle treten bei Kindern im Schulalter auf (im Mai wurde die Empfehlung für Masken in den Schulen aufgehoben
  • 2fach erhöhtes Risiko für schwere Verläufe (Hospitalisierung), LongCOVID!
  • 30% aller Tote waren unter Vollgeimpften und 17% bei Teilgeimpften
  • entkommt recht leicht der Immunabwehr nach durchgemachter Infektion („Genesen“)
  • Es gibt Fälle mit der Delta-Sublineage mit K417N-Mutation

Neben der deutlich erhöhten Übertragbarkeit verursacht Delta auch schwerere Verläufe (2,7fach höhere Hospitalisierungsrate). Die Fluchtmutation ist vergleichbar mit Beta (B.1.351, Südafrika-Variante).

Der R-Wert von Delta geht Richtung 8, das ist nicht mehr weit von Masern (9-12) entfernt.

Delta wurde jetzt auch in Niederösterreich festgestellt. Das Contact Tracing konnte zwar Folgefälle vermeiden, aber weiß nicht, wo sich die betroffene Person angesteckt hat (Quellcluster-Tracing).

So viel kann man jetzt schon sagen: Es ist immens wichtig, dass alle ihre zweite Impfung bekommen, ausgenommen natürlich jene mit Johnson & Johnson. Ebenso sollten sich die Überlebenden einer durchgemachten Infektion wenigstens einmal impfen lassen.

Bisher scheinen alle Impfstoffe, einschließlich Johnson & Johnson gegen die Varianten zu wirken. Alter et al. (09.06.21) wiesen nach, dass die zelluläre Immunität auch bei Alpha, Beta und Gamma (P.1., Brasilianische Variante) bestehen bleibt, während es bei Beta zu einer massiven Reduktion neutralisierender Antikörper (humorale Immunantwort) kommt.

Schwere Erkrankungen und Todesfälle trotz zweifacher Impfung treten dann auf, wenn die zelluläre Immunantwort offenbar zu schwach ausfällt, was vor allem bei älteren und immunschwachen Menschen der Fall sein kann. Mit wachsender Impfrate wird übrigens schon rein statistisch der Anteil erkrankter Geimpfter wachsen. Das heißt nicht, dass man mit Impfung anfälliger für das Virus wäre. Ich gebe aber zu bedenken, dass sich Vollgeimpfte im Schnitt vermutlich sorgloser verhalten als Un- und Teilgeimpfte, und so eher Situationen aussetzen, wo sie hohen Viruslasten ausgesetzt sind. Kommt es dann trotz Impfung zu einer Erkrankung („breakthrough infection“), kann diese genauso schwer verlaufen wie bei Ungeimpften.

In Summe heißt das: Impfen, impfen, impfen und weiterhin vorsichtig sein. Doch was heißt das für die Kinder?

Schwerere Verläufe bei Kindern durch Alpha

Quelle: Robert-Koch-Institut, 09.03.21 und 08.06.21

In Deutschland starben im ersten Pandemiejahr 8 Kinder bis 9 und 3 Kinder bis 19 Jahren, in den letzten 3 Monaten starben drei Kinder bis 9 und 6 Kinder bis 19 Jahren. Zudem über 30 Tote bei den bis 29 Jährigen. Die Zahl der Todesopfer bei den 30-39jährigen hat sich von 117 auf 229 fast verdoppelt.

Der Internist Jan Hartmann zieht einen Vergleich zu Polio, um die Bedeutung der Impfung für Kinder zu unterstreichen:

Bei der Kinderlähmung in den 50er Jahren verliefen 70% der Infektionen asymptomatisch, weniger als 1% hatten schweren Symptome und weniger als 0,05% starben daran. Dennoch waren in absoluten Zahlen so viele Kinder von einer lebenslangen Behinderung betroffen, dass es die Trajektorie der Behindertenrechtsbewegungen veränderte.

Immunologe Anthony Fauci auf die Frage, ob Kinder geimpft werden sollten:

„Ja. Kinder können krank werden. Selbst bei milden Verläufen bekommen manche Kinder Long COVID. Und Kinder können das Virus übertragen. Jeder, der sagt, Kinder würden nicht übertragen, verweigert die Realität.“

Kinderkrankheiten sind alles andere als harmlos und werden nur so genannt, weil es früher unvermeidbar war, sich anzustecken, was wir heute dank der Impfungen nicht mehr hinnehmen müssen. Impfungen bieten genauso ein „Training für das Immunsystem“ mit dem Bonus, dass man schwerwiegende Langzeitfolgen einer Infektionen nicht befürchten muss (schwere Impfschäden in seltenen Fällen).

„Leichte Erkrankungen als wichtigen Teil des Lebens sehen ist das eine, Kunder schweren Erkrankungen auszusetzen ist eher irgendwo zwischen Sadismus („Ich musste das auch durchmachen“) und im schlimmsten Fall an der Grenze zur Eugenik, wo man annimmt, dass sowieso nur die Schwächsten sterben. Auch hier gibt es also – zumindest nach meinem ethischen Verständnis – keinen Grund, Kinder Krankheiten auszusetzen, gegen die man hätte impfen können – wenn man der Erfahrung überhaupt einen Wert zuweist, denn auch auf andere Härten des Lebens kann man Kinder ja vorbereiten und sie empathisch für Leid machen, ohne sie erleben lassen zu müssen – kaum jemand würde heute Kriege und Hunger als wichtige Erfahrungen ansehen, obwohl diese lange als normale und teilweise wertvolle Erfahrungen galten! Ganz allgemein haben also zwar viele Argumente für „Krankheit durchmachen statt Impfung“ einen irgendwie wahren Kern, sind aber am Ende wenig überzeugend.“

Quelle und ganzer Thread

Tja, und dann gibt es die deutsche STIKO, die trotzdem keine Empfehlung für 12-15jährige abgeben will, und ein Gesundheitsexperte des Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin (aks) behauptet, das Coronavirus sei keine gefährliche Kinderkrankheit. Knapp einen Monat vorher hat derselbe Gesundheitsexperte im Interview noch Folgendes gesagt:

Das Immunsystem ist naiv, das heißt es kennt das SARS-CoV-2- Virus nicht. Das beste Immunsystem kann erst reagieren, wenn es dieses Virus kennengelernt hat. Leider führt dieses Virus extrem rasch zu einer Erkrankung und das Immunsystem kann nicht immer so rasch reagieren. Das heißt, dass das beste Immunsystem unvorbereitet ist und erst seine ganze Maschinerie anwerfen muss. Hier trifft ein gefährlicher völlig neuer Virus auf ein völlig unvorbereitetes Immunsystem. Das Immunsystem kann noch so gut sein, es kann nicht so rasch reagieren, dass schwere Krankheiten und Tod verhindert werden können.

Was jetzt? Ist es bei Kindern nicht naiv? Der tschechische Kinderarzt und Vakzinologe Petr Dražan empfiehlt dem (tschechischen) Ministerium Kinder unbedingt zu impfen. In Tschechien ist Covid die häufigste Infektionstodesursache bei Kindern. Das Österreichische Impfgremium (NIG) empfiehlt ebenfalls klar die Kinder-Impfung.

„Soeben ist eine Studie heraus­gekommen, die zeigt: Ungefähr viereinhalb Prozent der infizierten Kinder haben nach einem Monat noch Symptome wie Geruchs­verlust, Geschmacks­verlust, dauerhafte Müdigkeit. Will man das für sein Kind? Vier Prozent sind nicht wenig. Das andere ist das sogenannte Multi­system-Inflammations­syndrom, das bei einem von ein paar tausend auftritt: eine schwere Erkrankung, die bis zu sechs Monate dauern kann. Aus Eltern­perspektive wäre mein Kind geimpft. Klarer Fall. Dieses Risiko möchte ich nicht.“

Virologe Drosten im Interview mit Republik, 05. Juni 2021

Und während sich Delta rasant in der jüngeren, ungeimpften Bevölkerungsgruppe ausbreitet, stellen sich österreichische Journalisten meiner ehemaligen Lieblingswochenzeitung allen Ernstes hin und fordern die Aufhebung der Maskenpflicht in den Schulen mit Verweis auf die 3G-Regel in den Gaststätten. Erstens ist 3G nicht perfekt, da Delta „Genesene“ leichter reinfizieren kann, Einmalgeimpfte nicht voll geschützt sind (no na) und das dritte G vor allem bei Antigentests sehr anfällig für falschnegative Ergebnisse ist. Und zweitens müssen wir nicht in die Gaststätte, außer wir arbeiten dort, während Kinder über längere Zeit an einem für Superspreading idealen Ort zusammenkommen – nach wie vor ohne verpflichtendes CO2-Monitoring, HEPA-Filter und einem Verständnis für Aerosol-Übertragung, wie es inzwischen selbst ein Vertreter der belgischen Coronakommission richtig erkannt hat.

Schleichender Wiederanstieg von Fällen?

Mathematikprofessor Oliver Johnson erzählte am 1. Februar 2021 eine fiktive Geschichte von zwei Städten:

Die Stadt Novaxia (1 Mio Einwohner) wurde von einer Krankheit getroffen. Derzeit sind 10000 Menschen betroffen. Sie kamen überein, in den Lockdown zu gehen, doch verlassen sie alle fünf Tage das Haus, um Essen zu beschaffen. Wenn das geschieht, infizieren zehn Personen weitere neun. Kranke Menschen werden eine Woche später gesund.

Am Tag 5 haben diese 10000 Menschen weitere 9000 infiziert und werden danach gesund. Am Tag 10 infizieren diese 9000 weitere 8100, an Tag 15 infizieren 8100 weitere 7290, am Tag 20 sind es 6561 Patienten. Das ist fein, die Erkrankung verschwindet langsam, doch wird das eine Weile dauern und die Menschen sind es satt.

Der Graph sieht so aus: Die Zahlen gehen zurück, doch flacht sich der Abfall langsam ab.
Wir haben ihn auch auf einem seltsamen Graphen geplotet, wo wir die Achse zusammenstauchen, um die Kurve in eine gerade Linie zu verwandeln. Die „Zahlen werden jedes Mal mit denselbem Betrag multipliziert“ (90%) und die gestauchte Achse führt dazu, dass die „Punkte auf dem Graphen um den gleichen Betrag fallen“.

Die Stadt Bigpharmia hat die gleiche Krankheit und die gleiche Situation. Doch sie haben es geschafft, einen spezielle Kopfbedeckung zu konstruieren, die vor dieser Krankheit schützt. Jeden Tag können die Bewohner von Bigpharmia 10000 dieser Bedeckungen nähen, und der König verteilt sie zufällig in der Bevölkerung. Am Tag 5 haben 50000 der Bevölkerung eine Kopfbedeckung. Das sind 5% der Bevölkerung, also sind statt 9000 Menschen nur 8550 (95%) infiziert. Am Tag 10 haben 10% der Bevölkerung einen Hut. Die 8550 infizieren also nicht weitere 7695, sondern nur 6925 Menschen. Am Tag 15 sind 15% geschützt usw.

Auf einem gemeinsamen Graphen wird klar, dass Bigpharmia (Dreiecke) einen besseren Verlauf nimmt als bei Novaxia (Kreise) und die Hüte wirklich helfen.
Doch richtig nett wird es, wenn man beide Graphen mit gestauchten Achse plottet. Weil Bigpharmias Zahlen jedes Mal mit einer besseren Zahl multipliziert werden, fällt der Abfall mit jedem Mal steiler aus. Das ist offensichtlich eine erfundene und vereinfachte Erzählung.

Doch die Moral ist: Wir wollen wissen, ob wir in Novaxia oder Bigpharmia leben, um zu wissen, wie gut unsere Impfstoffe funktionieren, und zu welchen Prozentanteil die Menschen nun geschützt sind. Und der richtige Weg das zu tun, ist Fälle (und schließlich Hospitalisierungen oder Todesfälle) auf gestauchten (logarithmischen) Achsen zu plotten und dann nach einer Kurve zu schauen.

Ein weiterer Mathematiker, James Ward, versucht seit Tagen herauszufinden, warum die Modelle den Wiederanstieg in den Fällen in UK nicht vorhergesagt haben. Im wesentlichen würden wir zu sehr in nationalen Durchschnittswerten denken und zu wenig berücksichtigen, dass eine Welle aus einer Reihe von lokalen/regionalen Ausbrüchen besteht, die sich in bestimmten Altersgruppen konzentriert. Das hat eine Reihe von Implikationen für Modellierungen.

In den vergangenen Wochen gab es einen sehr schnellen Anstieg bei den 20 bis 30jährigen, mit einer Verdopplungszeit alle 5-7 Tage (R nahe 2). Bei den schulpflichtigen Kindern gab es nur einen vorübergehenden Rückgang (teilweise wegen verringerten Tests, teilweise hoffentlich wegen verringter Infektionen), in den letzten Tagen (Stand 10. Juni) stiegen sie wieder stark an.

Hier kommt die obige Analogie mit den Städten Novaxia und Bigpharmia ins Spiel. Nun soll man sich vorstellen, dass die Bevölkerung von Bigpharmia aus zwei Stämmen besteht – den Oberen und Unteren.

Die Oberen haben ein höheres Erkrankungsrisiko und haben es geschafft sicherzustellen, dass sie zuerst in Besitz der magischen Hüte kommen. Die meisten von ihnen haben bereits zwei Hüte. Den Unteren wurden hingegen nicht einmal Hüte angeboten. Zum Glück haben sie ein geringeres Erkrankungsrisiko, doch hatten sie seit über einem Jahr alle Arten von Beschränkungen im täglichen Leben, meist, um die Oberen vor dem Sterben zu beschützen.

Nun hat der König von Bigpharmia angekündigt, dass bei diesen niedrigen Erkrankungsraten und mit den vulnerablen Oberen mit mindestens einem Hut die Zeit reif ist, zur Normalität zurückzukehren. Im Speziellen eröffnete er die Pubs, Kneipen und Restaurants für Innengastronomie. Zuvor rieten ihm die Magier und Weisen von Bigpharmia, dass das wahrscheinlich OK wäre, weil es im Durchschnitt viele Hüte gibt, die die Erkrankung vor der Verbreitung bewahren würden, und dass nicht viele Menschen in die Kneipen gehen und die Auswirkungen daher gering sein werden.

Unglücklicherweise versäumte es dieser Ratschlag, die Unterschiede zwischen Oberen und Unteren zu berücksichtigen:

  • Nahezu alle Hüte sind in Besitz der Oberen, sehr wenig Untere haben einen Hut
  • Untere haben mehr Sozialkontakte als Obere – sie treffen häufiger andere Menschen….und sie treffen sich vor allem „mit anderen Unteren“. So haben die meisten Leute, die sie treffen, selbst keinen Hut
  • Untere *lieben* es außerdem, in die Kneipen zu gehen. Während der durchschnittliche Einfluss geöffneter Kneipen über die gesamte Bevölkerung also gering sein könnte, ist er viel größer, wenn man sich nur die Unteren anschaut.
  • Untere sind allgemein verantwortungsvoll und sie haben letztes Jahr viel ertragen, meist zugunsten der Oberen. Doch manche der ungestümeren Unteren könnten die geöffneten Kneipen ein wenig als Signal dafür genommen haben, dass man zum normalen Leben zurückkehren sollte. Und da für sie selbst das Erkrankungsrisiko gering ist, folgen sie möglicherweise nicht allen Regeln so streng, die der König weiterhin in Kraft hat, um die Ausbreitung der Krankheit zu kontrollieren.

Ich verlasse die Analogie jetzt ein wenig früher, weil klar sein dürfte, worums geht…

In der gleichen Woche, wo die Beschränkungen fielen und viele Kneipen öffneten, kam eine agressivere Form der Krankheit an, die sich rascher als der Ursprungsstamm verbreitete und früher ärztliche Versorgung verlangte.

Die neue Krankheit (DELTA) verbreitete sich rasch unter den Jüngsten:

  • großteils ohne Impfschutz
  • viele Sozialkontakte mit anderen Ungeimpften
  • häufig in den Kneipen unterwegs
  • nicht immer genug Abstand haltend.

Die Berater hatten unterschätzt, dass die Jüngeren überwiegend in ihrer Alterskohorte bleiben würden, und dass die Öffnung der Innengastronomie die Gelegenheit für Sozialkontakte erhöhen würde. Den Beratern war aber klar, dass die Krankheit sich wie ein Wildfeuer unter den Jüngeren verbreiten würde und schließlich auch ein paar Ältere erwischen würde, die noch keine oder erst eine Impfung hatten. Und das könnte dann zur Überlastung des Gesundheitssystems führen. Die Berater rieten der Regierung daher, rasch so viele Jüngere wie möglich zu impfen und ebenso jene Ältere, die noch keine zweite Impfdosis hatten. Ob das funktioniert hat? Unsicher, da die neue Virusvariante die Impfstoffe weniger effektiv macht und vor allem eine Impfdosis nicht mehr ausreicht.

Der Mathematiker kommt zu dem Schluss, dass man ein Modell extra für die unter 30jährigen bauen müsste. Dieses müsste altersgruppenabhängige Kontaktraten (untereinander und mit anderen Gruppen) berücksichtigen, die Auswirkung dieser Schritte auf ihr Leben, altersspezifische Impfraten und die sich wandelnden Immunitätsraten in dieser Gruppe. Wenn wir die Epidemie in dieser Altersgruppe unter Kontrolle bringen, könnten wir gewinnen. Wenn die Epidemie hingegen weiterhin wächst, wird sie unvermeidbar auf andere Gruppen übergreifen.

Und Österreich?

Bei uns fallen weitere Beschränkungen weg bis auf 3G. Schlecht sind weiterhin die mangelhaften Tests in den Kindergärten und Volksschulen ohne sonstige Schutzmaßnahmen. Schlecht ist, dass in den Bundesländern in Teststraßen weitgehend auf Nasenbohrtest umgestellt wurde. 3G funktioniert im besten Fall bei Zweifachgeimpften und Überlebenden mit einer Impfung. Einfachgeimpfte sind vor Delta nicht ausreichend geschützt. Genesene ebenso wenig. Ungeimpfte haben natürlich den schlechtesten Schutz. Antigentests fischen nur jeden vierten bis fünften heraus. Ein morgendlicher Antigentest reicht bei einer Abendveranstaltung nicht aus. Delta nähert sich von der Übertragbarkeit Masern. Wir kennen die Bilder von den Rave Parties unter den Brücken und am Karlsplatz. Die Notwendigkeit von Tests für Kneipen wird wohl eher abschrecken, wir wissen es nicht. Die klassische Nachtgastronomie hat ja noch nicht offen.

Abschließender Kommentar: Aufpassen! Es ist noch nicht überstanden….

Nachtrag, 12.06Maskenpflicht fällt zwei Wochen vor Schuljahrende in allen Schulen.

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